Mit bis zu elf Köpfen handelt es sich bei Emanuel …
1984 – heute Tour-Start

Schade eigentlich, da kommen die drei Franzosen von 1984 ca. ein Jahr nach ihrem letzten Abstecher nach Deutschland, endlich wieder in hiesige Gefilde und dann machen sie einen weiten Bogen um NRW. Bleibt uns also nichts anderes übrig, als euch einen Besuch der Konzerte unbedingt zu empfehlen, denn dass sich das lohnt, durften wir bereits zwei Mal erleben. Also, folgende Termine wahrnehmen und gern auch nachher davon berichten, um uns richtig neidisch zu machen:
16. März, Frankfurt, Ponyhof
18. März, Hamburg, Molotow
19. März, Berlin, White Trash
20. März, München, Babalu
21. März, Karlsruhe, Stadtmitte
23. März, Konstanz, Kantine
25. März, Stuttgart, Zwölfzehn
1984 – Video zu “Territory”

Anfang Dezember veröffentlichten die drei Franzosen von 1984 ihre neue EP “Territory”. Ein Album ist zwischenzeitlich auch bereits in der Mache. Bevor das kommt machen sich die Jungs aber bereits ab nächster Woche auf Tour quer durch Deutschland. Als kleiner Vorgeschmack gibt es jetzt auch bereits das Video zur Single “Territory”, in dem die “Goldjungs” anscheinend ganz in ihrem Element sind. Oder so.
Die Tour-Daten:
16. März, Frankfurt, Ponyhof
18. März, Hamburg, Molotow
19. März, Berlin, White Trash
20. März, München, Babalu
21. März, Karlsruhe, Stadtmitte
23. März, Konstanz, Kantine
25. März, Stuttgart, Zwölfzehn
Wir präsentieren: 1984 – im März wieder auf Deutschland-Tour

Seit zwei Monaten steht mit “Territory” nun schon die neue EP von 1984 in den Läden. Die Stimmung ist etwas dunkler geworden, 1984 insgesamt aber ihrem Stil treu geblieben. Ein Album ist derzeit in Arbeit, fehlt eigentlich nur noch, dass das Trio auch einmal wieder für einige Konzerte vorbei schaut. Nicht nur ein frommer Wunsch, sondern bereits frohe Kunde, denn im März ist es endlich soweit und 1984 beehren knapp ein Jahr nach ihrem letzten Abstecher endlich wieder deutsche Bühnen. Da wir große Fans der Drei sind ist es uns wieder eine Ehre die Tour von 1984 präsentieren zu dürfen. Neben den Headliningshows wird vielleicht auch noch die ein oder anderen Support-Show hinzu kommen. Aber erst einmal folgende Termine gemerkt:
16. März, Frankfurt, Ponyhof
18. März, Hamburg, Molotow
19. März, Berlin, White Trash
20. März, München, Babalu
21. März, Karlsruhe, Stadtmitte
23. März, Konstanz, Kantine
25. März, Stuttgart, Zwölfzehn
Gratis-Download: “Tiptoe” hier entlang
1984 – Territory
Vor eineinhalb Monaten kündigten wir es bereits an und jetzt ist es auch endlich soweit, unsere Lieblings Straßburger 1984 sind mit neuer Single und neuem Bassisten zurück. Auf die “Territory” genannte EP haben es zwar nur zwei Songs geschafft, die reichen dennoch absolut als nachhaltiges Lebenszeichen. Denn mit beiden Songs haben 1984 eigentlich alles richtig gemacht. Das Trio greift nämlich das Erfolgsrezept vom Debüt “Open Jail” auf und führt es konsequent und absolut nachvollziehbar auf die nächste Ebene. Wie gehabt ist der Sound von 1984 düster wie die inzwischen 61 Jahre alte Zukunftsvision von George Orwell. Das liegt vor allem am eindringlichen und leicht paranoiden Gesang von Frontmann und Sänger Etienne Nicolini, der mit tiefer Stimme und mit natürlich charmantem französischen Akzent durch die Songs leitet.
Die Gitarren sind nun noch eine Spur rockiger und straigther, als noch auf “Open Jail”. Die Ausrichtung ist nun eindeutig eher Rock als Indie und wer nun noch Joy Division Vergleiche findet, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Gerade das namensgebende “Territory” macht das mit strammem Rhythmus und einem Refrain zum Fäuste in die Luft strecken klar. Die B-Seite “Tiptoe” ist dann etwas näher am Debüt und eine zusätzliche Bereicherung für die Musiksammlung. Bleibt also festzuhalten, 1984 sind zurück und ganz sicher eine Band, die man auch 2010 im Auge behalten sollte.
Gratis-Download: “Tiptoe” hier entlang
1984 – Gratis-Download zur neuen Single “Territory”

