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Athlete – KCRW Morning Becomes Eclectic Session

Foto: Myspace der Band

Gerade haben Athlete ihr neues Album “Black Swan” in den USA veröffentlicht. Eine gute Zeit also, neben einer Tour auch die Fernseh- und Radiostudios abzuklappern. Auf dem Plan stand dabei auch ein Abstecher zu KCRW, wo sie im Rahmen der bekannten Sendung “Morning Becomes Eclectic” eine ausführliche Session spielten.

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Athlete – Video zu “The Getaway”

Foto: Myspace der Band

Nachdem wir in Europa bereits im August in den Genuss des vierten Athlete Albums “Black Swan” kamen, mussten Musikfreunde in Amerika bis jetzt auf den Release warten. Dafür bekommen sie pünktlich zum Release eine andere Single, als die bisher in Europa veröffentlichten. Ausgewählt wurde “The Getaway” und mit einem Video im Großstadtdschungel, in dem Joel einer jungen Frau mit zusammengewachsenen Augenbrauen nachtrauert.


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Athlete – Video zu “Black Swan Song”

Foto: Myspace der Band

Seit 21. August gibt es “Black Swan”, das vierte Album von Athlete jetzt schon in britischen Plattenläden, ein paar Tage später erschien es dann auch zumindest digital in Deutschland. Bis zum physischen Release in Deutschland müssen deutsche Fans jetzt nur noch bis Freitag warten, die Deutschland-Tour startet dann auch bereits am nächsten Sonntag. Guter Zeitpunkt für eine weitere Single dachten sich Athlete augenscheinlich, zu der wurde der Quasi-Titeltrack “Black Swan Song” erwählt. Das zugehörige Video wurde nun auch veröffentlicht. Das Video erzählt in starken Bildern die Geschichte von Joel Pott’s (Ur?)-Großvater John Pott, der im Zweiten Weltkrieg 1944 in einer Schlacht bei Arnahm fiel. Einnahmen aus der Single fließen wie vor Kurzem bei Radiohead’s Single “Harry Patch (In Memory Of)” an die Royal British Legion.

11. Oktober, Hamburg, Uebel & Gefährlich
14. Oktober, Köln, Luxor
15. Oktober, Berlin, frannz Club
21. Oktober, München, 59:1


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Haldern Pop, Freitag 14. August 2009

Mit seiner überschaubaren Besucherzahl, der idyllischen Lage und einem traumhaften Line-Up ist das Haldern Pop eindeutig unser Lieblings-Festival. Toll auch die kurze Anreisezeit, durch die wir als nicht gerade Campingaffine Menschen nicht zu seinem Besuch des Zeltplatzes gezwungen sind. Hätten wir geahnt, dass dieser Umstand dazu führen sollte, dass wir nur am Freitag und nicht wie geplant auch am Samstag zugegen sein konnten hätten wir doch noch einmal das Thema Camping in Erwägung gezogen.

Nachdem wir also den Eröffnungstag des Festivals für das Patrick Wolf Konzert in Köln, das viele Eindrücke liefern sollte, sausen ließen, machten wir uns am Freitag pünktlich auf zum Festivalgelände. Das war kurz vor Einlass bereits gut gefüllt und wurde Punkt 15 Uhr geöffnet. Die Umstände für einen gelungenen Auftakt auf der Hauptbühne waren dann auch perfekt, die Sonne lachte, das Gelände des Reitplatzes war hübsch hergerichtet und die Mitarbeiter zeigten sich gut gelaunt und zuversichtlich. Ein paar Neuerungen gab es auch zu bestaunen, am auffälligsten darunter war wohl die große Leinwand vor dem Spiegelzelt, auf der man das Geschehen im Zelt verfolgen konnte. Auch toll war, dass nun vor der Bühne die Kamera in der Mitte durch ein nicht so klobiges Modell ersetzt wurde, was den Blick auf die Bühne sehr erleichterte. Um 15:30 Uhr begann dann bereits das Programm mit der israelischen Band Asaf Avidan & the Mojos. Hier stach vor allem die Stimme von Frontmann Asaf Avidan heraus, die klang wie eine Mischung aus Janis Joplin, Robert Plant und Jack White. Ähnlich war dann auch der Sound der Band, die einen kurzweiligen Querschnitt der Rockgeschichte präsentierte. Der war als Einstieg sehr gut,  kam an und bescherte Asaf Rufe aus dem Publikum wie “We love you guys”, was Asaf beinahe peinlich zu sein schien. Nach knapp 40 Minuten beendeten Asaf Avidan & the Mojos ihre Show unter lautem Applaus.

