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Polarkreis 18 – Interview

Foto: Michael Petersohn

Kaum eine junge Indie-Band hat ein so rasantes Jahr hinter sich, wie Polarkreis 18. Nach einer Tour mit den Smashing Pumpkins folgten ein mehr als umjubeltes Unplugged Konzert und zahlreiche Festivalauftritte im Sommer. Zwischendurch standen immer wieder Arbeiten zum zweiten Album auf dem Programm. Harte Arbeit, die sich gelohnt hat und so landeten Polarkreis 18 Ende 2008 nicht nur erstmals in den deutschen Charts, sondern mit “Allein Allein” gleich einen Nummer 1 Hit. Mehr als ein Grund also, Polarkreis 18 ein halbes Jahr nach dem letzten Gespräch mit uns zum Report zu bitten. Auf der Stattalm im münsterländischen Ahaus hatten Felix, Silvester und Philipp dann auch einiges zu berichten.

Vorweg auch von uns noch ein Glückwunsch zum Erfolg. Zuletzt haben wir euch vor relativ genau sechs Monaten in Schöppingen beim Rock Im Bad Festival gesprochen, da ward ihr noch mitten in den Arbeiten zu “The Colour Of Snow”, kurz danach seid ihr ja sozusagen durch die Decke gegangen, wie habt ihr diese Zeit erlebt? Fühlte sich das noch natürlich an, oder ging alles unfassbar schnell?
Felix: Das geht eigentlich, also es fühlte sich jetzt nicht so unfassbar schnell an, weil wir natürlich lange an dem Album gearbeitet haben, also quasi ein Jahr und wie das mit dem Erfolg gelaufen ist, ist natürlich unfassbar. Wir haben uns heute zum Beispiel im ersten Fernsehen gesehen und da haben wir schon festgestellt, dass das natürlich was ganz besonderes ist im Moment.

Silvester: Ich glaube, dass das in der Außenwahrnehmung noch völlig anders wirkt, als für die, die wir da reinschlittern und sich dann an die neue Rolle gewöhnen.

Philipp: Das kommt mir auch gar nicht vor wie ein halbes Jahr seit dem letzten Interview mit euch.

Was war das aufregendste, das euch im letzten halben Jahr passiert ist?

Felix: Also das hier auf der Alm ist definitiv schon geil. Das ist hier auch ein Doppelkonzert, also wir haben gestern schon gespielt, mussten deshalb hier nicht aufbauen, sondern sind heute angekommen und haben direkt die Schlittschuhe angeschnallt und sind ein bisschen gelaufen. Mir liegt der Schweiß noch immer auf dem Rücken.

Philipp: lacht Ja, das ist auf jeden Fall sau geil hier. Das muss man sich auch erst einmal vorstellen, bis wir anfangen zu spielen, laufen die Leute noch direkt vor der Bühne Schlittschuh und es dudelt hier so Almmusik durch die Lautsprecher.

Felix: Ja genau, als Support hatten wir gestern auch ein Alphorntrio, also das ist hier schon sehr strange.

Silvester: Also, für mich war das Aufregendste nach so einer Plattenproduktion das erste Mal wieder zu spielen. Was da was ganz besonderes war, wir hatten Ende August einen Showcase in Berlin, da haben wir zum ersten Mal auch die neuen Sachen gespielt und haben gemerkt, dass das funktioniert. Aber hier, das ist auch schon eine sehr eigene Nummer.

Foto: Ariane WhiteTapes

Wie ist es für euch, erst hoch gelobter Newcomer im Indie-Bereich mit eurem Debüt-Album zu sein und dann mit eurem 2ten Album plötzlich wieder als heißer Newcomer gehandelt zu werden?

Felix: Hmm, stimmt, viele Leute schätzen uns ja noch immer als Newcomer ein, viele denken eben auch, dass Polarkreis 18 “Allein Allein” sind und das war gestern hier schon auch ganz witzig gewesen. Was man auch nicht vergessen darf, ist natürlich, dass es Polarkreis 18 schon seit 10 Jahren und nun zwei Alben gibt. Wir haben schon unglaublich viele Lieder geschrieben und können die auch schon nicht mehr zählen. Das ist jetzt natürlich für viele Leute ein Neuanfang, aber für uns ist das mehr eine logische Entwicklung.

Silvester: Man muss dazu auch sagen, dass das gestern nur so ein Überraschungskonzert für die Gäste von der Firma war, die Leute wären sonst wohl nicht zu einem Konzert von uns gekommen. Die kennen aus dem Radio nur dieses eine Lied und haben das in den Pausen auch immer gerufen und gesungen. Heute haben wir da die Hoffnung, dass die Leute auch wegen dem Album kommen.

