Im Juni ist es endlich soweit, dann veröffentlicht der junge …
Royal Bangs – We Breed Champions
Königlicher Krach, einen passenderen Namen könnte es für die Royal Bangs aus Knoxville in Tennessee wohl kaum geben. Da kommt mit Quentin Tarantino ja auch bereits ein Zeitgenosse her, der auch einen wahrhaft königlichen Knall hat, da muss man als Band dann natürlich auch einen ordentlichen Schlag weg haben, um mithalten zu können. Das können die Royal Bangs dann auch. Ähnlich vor Ideen übersprudelnd, smart und actiongeladen, wie in einem Tarantino-Film poltern die Royal Bangs dann tatsächlich durch ihr Debüt. Liegt’s am Wasser? Oder am sonst recht langweiligen Landstrich?
Woran es auch liegt, die Royal Bangs knöpfen sich auf ihrem Debüt “We Breed Champions” den Indie-Rock vor, drehen ihn durch den Folk-Fleischwolf und mischen dass ganze mit einer ganzene Menge Psychedelia, oder auch einfach nur mit bescheuerten Ideen. So steigert sich dei Band schon im Opener “New Scissors” aus einer einfachen Gitarrenmelodie in einen beinahe rauschähnlichen Zustand mit entrücktem und disharmonischem Chor. Da ist das Hören eine wahre Freude und zieht die Mundwinkle schnurstracks nach oben. So auch in den weiteren Songs des Albums. Wabernde Gitarrenriffs werden unterstützt durch fette Keyboardsounds und ein rasselndes Schlagzeug. So würde es vielleicht klingen, wenn Radiohead versuchen würden Garage-Rock zu spielen. Die abwechslungsreichen Hooks und eingängigen Melodien erhalten noch einen zusätzlichen Charme durch den leicht brüchigen Gesang von Ryan Schaefer, der sich teilweise bis zum überschlagen in die Songs steigert. Das macht die zehn Songs von “We Breed Champions” zu einem Noise-Pop-Ereignis, das zuletzt in dieser Form von Los Campesinos! auf ihrem Debüt dargeboten wurde, wobei die Royal Bangs noch eine Spur erwachsener daherkommen. Mit den Campesinos! haben sie dann aber doch noch eines gemeinsam, denn die Royal Bangs sitzen seit Februar wieder im Studio und arbeiten jetzt wo ihr Debüt erscheint, bereits an ihrem zweiten Album.
Reinhören mit der Daytrotter Session















[...] vor etwas mehr als einem halben Jahr veröffentlichten die Royal Bangs ihr Debüt-Album “We Breed Champions”, mit dem sie einen packenden Bastard aus Rock und Dance vorlegten. Schon da fiepste es ordentlich, [...]
[...] die Royal Bangs aber nicht, die tun es auch als ganze Band und so erscheint nun nach dem Debüt “We Breed Champions”, mit “Let It Beep” das bereits zweite Album der Band. Okay, das überrascht wenig, denn [...]