Einem tollen Einstand auf der Hauptbühne folgte schnell das erste Highlight. Port O’Brien bauten fix ihr Equipment auf und begannen dann auch nach ein paar Problemen mit der Einstellung des Banjos pünktlich ihr Set. Neben Songs ihres ersten Albums “All We Could Do Was Sing” hatte die Band neue Stücke aus dem Ende September erscheinenden Albums “Threadbare” und einen neuen Gitarristen dabei. Mit ein paar neuen Songs wurde dann auch eröffnet, die zeigten die Band sichtlich aufgeräumter und schwermütiger, als noch auf dem Debüt, was bekanntermaßen einem schweren Schicksalsschlag der Band geschuldet ist. Ein erstes Songhighlight des Festivals sollte dann zunächst das Stück “Fisherman’s Son” vom Debüt darstellen. Auch das Stück “Don’t Take My Advise” sorgte für reichlich Applaus. Neue Songs, wie “Oslo Campfire” und “Tree Bones” fügten sich auch harmonisch ins Set ein. Besonders heraus stachen unter den neuen Songs neben dem erwähnten “Tree Bones”, das ein wenig an die Unplugged Version von Nirvana’s “Lake Of Fire” erinnerte auch das Stück “My Will Is Good” und der Song “Sour Milk / Salt Water”, der live um einiges beschwingter wirkte. Einen schönen (wenn man das so sagen kann) Gänsehautmoment hatten Port O’Brien dann mit dem Song “High Without The Hope 3″ im Gepäck, dass Cambria ganz allein und mit zittriger Stimme zum Besten gab. Es schien ihr sichtlich schwer das Stück vorzutragen und so wischte sie sich auch am Ende eine Träne aus dem Gesicht und verließ die Bühne, was aber wohl auch daran lag, dass sie in den letzten beiden Songs keine Parts spielte. Mit “I Woke Up Today” beendeten Port O’Brien dann ein gelungenes Konzert und sorgten für den lautesten Mitgröhlmoment des Tages, als knapp 3.000 Besucher “Noooooooooooo” sangen.

Während des Tages hieß es auch banges Warten auf Nachricht von Owen Pallett, alias Final Fantasy. Der war von seiner beim Konzert in Utrecht bereits beginnenden Krankheit nämlich so sehr mitgenommen, dass er sein Konzert in Paris am Donnerstag absagen musste. Kurz vor seinem Set meldete er dann über sein Twitter “Still a little grog-faced but Haldern is a GO”, was wir als Bestätigung für seinen Auftritt nahmen. Diesen Eindruck bestätigte auch seine Sichtung im Backstage-Bereich. Ganz fit schien er dennoch noch nicht, denn die Farbe seiner Haut glich doch sehr der seines weißen T-Shirts. Laut niederländischem Ansager und Haldern Pop Urgestein Hein war Owen Pallett seiner Erinnerung nach der einzige Künstler, der jemals ganz allein auf der Hauptbühne des Haldern Pop stand. Dennoch wirkte er da auf der großen Bühne alles andere als verloren und präsentierte wie bereits zwei Tage zuvor eine tolle Auswahl an Songs. Die anfänglichen Problemen mit den Bässen, die eine unschöne Vibration des Bühnendachs hervor riefen, war auch schnell behoben und so stand dem Songgenuss nichts mehr im Wege. Das sorgte auch dafür, dass sich der Platz auch beim drittenAct des Tages noch weiter füllte und Owen Pallett nach jedem Song euphorischen Applaus erntete. Highlights waren die Stücke “The Butcher”, “This Is The Dream Of Win And Regine”, “This Lamb Sells Condos” und “The CN Tower Belongs To The Dead”, bei dem sogar rhythmisch mitgeklatscht wurde, was wir bisher bei einem Final Fantasy Konzert noch nicht erlebt hatten. Nach knapp 40 Minuten war Owen Pallett dann bereits durch mit seinem Set, fühlte sich aber so wohl, dass er die Techniker noch nach einer Zugabe fragte, die er dann natürlich auch spielen durfte. Nach insgesamt 45 Minuten verließ er dann unter euphorischen Jubelpfiffen die Bühne, nach einem Auftritt, den er auf seinem Twitter wie folgt zusammen fasste: “Danke Haldern! You guys are heisse scheisse”.

