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Edda Magnason – Goods

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Die halb schwedische, halb isländische Songwriterin, Sängerin und Pianistin Edda Magnason ist in Deutschland noch relativ unbekannt. In ihrer Heimat hat sie Kritiker bereits begeistert. Ihre Bekanntheit hierzulande könnte sich nach “Goods”, dem zweiten Album des Mulititalents ändern. Es eröffnet sich uns eine musikalische Welt aus verträumten Pianoschwaden, ausgefeilter Orchestrierung, quietschfidelen Jazzeinlagen und vertrackten Arrangements. Auch das mysteriöse Artwork des Albums stammt aus der Hand von Magnason.

Der Opener “Camera” ist beim ersten Anhören … Continue Reading

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Beerjacket – The White Feather Trail

beerjacket

So langsam wird es wieder kälter draußen; also ist es an der Zeit für die Singer-Songwriter dieser Welt ihre Künste unter Beweis zu stellen. Lange kündigten wir an, dass Peter Kelly alias Beerjacket an einem neuen Album arbeitet. Mit dem Song “Crooked Fingers”, den es vor fast genau einem Jahr zum Gratis-Download gab, konnte Peter mich mehr als überzeugen. Vor ein paar Tagen veröffentlichte er dann auch die restlichen acht Songs, natürlich samt dem bereits Bekannten, und nannte das Ding “The White Feather Trail”.

Seit seinem letzten Album “Animosity” … Continue Reading

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We Were Promised Jetpacks – In The Pit Of The Stomach

We Were Promised Jetpacks

Etwas mehr als zwei Jahre ist es her, dass vier junge Schotten ihre Schülerband professionalisierten, sich von Biffy Clyro, Frightened Rabbit, The Twilight Sad, Idlewild und Mogwai inspiriert auf Einladung ihres Labels Fat Cat in ein Studio begaben und dort live ihr Debüt einspielten. Das hörte auf den Titel “These Four Walls”, die Band auf den Namen We Were Promised Jetpacks. Die Jungs trafen damit voll den Nerv der Zeit und spielten ausverkaufte Tourneen in Großbritannien, auf dem europäischen Festland und in Amerika. Der ungestüme Indie-Rock, der in den richtigen Momenten innehält und auch einmal in atmosphärische Post-Rock-Gefilde abdriftet wusste einfach alles zu bieten und machte We Were Promised Jetpacks zu den neuen Helden der schottischen Musikszene.

Nur ein wenig mehr als ein Jahr nach dem Debüt und dem unerwarteten Erfolg … Continue Reading

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Ryan Adams – Ashes & Fire

Ryan Adams - Ashes & Fire

Knappe drei Jahre sind seit dem Release von “Cardinology”, dem letzten offiziellen Studioalbum von Ryan Adams vergangen. Damals veröffentlichte der mittlerweile in Los Angeles lebende Musiker noch gemeinsam mit seiner Band The Cardinals. Die durchschnittlichen Songs auf dem Album sprachen aber bereits dafür, dass seine Band ihren Zenit bereits überschritten hatte. Ihren kreativen Höhepunkt hatten sie eigentlich auch schon mit dem wirklich famosen gemeinsamen Erstling “Cold Roses” hinter sich. Das im gleichen Jahr erschienene “Jacksonville City Nights” zeigte eine tolle Rückbesinnung auf Ryan’s Whiskeytown Vergangenheit und das ebenfalls damals veröffentlichte Solowerk “29″ zeigte neben ein paar tollen Momenten, dass Quantität nicht alles ist.