Felix: Na warte mal ab. Lacht

Philipp: Klar, ich finde das ist Fluch und Segen, als Künstler für den Moment nur auf ein Lied reduziert zu werden, aber im Endeffekt ermöglicht uns das jetzt so viele Sachen, die vorher gar nicht möglich gewesen wären.

Wie kam es eigentlich dazu, dass “Allein Allein” für den Film Krabat ausgewählt wurde?

Silvester: Also, so wie wir gehört haben waren der Regisseur und ein Mann von der Produktionsfirma, also die kannten uns schon vom ersten Album und fanden das auch sehr gut, weil die eben auch sehr musikinteressiert sind und da die den Titelsong gesucht haben, haben die bei unserem Management angefragt. Die haben das vorher auf ein paar Bands eingegrenzt, The Cure und uns, und da sie The Cure von Anfang an ausschließen konnten, fiel die Wahl auf uns.

Seit ihr mit “Allein Allein” auf der 1 gelandet seid verfolgen wir Diskussionen zwischen euren Fans der ersten Stunde und euren neuen Fans, ihr scheint da ziemlich zu polarisieren. Eric Wrede, euer Manager verteidigt euch da beinahe wie ein Löwe, wenn sogenannte Fans euch im StudiVZ unbegründet als Verräter abgestempelt haben. Wie empfindet ihr das, dass manche eurer alten Fans beinahe von euch verlangen, euch für Erfolg zu rechtfertigen und meinen, ihr hättet eure Authentizität verloren und euch verkauft?

Felix: Wie, der Eric treibt sich da rum?

Silvester: lacht Ja, der hat da so ein ganz komisches Foto.

Felix: Und was macht der dann da?

Silvester: Na haben die doch gesagt, der kämpft für uns.

Felix: Also, um auf die Frage zu kommen, ich glaube die Leute müssen einfach auf unsere Konzerte kommen, sich das neue Album anhören und werden dann merken, dass wir immer noch mehr sind als “Allein Allein”. Das ist eine Facette von uns, diese Pop-Facette haben wir mit unserem zweiten Album weiter nach außen gekehrt, das wird uns nun natürlich teilweise vorgehalten, aber für uns fühlte sich das ganz logisch an. Die Leute die denken, das wäre falsch, die können das gerne, das ist ihre Sache, was wir für uns aber richtig halten zu tun, das tun wir aber auch. Wir hatten eben Lust das mit “Allein Allein” so zu tun und der Erfolg ist dann eben passiert.

Silvester: Wir merken jetzt auch, wo wir jetzt bald die zweite Single veröffentlichen, da haben wir Ende September das Video gedreht, also zu “The Colour Of Snow”. Da kommen jetzt auch wieder viele Zuschriften von alten Fans, die sagen, dass wir doch nicht völlig verloren wären, weil die gedacht haben, auf dem Album wären nur so “Allein Allein” Songs. Das ist aber definitiv nur ein Teil des Albums.

Video zu “The Colour Of Snow”

Polarkreis 18 – The Colour Of Snow

Philipp: Ich frag mich ja immer, warum Erfolg immer so negativ behaftet sein muss.

Felix: Neid?

Philipp: Quark, aber das ist wirklich ganz oft so, weil eigentlich sollte man sich ja freuen für seine Lieblingsband. Da geht auch vielleicht der Coolness-Faktor verloren, weil plötzlich viel mehr Menschen diese Band gut finden.

Ihr nehmt jetzt am Bundesvision Song Contest teil…

Philipp: Klaro.

Felix: Ja, wollten wir schon immer lacht

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Felix: Nein, also ich wollte das wirklich schon machen, so seit letztem Jahr. Also letztes Jahr, also in den Arbeiten zu dem Album, da hatten wir uns in Niedersachsen in ein verlassenes Bauernhaus eingeschlossen zu sechst und haben nur Musik gemacht, haben angefangen die ersten Songs zu erarbeiten. Und da haben wir einen gemeinsamen Fernsehabend gemacht, das war so der erste richtig gemütliche Fernsehabend und da haben wir den Bundesvision Song Contest geguckt und uns so gefragt, was ist das denn, das ist ja echt irgendwie lustig, haben sogar kurz mitgevotet, also für Das Bo. Der hat leider ziemlich schlecht abgeschnitten.

Silvester: Ja, wir wollten Menschen in Not helfen, hat aber leider nicht viel gebracht.

Philipp: Ja, also das ist für uns auch natürlich eine ganz große Sache jetzt. Lacht

Felix: Also, das ist auch wichtig für uns, weil wir uns in einem für uns noch relativ neuem Medium ausprobieren können, dem Fernsehen. Das ist in Deutschland heute eben auch extrem schwer mit, wie wir finden qualitativ hochwertiger Musik auch uns ins Fernsehen zu kommen und die vor einem Millionenpublikum präsentieren zu dürfen.