Auch um 18 Uhr knallte die Sonne zu diesem Zeitpunkt noch gnadenlos auf den Reitplatz, was die vormals normale Hautfarbe vieler Besucher in ein modisches Rot verwandelte. Dennoch schien niemand Zuflucht im Schatten suchen zu wollen, vielmehr füllte sich der Platz bis zum Auftritt von Noah and the Whale bis auf bestimmt 4.000 Besucher. Die legten dann um kurz vor halb sieben gewaltig und wuchtig los mit dem Song “Give a little love”, einem Stück vom Debüt, dass in seiner Wuchtigkeit und Melancholie beinahe schon an The National erinnerte, die im Vorjahr an gleicher Stelle ein mitreißendes Konzert gegeben haben. Es folgten “Blue Skies” vom neuen Album “First Days Of Spring” und das alte Stück “Jocasta”. Der Rest des Sets bestand dann nur noch aus neuem Material, dass größtenteils ruhiger und zurückhaltender daherkam als noch die Stücke des Debüts. Noah and the Whale schafften es eine dichte Atmosphäre zu erzeugen und die Vorfreude auf ihr zweites Album noch weiter zu steigern, auch wenn ein paar weitere alte Songs auch gut ins Set gepasst hätten und aus einem guten einen tollen Auftritt gemacht hätten.

Nach vielen Glanzpunkten folgte ein erster Schwachpunkt als unsere Kamera den Dienst quittierte. Das anschließende Set von Anna Ternheim rauschte nach vorhergehenden euphorischen Konzerten relativ unspektakulär an uns vorbei. Die Stücke waren natürlich alles andere als schlecht und von Anna und ihrer Band auch voller Inbrunst zum Besten gegeben, die Songs sind allerdings in ihrem poppigem Folksound so austauschbar, dass sie bei uns keinen Funken überspringen lassen wollten. Das sollte sich für uns dann aber im Anschluss beim Set von Patrick Watson ändern. Neben seiner Stamm-Band hatte der Kanadier auch noch ein Streichquartett dabei, das am rechten Bühnenrand etwas versteckt wirkte. Aber woanders hätten sie auch keinen Platz gefunden, denn das ganze Equipment von Patrick und seiner Band nahm bereits viel Platz ein. Eröffnet wurde sein Set durch einen Song, mit allerlei Effekten auf der Stimme von Patrick, die einen gewaltigen Effekt und eine tolle Atmosphäre erzeugten. Die Spannung während des gesamten Konzerts war quasi greifbar und der gesamte Reitplatz schien durch eine mitreißende Performance, die nicht von dieser Welt schien, verzaubert. Ältere Stücke wie “Beijing” wurden mit neuen Song vom Album “Wooden Arms” vermischt, zusammen mit dem Streichquartett sorgten Patrick Watson und Band für den ein oder anderen Gänsehautmoment. Beim vorletzten Stück schnallte sich Patrick Watson dann einen abenteuerlichen Megaphon-Rucksack an. Ein Konstrukt mit sechs kleinen Megaphonen mit Lichtern und Mikros dran, die das Gesungene an die Boxen übertrugen. Daran wurde noch eine Gitarre gestöpselt und so schritt Patrick Watson dann zusammen mit seinem Gitarristen durch die Menge. Sein Set beschloss Patrick Watson dann mit dem wunderschönen “Luscious Life”, das wohl eines der schönsten Stücke des Tages war.

