Mit bis zu elf Köpfen handelt es sich bei Emanuel …
Brendan Benson – Video zu “A Whole Lot Better”

Mit “My Old, Familiar Friend” veröffentlichte Brendan Benson Anfang September nach ein paar Jahren in Songwriter-Kooperation mit Jack White endlich einmal wieder ein Soloalbum. Damit zeigte er auch gleich, dass die songwriterische Größe von The Raconteurs nicht nur auf den The White Stripes Kopf zurück zu führen ist. Da zu einem neuen Album auch ein frisches Video gehört, veröffentlichte Brendan Benson nun auch das erste Video zur Single “A Whole Lot Better”. Das kommt leicht psychedelisch angehaucht daher, tut dem Song aber auch keinen Abbruch. Zum Abschluss sei noch die Daytrotter Session mit Brendan empfohlen, zu der ihr unter diesem Link gelangt.
Brendan Benson – Daytrotter Session

Vor ein paar Wochen veröffentlichte Jack White’s Kollege von den Raconteurs, Brendan Benson, der im Hauptjob bekanntermaßen solo als Songwriter ist sein neues Album “My Old, Familiar Friend”. Vor ein paar Tagen spielte der Amerikaner eine Session für die großartige Seite Daytrotter, die natürlich auch gerne als Vorgeschmack auf seine bevorstehende Deutschland-Tour gesehen werden Darf. Alle vier Songs der Session gibt es wie gewohnt zum Download bei Daytrotter. Alle Termine direkt hier:
25. Oktober, Köln, Luxor
05. November, Berlin, Magnet
06. November, Lübeck, Rolling Stone Weekender
Brendan Benson – My Old, Familiar Friend
Während The Raconteurs Songwriter Jack White keine Lust zu haben scheint, sich auf sein Urprojekt The White Stripes konzentrieren zu wollen und sich lieber in Kinofilmen mit The Edge und Jimmy Page über E-Gitarren unterhält, mit The Dead Weather eine Tour vorbereitet und an einem Soloalbum werkelt, scheint sich sein Kollege Brendan Benson an seinem Soloprojekt zu erfreuen wie selten zuvor. So klingt dann auch vier Jahre nach seinem letzten Soloalbum “The Alternative To Love” schon der Albumtitel nach einem warmen Willkommensgruß. Nach ungestümem Blues-Rock mit The Raconteurs heißt es jetzt zurück lehnen und den Pop-Kleinoden von Benson lauschen.
Aufgenommen hat Benson das Album natürlich wie es sich für einen amerikanischen Folk-Singer gehört in Nashville. Wobei der Begriff Folk-Singer wohl eher eine Vokabel ist, die Benson sich selbst mit dem gleichnamigen Hit vom zweiten Album “Lapalco” angedichtet hat. Im Grunde war er da schon Popmusiker, eine Tendenz, die er auf “The Alternative To Love” mit angenehmem 60ies Pop mit kleinen Rockakkorden weiter verinnerlichte. Vielleicht holte er sich deshalb auch den Hit-Produzenten Gil Norton ins Studio, der dem Grundsound den letzten Schliff verpassen sollte. Der Opener “A Whole Lot Better” scheint so etwas wie das Meisterstück dieser Zusammenarbeit zu sein. Die verspielte Gitarrenmelodie macht zusammen mit dem kurzweiligem Gesang einfach gute Laune und legt den Grundstein für ein unterhaltsames 60ies Pop-Album. “Eyes On The Horizon” kommt dann mit launigem Klavier und absolut eingängigem Refrain daher. Es scheint beinahe ein wenig Hippie-Attitüde im Song mitzuschwingen, während man die Sonne im Song aufgehen hört. “Garbage Days” gemahnt dann mit Streichern und Tanzbeat an den Soul der 70er. Eine Nummer, die Moneybrother nicht besser hätte schreiben können, kein Wunder, passt Benson’s Stimme doch auch viel besser in diesen Kontext. Aber auch kleine Rocknummern, wie “Poised and Ready” mit gehetztem Rhythmus haben ihren Weg auf “My Old, Familiar Friend” gefunden, was das Album insgesamt zu einer tollen Power-Pop Platte macht, mit der die letzten Sonnenstrahlen aus dem im Sterben liegenden Sommer gekitzelt werden. Zudem auch noch eine schöne und willkommene Abwechslung zum manchmal etwas gewollten Blues-Rock-Treiben des Jack White und ein Beleg dafür, dass der bei The Raconteurs aus gutem Grund das Zepter mit Benson teilt.










Brendan Benson