Wie schätzt ihr eure Chancen ein?

Silvester: Also gegen Peter Fox wird wohl kaum einer ankommen, der hat ja ne riesige Fanbase, auch aus Seeed-Zeiten.

Philipp: Ich denke, dass wir die beste Platzierung für Sachsen einfahren.

Felix: Am Ende ist es ja wichtig, dass wir die Leute bewegen und ob die nun anrufen oder nicht, wichtig ist, dass wir uns bei dem wohl fühlen, was wir machen.

Foto: Ariane WhiteTapes

Woher die Idee, die T-Shirts dafür von den Fans entwerfen zu lassen?

Philipp: Das waren Christian und Eric, ist ja auch ne nette Idee, die Fans auf die Art teil haben zu lassen, ist ja auch letztlich ein Fanevent. Da kannst du die Leute ach mobilisieren und die können sich auch noch mehr identifizieren. Toll ist ja auch zu sehen, wie viel Mühe die sich geben und was da an Einsendung nun immer rein kommt. Da setzen sich hunderte hin, schustern was zusammen und das ist cool, du guckst dir das an und denkst dir, was machen die Leute eigentlich den ganzen Tag?

Was haltet ihr eigentlich von anderen Formaten, wie DSDS, Popstars und Das Supertalent, könntet ihr euch vorstellen, wenn es bisher noch nicht geklappt hätte euch da vor dem Bohlen auf die Bühne beim Supertalent zu stellen?

Silvester: Ja, also vor fünf Jahren, da hatten Felix und ich eine Wette einmal bei DSDS teil zu nehmen und zu sehen, wer von uns beiden am weitesten kommt. Aber das war auch eher ein Scherz, also das passt ja auch schon von der Musik her mal gar nicht. Aber diese Formate sind ja schon sehr fragwürdig, die haben wenig mit uns zu tun.

Philipp: Was ich mir schon vorstellen könnt, ich mein, wenn wir hier schon in der Hütt’n sitzen, dann können wir auch bei The Dome oder der Bravo Supershow auftreten, der Schritt kommt mir jetzt nicht mehr so weit vor.

Lachen

Wenn ihr an die Zukunft der Musikbranche denkt, könntet ihr euch da vorstellen, dass das Modell “Angelika Express” Zukunft haben könnte, ihr also irgendwann Polarkreis 18 Aktien ausgebt?

Felix: Also, klingt auf jeden Fall sehr interessant, wir kennen das nicht so genau.

Silvester: Klar, also im Moment klappt’s ja noch ganz gut, aber man weiß nicht, wenn’s dann nicht mehr klappt vielleicht, aber dafür müssten wir das jetzt auch besser kennen.

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Polarkreis 18, Ahaus, Stattalm, 24. Januar 2009

Foto: Ariane WhiteTapes

Trotz schon vor Jahren geplatzter New Economy Blase und momentaner Weltwirtschaftskrise gibt es immer noch Unternehmen, die nicht jammern, sondern sich auch gern mal etwas leisten. Im münsterländischen Ahaus sitzt eines dieser Unternehmen, die Software-Experten von Tobit. Neben ihrem eigenen Kerngeschäft leisten die sich noch einen kleinen Vergnügungspark und schon im zweiten Jahr eine eigene Almerlebniswelt mit Eislaufhalle. Hier wurde in der Mitte eines riesigen Zeltes eine Eisfläche angelegt, drumherum gibt es Büdchen mit Waffeln, warmen und kalten Getränken und sogar eine Almhütte. Eine Firma die sich so etwas leistet, die weiß natürlich auch zu feiern und so luden sich die Damen und Herren von Tobit neben zahlreichen Gästen auch die Chart-Newcomer des Winters zu ihrem Firmenevent.

Foto: Ariane WhiteTapes

Da Tobit aber auch der Stadt Ahaus sehr verbunden ist, wurden Polarkreis 18 gleich für zwei Tage verpflichtet und spielten nach einem Konzert vor geschlossener Gesellschaft am nächsten Abend gleich noch einmal vor der zahlreich erschienen Dorfjugend, die in den kommenden Wochen in dieser Umgebung unter anderem noch DJ Ötzi abfeiern sollen. Ein Abend in Ahaus, also, der einer Begegnung der etwas anderen Art gleichkommen sollte. Das begann schon beim sehr heterogen gemischtem, dörflich geprägtem Publikum, dass man so sicherlich nicht in einer Konzertlocation in Münster, geschweige denn Köln angetroffen hätte. Die Location tat ihr übriges, uns an diesem Abend vollständig fertig zu machen. Die Bühne befand sich nämlich nicht irgendwo auf dem Gelände, sondern direkt am Rand der Eisfläche, auf der ab zwei Stunden vor dem Auftritt von Polarkreis 18 Menschen zwischen 8 und 68 noch fröhlich zu Almgedudel und Aprés Ski Hits Eis liefen, was die Wartezeit nicht unbedingt verkürzen sollte. Der Höhepunkt der irritierenden Ereignisse folgte dann mit dem Ansager, der vom Lokalradio WMW gestellt wurde, der in bester Aprés Ski Almparty Manier tierisch gut drauf war, und trotz eisiger Kälte leider nur ein Wortspiel mit Polarkreis 18 hinbekam, nämlich eines mit dem Hit “Allein Allein”. Nach diesem traurigen Schauspiel eines Ansagers folgte aber ein Auftritt, der für beinahe alles bisher gesehene und gehörte entschädigen sollte.