Foto: Myspace der Band

Im Anschluss betrat mit Loney, Dear nach Anna Ternheim der nächste Skandinavier die Bühne. Der hatte eine ganze Reihe Gastmusiker mitgebracht und präsentierte eine Reihe hübscher folkig angehauchter Popnummern, die zu fortschreitender Stunde den Reitplatz zum seeligen Mitschunkeln anregten. Nach 60 Minuten und 10 Songs verabschiedeten sich Loney, Dear dann auch bereits und überließen die Bühne den Londonern von Athlete, die kurzfristig für Paolo Nutini eingesprungen waren. Ihr Set begannen Athlete dann zu später Stunde mit einem Song vom neuen Album “Black Swan”, das Ende des Monats erscheint. Das zeigte sich als stimmiges, typisches Athlete Stück mit leicht verspielter Melodie. Bei “You Got The Style” taute das Publikum dann schnell auf und tanzte fröhlich zum Hit vom Debüt-Album “Vehicles & Animals” mit. Es folgte Gänsehaut mit dem herrlich dichten und intensiven “Half Light” vom zweiten Album “Tourist”, dass auch in seiner Live-Fassung einfach nur schön ist. Irgendwann zu Beginn des Sets entschuldigte sich Sänger Joel Pott dann noch, dass Athlete noch nie so spät gespielt hätten und sich deshalb erst eingewöhnen müssten. Aber auch zu später Stunde kam der Radiopop von Athlete sehr gut an. Die Lichtshow wurde perfekt mit den infektiösen Popmelodien der Band abgestimmt und so zeigte sich das Publikum auch begeistert von knapp 80 Minuten Athlete und einer Hand voll neuer Stücke. Besonderes Highlight und ein weiterer Gänsehautmoment war das Herz zereißende “Wires”, den Joel Potts über die schwere Erkrankung seines neugeborenem Sohnes geschrieben hatte. Danach folgte noch eine Zugabe, der Song “El Salvador” vom Debüt, der erneut zum Tanzen anregte und jedem auf dem vollen Reitplatz ein breites Lächeln auf das Gesicht gezaubert haben dürfte.

Beseelt machten wir uns danach auf den Heimweg, der jäh von einem links abbiegenden niederländischen Fahrzeug unterbrochen wurde, das es so eilig hatte, dass es uns die Vorfahrt nahm und sich trotz Kollision aus dem Staub machte. Leider ließ es der Zustand unseres fahrbaren Untersatzes dann auch nicht zu den letzten Tag des Haldern Pop zu besuchen und so tippen wir bereits unseren Bericht, während knapp 6.000 Besucher vermutlich von Bon Iver, Dear Reader, I Like Trains, Grizzly Bear, Mumford & Sons uvm. verzaubert werden und mit Health den Abschluss der diesjährigen 26ten Auflage des Haldern Pop begehen. Wir werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein, dann hoffentlich auch an allen drei Tagen.

Fotos: 1 und 5 Pressefreigabe, Rest Ariane WhiteTapes
mehr von Port O’Brien hier
mehr von Final Fantasy hier
mehr von Noah and the Whale hier

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Athlete – jetzt schon in “Black Swan” rein hören

Foto: Myspace der Band

Wir kündigten ja nun bereits das ein oder andere Mal an, dass in ein paar Wochen das mittlerweile vierte Athlete Album “Black Swan” erscheinen wird. Damit ihr euch neben dem Gratis-Download von “Summer Sun”, den es hier gibt und der Vorab-Single “Superhuman Touch” bereits jetzt ein Bild vom neuen Werk machen könnt, gibt es jetzt die ersten 30 Sekunden jedes Songs auf der Homepage der Band zu hören. Nebenbei könnt ihr auch noch den neuen Look der Seite bewundern und ein paar Live-Videos schauen.