Wir kündigten ja bereits an, dass 1984 nächste Woche ihre neue Single “Territory” veröffentlichen werden. Ihr Zebrakopf und Bassist Bruno sind zwar seit dem Release ihres Debüts “Open Jail” auf der Strecke geblieben, dafür haben sie mit Kevin Matz schnell Ersatz gefunden und zeigen sich von ihrer besten Seite. Der Sound ist etwas nun etwas straighter und rockiger geworden, aber 1984 erkennt man immer noch deutlich. Davon könnt ihr euch nun auch schon vorweg mit der B-Seite “TipToe” überzeugen, die man hier gratis downloaden kann.
Foto: Ariane WhiteTapes
1984 – neue EP “Territory” im Dezember

Etwas mehr als ein Jahr ist es nun schon her, dass die Franzosen von 1984 mit ihrem Debüt-Album “Open Jail” für Aufsehen sorgten. Viel ist seitdem passiert, mehrmals tourten sie mit den Blood Red Shoes und hatten mit dem Song “Cache Cache” sogar so etwas wie einen Indie-Disco Hit. Nach ihrer Tour im Frühjahr machten sie dann erst einmal Pause. Aus der kamen sie nun in neuer Besetzung zurück. Bassist Bruno Pelagatti hat die Band verlassen, für Ersatz ist aber auch schon gesorgt, seinen Platz nimmt Kevin Matz ein. Positive Neuigkeiten gibt es natürlich auch, am 1. Dezember wird nämlich die neue EP “Territory” erscheinen. Also, jetzt schon einmal vorfreuen auf mehr von 1984.
Video zu “Cache Cache”
httpv://www.youtube.com/watch?v=RILdVf-SFUw
Foto: Ariane WhiteTapes
1984 + Hey Kids Try This, Osnabrück, Kleine Freiheit, 30. April 2009

Glaubt man der Berichterstattung zum 1984 Debüt “Open Jail”, dann stellt das Trio um Frontmann Etienne Nicolini so etwas wie den legitimen Nachfolger von Joy Division dar. Ein Vergleich, der nicht zuletzt durch das Label geschürt wird und von der Band meist leicht irritiert aufgenommen wird, haben sie vor dem Release und den damit verbundenen Interviews zu “Open Jail” und dem kurz zuvor erschienen Joy Division Film “Control” doch noch nie auch nur einen Song der legendären Band um Ian Curtis gehört. Ein Vergleich aber auch, den sich die Band gefallen lassen muss, dass zeigen zum einen die düster kühlen Stücke auf dem Debüt und auch die Live-Performance der Band. Schon als Support der Blood Red Shoes im November ließen sie ihren kühlen Franko-Rock auf das gespannte Publikum los und übertrafen sogar die Blood Red Shoes.
Auf ihrer ersten Headlining-Tour durch Deutschland konnten 1984 nun nicht mehr darauf bauen, dass die Blood Red Shoes die Indie-Kids in Scharen herbei lockten, das mussten sie nun ganz allein. Angetan vom tollen Debüt und vielleicht auch den starken Konzerten im Vorprogramm der Brightoner, kamen aber dennoch mehrere Dutzend frankophile Indie-Jünger zum einzigen Konzert der Band in (der Nähe) von Nordrhein-Westfalen. Genau genommen in der Kleinen Freiheit in Osnabrück. Einem alten Bahnhofs-Betriebsgelände, auf dem sich nun allerlei Clubs angesiedelt haben, um das brach liegende Gelände in eine Vergnügungsmeile zu verwandeln.
Von innen wirkte das Gebäude wie eine Mischung aus evangelischem Gemeindezentrum und Bürogebäude, mit extrem niedriger Bühne und riesiger Fensterfront, an der gemütliche alte Couch-Garnituren aufgereiht waren. Diese verstanden wir prompt als Einladung sich zu setzen und schauten dem Support Hey Kids Try This bei der Arbeit zu. Unseren Eindruck, die Band käme frische aus dem Probe-Raum, bestätigten die Münsteraner, als sie sich erstmals vorstellten. In circa 30 Minuten spielten sie ein Best Of von Indie-Melodien, verarbeitet in eigenen Kompositionen. So spielten sie dann auch ein alles andere als originelles, aber immerhin kurzweiliges Set.

