Texas scheint ein guter Ort für den Indie und auch …
Bloc Party – Intimacy
Bloc Party haben einen Sinn dafür ihre Fans zu überraschen. Nach ihrem reduziertem Debüt “Silent Alarm” zusammen mit dem Godfather of Art-Rock Paul Epworth (Produzent der Debüts von Maximo Park, The Rakes, The Futureheads) folgte mit “A Weekend In The City” ein songwriterisch noch stärkeres, aber von vielen Fans auch ob der großen Gesten und der ausgeprägteren elektronischen Neigung, stark kritisiertes Album, zusammen mit Produzent Jacknife Lee (U2, R.E.M., Snow Patrol). Mit den Singles “Flux” und “Mercury” ging dann die Angst um, die Band sei endgültig im Elektro angekommen und wolle bald die Indiedisco gegen einen Raveclub eintauschen. “Intimacy” ist nun das dritte Album der Band, im August bereit überraschend digital releast und 2 Monate später phsysisch.
Auf dem Produzentenstuhl Paul Epworth gemeinsam mit Jacknife Lee. Klingt nach Fortschritt durch Rückbesinnung. Das ist dann aber nur teilweise richtig. Die Band wiederholt sich nicht, sondern geht konsequent den Weg der Weiterentwicklung. Das überraschendste an “Intimacy” ist nicht der Sound der Band, sondern die Texte, die sind nämlich extrem persönlich, intim und stark inspiriert von Gedichten und Literatur, die Kele Okereke beschäftigten. Das Album beginnt mit dem beatlastigen “Ares” und dem technoiden “Mercury” erst einmal sehr durchwachsen, um in der Folge beeindruckende Bloc Party Tracks zu offenbaren. “Halo” ist ein klassisch treibender Bloc Party Rocker, wie auch “Trojan Horse”, “One Month Off” und “Talons”, mit donnernden Riffs, mitreißendem Gesang und allerlei Soundspielereien. Dazu gesellen sich dann noch ruhigere Songs, wie das atmosphärische “Signs”, das getragene “Biko” und das vergleichsweise experimentelle und bombastische ”Zephyrus” mit Orgel und einem Chor. Auf “Intimacy” zeigen Bloc Party klar, dass sie sich als Rockband deutlich etabliert haben und mehr als nur der Art-Rock Hype von 2004 sind.
E-Card zum Album, mit allen Songs im Stream und exklusiven Remixen
Video zu “Talons:
httpv://www.youtube.com/watch?v=FWH3WAe6a_0
Myspace der Band
Bandinfos bei Cooperative Music















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