Tour-Daten

14. August, Rees-Haldern, Haldern-Pop (neu)
11. Oktober, Hamburg, Uebel & Gefährlich
14. Oktober, Köln, Luxor
15. Oktober, Berlin, frannz Club
21. Oktober, München, 59:1

Video zu “Superhuman Touch”


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Haldern Pop 2009 – Paolo Nutini raus, Athlete rein

Foto: Myspace der Band

Die Nachricht sollte uns vermutlich traurig stimmen, aber da wir nie die größten Fans von Paolo Nutini waren, sind wir dann sogar etwas froh, dass der junge Schotte gesundheitsbedingt – dennoch gute Besserung von uns – seinen Auftritt beim Haldern Pop 2009 absagen muss. Froh vor allem deshalb, weil ein mehr als toller Ersatz gefunden wurde, seinen Headliner-Platz am Freitag den 14. August nehmen nun nämlich die Brit-Popper von Athlete ein. Weitere Änderung am Freitag, Gravenhurst tritt nun solo also nur als Nick Talbot auf und rückt ins Zelt, dafür spielen nun Noah & the Whale auf der Hauptbühne. Zeitplan Freitag:

Zelt:

15:00-15:45 TonFisch
17:15-18:00 The Temper Trap
18:25-19:10 Woodpigeon
20:40-21:25 Edward Sharpe & The Magnetic Zeros
22:25-23:10 Colin Munroe
00:00-00:45 Jonathan Jeremiah
01:30-02:15 Gravenhurst
02:40-03:25 Alexander Tucker & The Decomposed Orchestra

Mainstage:

15:30-16:10 Asaf Avidan & the Mojos
16:30-17:15 Port O’Brien
17:40-18:25 Final Fantasy
18:50-19:40 Noah & the Whale
20:05-21:00 Anna Ternheim
21:25-22:25 Loney Dear
22:55-00:10 Patrick Watson
00:45-01:55 Athlete

Athlete-Video zu “Superhuman Touch”


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Athlete – Deutschland-Tour im Oktober

Foto: Myspace der Band

Nur noch drei Wochen, dann erscheint mit “Black Swan” das mittlerweile vierte Album von Athlete, dass sie wie bereits der Vorgänger “Beyong The Neighbourhood” in ihrem eigenen Studio eingespielt haben. Da zu einem neuen Album ja auch immer eine Tour gehört (oder ist ein Album inzwsichen nur noch Promo für die Tour?) haben Athlete nun vier Termine für den Oktober bekannt gegeben:

11. Oktober, Hamburg, Uebel & Gefährlich
14. Oktober, Köln, Luxor
15. Oktober, Berlin, frannz Club
21. Oktober, München, 59:1

Video zu “Superhuman Touch”


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Athlete – Video zu “Superhuman Touch”

Foto: Myspace der Band

Bereits in knapp drei Wochen erscheint mit “Black Swan” das inzwischen vierte Album der selbsternannten englischen Casio-Popper von Athlete. Neben dem Song “Summer Sun”, den man auf der Homepage der Band downloaden kann, gibt es nun auch die Vorab-Single “Superhuman Touch” samt hübschem Video. Findet eigentlich noch jemand, dass dieses markante Keyboad-Motiv stark an die Musik aus den Final Fantasy Videospielen erinnert?


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Athlete – verschenken neuen Song

Foto: Myspace der Band

Die Krise in der Musik-Industrie scheint insbesondere eine Reihe britischer Piano-Pop Bands besonders hart zu treffen, so flogen auf dem britischen Label Parlophone (EMI) Morning Runner und Air Traffic, bereits nach ihren Debüt-Alben vom Label. Auch bei Thirteen Senses und Athlete schlug der Rotstift des Labels zu und beide mussten sich eine neue Heimat suchen. Bis auf Morning Runner haben das auch glücklicherweise alle geschafft und befinden sich nun mitten in den Arbeiten zu ihren neuen Alben. Am weitesten scheinen dabei nun Athlete fort geschritten zu sein, am 1. Juni verkündeten sie ihre neue Label-Heimat Fiction Records, auf dem sie nun mit White Lies, The Maccabees, Elbow, Snow Patrol und The Cure in bester Gesellschaft sind. Das neue, wieder im heimischen Studio aufgenommene Nachfolge-Album zu “Beyond The Neighbourhood” hört auf den Namen“Black Swan”, wird am 10. August erscheinen und auch den Song “Summer Sun” enthalten, den die Band über ihre Homepage verschenkt.