Die folgende Umbaupause sollte dann auch nicht lang dauern und schon standen 1984 um 22:15 Uhr auf der Bühne, um den Tanz in den Mai zu starten. Das hatte allerdings zur Folge, dass der größte Teil der Fans noch vor der Tür stand und einer Raucherpause fröhnte, als Etienne, Bruno und Thomas bereits ihr Set mit “The Missing Voice”, einem der stärksten Stücke des Albums, begannen. Im Gegensatz zum Konzert im November war der Sound nun deutlich klarer abgemischt und Etienne’s dunkle Stimme deutlich im Vordergrund. Untermalt wurden die düsteren Rocksongs wieder von unterschiedlichen Filmchen und Animationen, die auf eine Leinwand hinter Drummer Thomas geworfen wurden. Zunächst beschränkte sich das noch auf das Animationen und Verzerrungen von Band-Zebra und 1984-Logo. Ihrem Ruf verpflichtet war die Band auch ganz in schwarz gekleidet. Einziger Farbtuper am Outfit die symbolischen goldenen Streifen an der Schulter von Etienne, an der Knopfleiste von Bruno’s Hemd und am Hemdkragen von Thomas, die für die drei Mächte stehen sollen, welche die Welt regieren, nämlich Militär, Politik und Religion. Wie bei der großen Referenz Joy Division, versteckt sich bei 1984 also auch noch einiges hinter der Fassade. Was sie vordergründig auf die Bühne brachten, war aber auch nicht ohne.
Auf “The Missing Voice” folgte der neue Song “Tiptoe”, der sich ähnlich düster zeigte, wie die Songs auf “Open Jail”. Mit “L’Homme Aux Os” und “Baikal Amour Magistral” folgten wieder zwei Stücke vom Album und auf der Leinwand wurde erstmals ein kleiner Videotrick angewandt. Neben dem Beamer war nämlich eine kleine Webcam angebracht, welche die Band live filmt und verzerrt auf die Leinwand warft. In Verbindung mit dem kühlen Rock-Sound war das verdammt stimmig und ließ die Stücke noch dichter erscheinen. Trotz dem ein oder anderen Spielfehler nahm das Publikum jeden Ton begeistert entgegen und tanzte ausgelassen. Auch zu den drei neuen Stücken “Uppercut”, “Leaving The Pack” und “Ulm”, die sich perfekt in die bekannten Stücke einfügten. Auf das anschließende “Desert Dancers” folgte die Hit-Single “Cache Cache”, bei der das offizielle Video zur Single an die Band geworfen wurde. Die Stimmung war auf ihrem Höhepunkt und kochte erst nach dem neuen Song “Territory” und dem anschließenden Rocker “The Wait” wieder ein wenig runter, als sich die Band kurz verabschiedete, um nach wenigen Sekunden für die Zugaben “By Dint” und “Squares” (neu) zurück zu kehren. In knapp 75 Minuten konnten 1984 ihre volle Live-Stärke ausspielen und machen Lust auf mehr von diesem Trio aus Frankreich mit dem fantastischen französischen Akzent.
Fotos: Ariane WhiteTapes
Wir präsentieren: 1984 auf Tour
Foto: Ariane WhiteTapesErwähnten wir an irgendeiner Stelle schon einmal unsere große Liebe zur Musik des Trios 1984 aus Straßburg? Bestimmt! Dennoch finden wir auch immer wieder Gründe, euch die Drei ins Gedächtnis zu rufen. Der heutige Anlass freut uns dabei nun besonders, denn im April kommen Etienne, Bruno und Thomas für ihre erste Headlining-Tour nach Deutschland und werden dabei unter anderem präsentiert von unserem schmucken Magazin. Das feiern wir mit einem lautstarken “C’est Bon” für uns. Karten könnt ihr natürlich wie gewohnt bei diesen bekannten Quellen im Internet, oder noch besser in euren Lieblings-Plattenläden und am allerbesten an den Locations selbst erstehen.
18. April, Mannheim, Alte Feuerwache – SWR Lautstark Party
24. April, Halle, Club Drushba
25. April, Hamburg, Molotov
26. April, Potsdam, RBB Studios KenFM Radio Show
29. April, München, Atomic Cafe
30. April, Osnabrück, Kleine Freiheit
01. Mai, Berlin, White Trash
02. Mai, Leipzig, Sweat
05. Juni, Wien, Flex – Panic Event
Video zu “Cache Cache”
httpv://www.youtube.com/watch?v=RILdVf-SFUw
Neïmo – Moderne Incidental jetzt schon in voller Länge vorhören
Frankreich mausert sich immer mehr zu einem Land, aus dem interessante junge Indie-Bands kommen, die sich trauen, auch einmal Texte auf Englisch zu singen, um sich ganz Europa zu öffnen. Neben unseren Lieblings-Franzosen von 1984, den tollen Toy Fight, die in diesem Jahr ihr Debüt-Album auf City Slang veröffentlichen werden und dem Duo The Dø, deren Album im April hierzulande erscheint (in Kürze mehr), beglücken uns in dieser Woche bereits die vier Jungs von Neïmo mit ihrem Debüt “Moderne Incidental”. Darauf enthalten, Indie-Rock zum Hintern wackeln und Tanzfläche stürmen. Zwölf Songs an der Zahl, die man sich jetzt bereits mit dieser schmucken E-Card in voller Länge anhören kann. Mehr zum Album in Form einer ausführlichen Besprechung, hier auch im Laufe der Woche.
Video zu “Jonny Five”
httpv://www.youtube.com/watch?v=sSsLYJjBny0
1984 – Video zu “Cache Cache”
Unsere Lieblings-Franzosen von 1984 sind aus ihrem Winterschlaf erwacht und haben ganz heimlich, still und leise neben ein paar ersten Tourdaten, zu denen sich sicherlich noch einige gesellen werden, auch endlich ihr lang erwartetes Video zum Band-Überhit “Cache Cache” auf die Videoplattformen dieser Welt geschickt. Zu sehen jede Menge verwackelte Bilder zwischen geheimem Alien-Autopsie- und Ed Wood-Film.
httpv://www.youtube.com/watch?v=RILdVf-SFUw