Mit The Cardinals … Continue Reading

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Big Troubles – Romantic Comedy

bigtroubles

Ohne Zweifel lässt sich wohl behaupten, dass sich das amerikanische Label Slumberland Records auf unserer Seite ähnlich großer Beliebtheit erfreut, wie Fat Cat, Saddle Creek und auch Fat Possum. Kein Wunder eigentlich, verfügt das Label doch mit Gold-Bears und The Pains Of Being Pure At Heart (um nur zwei zu nennen) über Bands mit Dream-Pop erster Güte. Gern leitet das Label seine Pressenotizen mit Sätzen wie XXX “were formed by a group of kids who had been friends since high school, playing in bands, listening to records and coming of musical age together”. Gleiches gilt auch im Fall von Big Troubles. … Continue Reading

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Vismets – Gürü Voodoo

vismets

Belgien dürfte vor allem bekannt sein als Hauptstadt der Europäischen Union, durch köstliche Waffeln und als Heimat der Pommes Frites. F Denkt man an Musik aus dem Benelux-Königreich, muss man schon etwas länger nachdenken. Laut Indiepedia gibt es dort Künstler wie Ghinzu, Zita Swoon, Das Pop und als vielleicht wirklich erwähnenswerte Kandidaten noch Soulwax und dEUS. Mit letzteren haben Vismets, um die es hier gehen soll neben ihrer Herkunft dann zumindest ihren Manager und den Releasetermin ihres Albums gemein. … Continue Reading

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Trapped In Kansas – How To Go (EP)

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In der schottischen Musikszene gehörten Trapped In Kansas schon relativ schnell nach ihrer Gründung 2008 zu einem der größten Geheimtipps. Nach einem Supportslot im King Tuts durften sie relativ schnell auch größere schottische Festivals, wie T In The Park und Go North spielen. Auf BBC 6 werden sie auch regelmäßig gespielt und fanden sich auch schon in der beliebten Reihe Introducing wieder. Einen guten Ruf haben sich die Jungs also in Windeseile erspielt, mit Releases halten sie sich jedoch zurück und so erscheint mit … Continue Reading

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Stars For The Banned – Stars For The Banned (s/t)

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Bevor ich loslege, möchte ich darauf hinweisen, dass der folgende Text auf sehr persönlichen Meinungen und Empfindungen beruht.

Das Album des Wieners Robert Guenther lag einige Zeit brach, bevor ich ich Zeit und Geduld hatte, es mir anzuhören. Als ich es dann tat, bereute ich diese Wartezeit zu tiefst. Denn was mich da auf positivste Art und Weise erschlug, war eine wundervoll druckvolle Melancholie, die sowohl von der Musik als auch von der Stimme Robert Guenther’s ausging. Und fast schon kryptische Texte, mit denen man sich befassen muss, um ihre Bedeutung zu verstehen. Mit einfachem Nebenbeihören ist es da nicht getan. Und selbst dann bin ich der Überzeugung, dass die Texte jedem Hörer eine andere, ihm sehr persönliche Bedeutung, offenbaren. Ihre wahre Bedeutung wird wohl allein Robert Guenther kennen.
Der erste Durchgang des Albums wurde ohne … Continue Reading

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Julia Marcell – June

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Zwei Jahre sind mittlerweile vergangen seit die mittlerweile in Berlin beheimatete Polin Julia Marcell ihr Debüt “It Might Like You” veröffentlichte. Das finanzierte sie damals über SellaBand und von Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic) produzieren. Darauf bot sie vielschichtig kunstvollen Piano-Pop, mit dem sie sich für die Nennung in einem Atemzug mit Künstlerinnen wie St. Vincent und Feist empfahl. In der Zwischenzeit hat Julia viel Zeit auf Tour verbracht und mit Haldern Pop Recordings mittlerweile auch ein Label gefunden. Genau, das Label der Macher des gleichnamigen Festivals, in dem sie in diesem Jahr auch im Spiegelzelt auftreten durfte. … Continue Reading

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Apparat – The Devil’s Walk

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Ein Gedicht des britischen Romantikers Percy Shelley diente dem Berliner Elektro-Frickler als Inspiration für sein neuestes Album. Die Faszination für den Tod ereilte Ring in Mexiko, wo er mit einigen Mitstreitern mit seinem zu einer Band gewachsenen Projekt Apparat das Album “The Devil’s Walk” einspielte. Dort wird um Allerheiligen der Día de los Muertos gefeiert und auch sonst ist er allgegenwärtig und ganz normaler Bestandteil der mexikanischen Kultur. Inspiriert von diesem Umgang mit dem Tod schrieb er elegische Songs über die Vergänglichkeit, den Verlust und des Verlorenseins. … Continue Reading

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