Video zu “Hurricane”

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Athlete – Beyond The Neighbourhood

Spätestens seit ihrer Deutschland-Tour mit Travis dürften Athlete in Deutschland vielen ein Begriff sein. Diese Verbindung zu Travis war auch nicht ganz unschuldig am Erfolg des zweiten Athlete-Albums “Tourist”, das als Nummer 1 Album im UK auch den endgültigen Durchbruch für da Quartett aus dem Londoner Stadtteil Deptford bedeutete. Natürlich wurden Athlete daraufhin von der britischen Musikpresse als neue Coldplay gehandelt und standen somit bei den Aufnahmen zum nächsten Album unter erheblichem Erfolgsdruck. Ein Druck der auch nicht gerade dadurch gemindert wurde, dass Coldplay 2005 mit ihrem dritten Album X&Y auch einen elektronischeren Sound entwickelt hatten, der laut Chris Martin nicht unwesentlich von Kraftwerk (klingt nun mal cool, das in Interviews zu sagen) und eben auch unüberhörbar dem ersten Athlete Album “Vehicles & Animals” inspirieret war.

Casio-Rock nennen Athlete ihren damals entwickelten Stil selbst, was darunter zu verstehen ist, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Eine große Portion 90er Jahre Brit-Pop mit viel Spaß an elektronischen Spielereien. Gute Beispiele dafür kann man auf dem ersten Album “Vehicles & Animals” erhören, mit Songs wie “You got the style” oder “New Project”. Das Ergebnis der Aufnahmen, im eigens dafür neu in London eingerichteten Studio hat nun endlich die Plattenläden erreicht. Anders als bei den Vorgängeralbem lassen es Athlete erst einmal ruhig angehen und eröffnen mit einem Instrumentalsong “In between 2 states”, (der als Teaser auch schon vor Album-Release auf der Homepage runter zu laden war). Danach gehen Athlete aber für ihre Verhältnisse richtig in die Vollen. “Hurricane” ist ein guter radiokompatibler Popsong in Coldplay-Manier, bei dem Athlete aber nicht auf die charmanten kleinen Klangspielereien verzichten, die ihren Sound so besonders machen. “Tokyo”, nach “Hurricane” auch die zweite Singleauskopplung macht an der gleichen Stelle weiter und lässt den Hörer kurz inne halten, ob Athlete nun wechselseitig beschlossen haben Coldplay abzukupfern. Diese Sorge legt sich schnell mit den folgenden Songs, wie “Airport Disco” oder “It’s not your fault”. Athlete liefern ab hier endlich den Sound, den man von Ihnen gewohnt ist und packen ihn geschickt in fast hymnische Popsongs, schrecken auch vor großen Gesten nicht zurück und verlieren sich auch nicht mehr in Spielereien, oder Belanglosigkeiten, wie bei ein paar Songs der Vorgängeralben. Bei „The Outsiders“ liefern Athlete auf ihre Art eine erstklassige REM-Ballade ab, wie sie Michael Stipe leider schon seit Jahren nicht mehr schreiben kann. Hier zeigt sich auch Athlete sind erwachsen geworden. Sie brauchen nicht mehr die übertriebenen Spielereien von „Vehicles & Animals“ und auch nicht den Pathos von „Tourist“. Das zeigt sich besonders in der Nummer „Flying over Bus Stops“, dem vielleicht schönsten Song des Albums, ohne viele Mittel oder aufgesetzten Pathos liefern sie ein authentisches Hörerlebnis, bei dem man einfach nur schwelgen kann. Bleibt nach dem Hören zusammenfassend das Fazit, so klingen Athlete eben (letzter Song „This is what I sound like“). Nach dem ersten Hören wird man deshalb vielleicht auch noch einigermaßen unbefriedigt zurück gelassen, da auf den ersten Blick (äh Hör) die vermeintlichen Ohrwürmer wie „Half Light“, oder „Chances“ fehlen. Die wahre Größe des Albums erschließt sich aber nach mehrmaligem Hören dann bald (deshalb erst im November diese Review, obwohl das Album ja schon seit September im Handel zu haben ist). So lässt sich feststellen, Athlete haben ihren Sound perfektioniert, sind nun endgültig erwachsen geworden und haben sich geschickt um den Ruf als Coldplay-Kopisten herum manövriert.

Video zu “Hurricane”

httpv://www.youtube.com/watch?v=7Yqa9wRUKvU

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