Foto: Ariane WhiteTapes

Bei dieser Entschädigung wussten die Dresdner von Beginn an zu begeistern, um auch gleich allen Anwesenden klar zu machen, wer sie sind wurde das seit der Herbsttour typische Intro mit dem Chor aus “Allein Allein” angestimmt, das mit Erscheinen von Felix auf der Bühne beinahe nahtlos in die neue Single “The Colour Of Snow” überging. Schon bei diesem Stück tanzte Sänger Felix Räuber wie ein Derwisch von links nach rechts über die Bühne, drehte sich dabei im Kreis und schmiss die Arme in die Höhe. Besonders interessant zu beobachten war dabei die Live-Umsetzung der Songs des neuen Albums, die stark von Orchestersounds geprägt, live völlig ohne dieses auskommen müssen. Die erste Bewährungsprobe dafür war das Stück “Prisoner”, dass auch ohne Bläser und Streicher nichts an Druck und Energie einbüßen musste. Trotz Nummer 1 Hit tändelte Sänger Felix Räuber zwischen in den Songs extrovertiert schreiend und in den Pausen schüchtern mit dem Publikum redend. Augenscheinlich peinlich berührt war er dann, als er in einer Pause in einer Ansage den Namen der Stadt erwähnen wollte, in der er sich nun schon zwei Tage befand, ihm das Wort Ahaus aber einfach nicht über die Lippen kommen wollte. Das erste ältere Stück des Abends “Somedays Sundays” war dann die erste Herausforderung an das Publikum, das größtenteils offensichtlich nur aufgrund des neuen Albums “The Colour Of Snow” und dem darauf enthaltenen Hits “Allein Allein” erschienen war, so mischten sich nach dem letzten Takt Applaus mit ersten “Allein Allein” Rufen.

Foto: Ariane WhiteTapes

Rufe, die die Band noch nicht erhören wollte, viel lieber spielten sie nach “130/70″ mit dem “Herbstlied” und “Crystal Lake” noch zwei ältere Stücke. Nach dem post-rockigen “Crystal Lake” schien das Publikum dann aber auch von den älteren Songs überzeugt gewesen zu sein und das allgemeine Gebrabbel in der Masse wich für die nächsten Stücke wieder einem größtenteils aufmerksamen Zuhören, so dass nun auch die Chance bestand Felix Fäuber beim ganz allein am Klavier vorgetragenen “River Loves The Ocean” auch hören konnte. Den Höhepunkt, dem das Publikum mit “Allein Allein” entgegenfieberte, machten sich die Anwesenden dann selbst zur Farce, denn statt der offensichtlichen Aufforderung den Chor des Stücks nachzusingen verstummte das Publikum nach dem Einsingen. Leicht irritiert blickte sich die Band an und versuchte es noch einmal, was Sänger Felix Räuber nur mit einem “Okay, das üben wir jetzt aber noch einmal, wie wir heute mittag mit dem Eislaufen”. Das schien das Publikum nun endlich verstanden zu haben und sang zunächst zurückhaltend “Allein Allein”, erst nachdem Felix noch einmal stichelte und sagte “Wir haben hier gestern vor einer Horde Geschäftsleute gespielt und die sind vielmehr abgegangen als ihr heute” war der Chor dann auch laut genug, um mit der Lautstärke der Instrumente mithalten zu können. Vielleicht wäre das mit einem Song wie “Hey Baby” an diesem Abend einfacher gewesen. Nach einer kurzen Pause, die durch einen Chor aus “Allein Allein” singenden Ahausern begleitet wurde kamen Polarkreis 18 noch für ihre erste und letzte Zugabe, das Stück “Look” zurück. In den knapp 70 Minuten des Konzerts konnte die Band beweisen, dass sie auch vor einem bunt gemischten Familienfest-Publikum bestehen und eine gute Show abliefern können, so gönnt man ihnen den Erfolg noch mehr, auch wenn Konzerte der Band, bei denen man nicht auf dem kalten Eis stehen muss auch etwas für sich haben.

Fotos: Ariane WhiteTapes