Im Juni ist es endlich soweit, dann veröffentlicht der junge …
BEENDET// Verlosung: CD-Bundle von zaOza

Die Musikbranche befindet sich ja nun schon eine Weile im Umbruch. Die meisten Labels und Musikvermarkter tun sich etwas mehr als zehn Jahre nach Napster imme rnoch schwer damit, einen sinnvollen Umgang mit dem Internet und dem Thema Tauschbörsen zu finden. Die Kernfrage, wie lässt sich Musik noch legal vermarkten, wenn Konsumenten sie auf vielfältigen Wegen und scheinbar auf einen Klick auch gratis auf der Festplatte haben können. Weiteres Problem, viele Musikkonsumenten – nennen wir sie einmal extra so, denn Musik-Fans und -Besessene betrifft dies wohl nicht – neigen dazu, sich keine Sammlung mehr anzulegen, sondern Musik schnell konsumieren zu wollen.
Die phyische Musiksammlung stirbt also aus, mit ihr so langsam auch die digitale. Geht man etwa nach Tim Renner, Ex-Universal-Chef und nun wieder GF von Motor Music, geht die Entwicklung hin zu Streamingdiensten. Dank Smartphones sind wir in ein paar Jahren stets online und können direkt auf eine Online-Datenbank zugreifen und Musik hörenn. So funktionieren bereits jetzt Spotify und Simfy. Ganz neu im Rennen und mit etwas anderer Herangehensweise ist zaOza.
Neu daran, neben Musik werden hier auch Fernsehserien, Filme, Handy- und PC-Spiele und Gadgets für’s Handy geboten. Zusätzlich gibt es noch eigens produzierte Formate, wie etwas eine Sarah Kuttner Show und und und. zaOza funktioniert dabei nach dem Prinzip einer Tauschbörse. Neben einer bestimmten Anzahl an freien Downloads über den “Hypezone” genannten öffentlichen Bereich, kann man auch mit anderen Usern tauschen. Das bedeutet, ist das Download-Limit, z.B. für einen Song erschöpft, kann man in der Bibliothek befreundeter User stöbern und diesen dann bitten den Song zum Download freizugeben. Das wird er auch meist tun, die Plattform funktioniert nämlich nach dem Motto “Gib und dir wird gegeben”.
Im ersten Monat ist die Nutzung kostenlos, ab dann kostet das Abo günstige 5 EUR im Monat. Klingt erst einmal gut. Im Test zeigte sich die Plattform allerdings als ein wenig umständlich im Gebrauch. Die Datenbank an Musik, Filmen und TV-Serien ist noch eher überschaubar, auch wenn schon einige große Namen vertreten sind. Im Vordergrund scheint auch ganz klar der Handy-User zu stehen, der aus jeder Menge Spielereien und Spielen für sein Handy auswählen kann. Das Angebot kann – vermute ich mal – mit anderen Anbietern bereits gut mithalten. Einziges Manko, der Download von Handy-Spielen, -Klingeltönen, usw. funktioniert nur per Wap-Zugang, für den Extra-Gebühren anfallen. Eine Lösung, mit der Handy-User über das normale Internet darauf zugreifen können wäre sicherlich auch noch sinnvoll, aber vielleicht habe ich das auch nur nicht hinbekommen.
Alles in allem ist zaOza mit einer mutigen Idee gestartet, ob sich dieses vielfältige Angebot für 5 EUR im Monat halten kann wird sich zeigen. Wichtig scheint jetzt erst einmal noch mehr Lizenzen zu generieren und User zum Mitmachen zu animieren. Wir wünschen den Machern jedenfalls viel Erfolg damit, auch wenn uns die Idee noch nicht zu 100% überzeugt hat, aber unser Testmonat läuft ja auch noch.
Und da die Leute von zaOza sehr nett sind, gibt es nun noch für einen von euch die Möglichkeit ein kleines CD-Paket zu gewinnen. Darin befinden sich die neuen Alben von Broken Social Scene, Crystal Castles und Delphic. Was ihr dafür tun müsst? Schildert uns bis zum 16. Juli 2010 um 11:47 Uhr in einem Kommentar euren Eindruck von zaOza. Der Gewinner wird dann per Zufall ermittelt. Gebt bitte eure richtige Email-Adresse an, sonst können wir euch nicht benachrichtigen.















Na also die Idee mit dem tauschen unter einander ist schon mal sehr interessant, und 5 eur ist auch echt fair. Wobei ich zugeben muß, dass ich recht wenig Musik konsumiere
Bei meiner Tochter ist das was anderes, für die wäre das sicher was… (An sie würden auch die CDs gehen falls ich gewinne
Klingt ganz gut, auch wenn ich da noch nich so richtig durchsehe. Bin ansonsten aber auch eher der Plattenladen-Mensch…
Nachdem ich mir das Ganze mal etwas genauer angeschaut habe, musste ich feststellen, dass hier wohl auf eine recht junge Zielgruppe fokussiert wird. Sowohl die visuelle Aufmachung als auch die Angebote (Spiele, Klingeltöne, etc.) sprechen wohl eher Teenager an. Was mich zudem etwas irritiert ist die Tatsache, dass man zunächst seine Handynummer eingeben und gleichzeitig ein Abo eingehen muss. Das macht die Konkurrenz (bspw. Spotify) in meinen Augen besser. Weshalb wird zudem keine App für iPhone bzw. Android angeboten, sondern auf den (veralteten) WAP-Standard gesetzt.
Bitte nicht falsch verstehen: Die Idee, abseits von Musik auch Serien und weitere mediale Angebote zur Verfügung zu stellen, finde ich durchaus gut. Jedoch kann ich die Entscheidung für das aktuelle Vertriebskonzept per WAP-Abo, welches mich zu sehr an Jamba und co erinnert, nicht wirklich nachvollziehen.
zaOza finde ich cool
zaOza ist sicherlich für den einen oder anderen interessant, aber ich kaufe noch ab und zu CD bei Amazon. Desweiteren kaufe ich sehr viel bei iTunes, auch wenn es etwas teurer ist. Qualität hat seinen Preis
Hört sich ja ganz nett an.
Aber ich glaube nicht an eine rosige Zukunft!
Für mich ist das nichts. Alte Schule, sorry.