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Dupec – Radar Live Session

Radar Scotsman ist eine sehr tolle Adresse, wenn es um frische Bands, bevorzugt aus Schottland, geht. Letzte Woche startete das Online-Magazin nun seine eigene Sendung bei Fresh Air und lud sich für das Debüt James Yuill, Sänger der Schotten von Dupec ins Studio. Zwei Songs spielte er ein, die man über die Soundcloud Widgets downloaden kann. Viel Spaß.

Dupec – I Can Still Probably Swim (Radar live session) by radar.scotsman.com

Dupec – Snakes & Ladders (Radar live session) by radar.scotsman.com

Myspace

Photo auf Startseite: Ariane WhiteTapes

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We Were Promised Jetpacks + Dupec, Gleis 22, Münster, 20. April 2010

Ihnen wurden Raketenrucksäcke versprochen. Als sie die dann hatten, flogen sie auf große Tour quer über die gesamte Weltkugel. Auf der amerikanischen Landmasse haben sie mittlerweile ihre großen Vorbilder von Frightened Rabbit überflügelt und auch in Europa reißen sich die Fans so sehr um sie, dass auch ihre dritte Deutschland-Tour innerhalb von etwas mehr als sechs Monaten ausverkauft war. Die Zeichen stehen also gut für We Were Promised Jetpacks. Die Gründe dafür haben wir hier auch bereits das ein oder andere Mal geschildert, deshalb war der zweite Besuch der Band im Gleis 22 natürlich auch wieder Pflicht für uns.

Vor allem, weil sie dieses Mal mit ihren Freunden von Dupec aus Edinburgh einen mehr als großartigen Support im Programm hatten. Schottische Invasion also in Münsters zweitbester Konzertlocation. Wie sich das im Gleis 22 gehört begann das Programm dann auch pünktlich um 21 Uhr. Ausverkauft bedeutete auch, dass es zum Beginn des Dupec Sets bereits reichlich gefüllt war und das Trio aus Edinburgh vor einer größeren Masse spielen, als sie es von zu Hause gewohnt sein dürften. Mit ihrem rauen Rock-Sound spielten sie stark auf und gaben von Beginn an alles. Sänger James Yuill haute ordentlich in die Saiten und gab auch in Gesang und Bewegungsfreude alles. Das nahm auch das Publikum dankbar auf und ließ sich zu zumindest etwas Bewegung hin und vor allem mehr als höflichem Applaus hinreißen. Neben unterhaltsamem Rocksound hatten Dupec aber auch komische Momente im Set zu bieten. Wobei die Komik sicherlich nicht beabsichtigt war, denn die ergab sich nur daraus, dass die Besucher nicht mit James’ genuscheltem schottischen Akzent klar kamen und seine Ansagen meist nur mit einem “häh?”, oder “wir verstehen dich nicht” beantworteten. Von diesen kleinen Kommunikationsproblemen einmal abgesehen kamen Dupec besser an, als sie es sich vielleicht ausgemalt hätten und verließen mit fröhlichen Gesichtern die Bühne.

Auf der wurde dann auch in knapp 15 Minuten umgebaut, damit jene, denen Raketenrucksäcke versprochen wurden, Punkt 22 Uhr. Wie schon im September starteten sie mit dem Einspielen von “A Half Built House”, das sie direkt in “It’s Thunder And It’s Lightning” übergehen ließen. Die Stimmung war mit fortschreitendem Gitarren-Gewitter immer besser und bereits während des ersten Stücks Tanz- und Mosh-Laune in den vorderen Reihen. Beim folgenden “Quiet Little Voices” brachen dann alle Dämme und das Publikum bewegte sich wellenförmig nach vorn. Der wahre Held des Songs war allerdings eine Discokugel, die dem stetigen Kontakt mit in die Höhe gerissenen Armen nicht stand hielt und den Weg nach unten suchte. Auf dem Weg dahin richtete sie glücklicherweise keinen größeren Schaden an und konnte am Ende des Songs gen Mischpult außer Gefahr gebracht werden.

Das Set von We Were Promised Jetpacks gewann immer mehr an Fahrt und das Publikum nahm jede Note dankbar auf. Nur zeigte sich auch wieder eine der Schwächen der Band, die spielte auf der Bühne ganz in ihrer eigenen Welt versunken, ein wirklicher Kontakt zum Publikum wurde nicht hergestellt. Das feierte auch ohne Kontakt zur Band und genug Stoff dazu wurde ihnen von der Bühne geliefert. Und das was da geliefert wurde war wie schon im September absolut zuverlässig. Unterschiede zum vergangenen Auftritt im Gleis 22 suchte man deshalb auch mit der Lupe. Glücklicherweise gab es sie, denn sonst wäre der Auftritt von We Were Promised Jetpacks allzu langweilig geworden. Ein paar neue Songs sorgten nämlich für das Quäntchen Variation, das aus einem okayen Konzert ein tolles machten. Ob man bei ruhigeren Momenten der Band dennoch versuchen muss zu moshen, oder die arme Band ankreischen muss, als würde da Mick Jagger stehen, sei einmal dahin gestellt, einen schönen Abend mit zwei tollen schottischen Bands konnte es nicht trüben.

Fotos: Ariane WhiteTapes

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Dupec – Interview

Am Dienstag spielten Dupec aus Edinburgh ein starkes Set im Vorprogramm von We Were Promised Jetpacks, denen sie in Sachen Bühnenpräsenz beinahe die Show gestohlen haben. Zuvor trafen wir das Trio um Sänger James Yuill zu einem kleinen Interview. Dafür haben wir uns einmal überlegt, auf das übliche Frage-, Antwort-Spiel zu verzichten, ein paar nicht ganz ernst gemeinte Fragen auf Zettel zu schreiben und den Zufall über die Reihenfolge bestimmen zu lassen. Um es euch (und auch uns) noch leichter zu machen, haben Dupec dann auch gleich die Antworten in ihrer schönsten Sonntagsschrift auf die Zettel geschrieben. Also, viel Spaß mit einem etwas anderen Interview hier.

Fotos: Ariane WhiteTapes, mehr davon hier

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We Were Promised Jetpacks – neue EP “The Last Place You’ll Look” im Stream

Wir berichteten ja bereits davon, in Kürze veröffentlichen We Were Promised Jetpacks ihre neue EP “The Last Place You’ll Look”, von der ihr hier auch den Song “A Far Cry” runter laden könnt. In Kürze bedeutet, am Dienstag erscheint sie in den USA, damit alle Fans auf dem SXSW auch etwas Neues von den jungen Schotten erwerben können. Europäische Anhänger der Raketenrucksäcke müssen noch bis Mitte April warten. Glücklicherweise kann man sich bis dahin bereits alle Songs der EP bei Fat Cat Records anhören und sich darauf freuen, bald diese großartige Version von “Short Bursts” sein Eigen nennen zu können.

Ebenfalls im April sind We Were Promised Jetpacks auf Tour mit Dupec

18. April, Hamburg, Knust
20. April, Münster, Gleis 22
21. April, Köln, Werkstatt
22. April, Wiesbaden, Schlachthof
23. April, Dresden, Beatpol
24. April, Berlin, Lido


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Dupec – im Vorprogramm von We Were Promised Jetpacks im April in Deutschland

Im Moment ist es schon nicht einfach für den Geldbeutel des geneigten Musikliebhabers, denn neben zahlreichen tollen Neuveröffentlichungen mehren sich auch die Live-Auftritte toller Künstler. Wie man dem am Besten entgegenwirken kann, ohne auf eine Tour zu verzichten demonstrieren nun die Schotten von Dupec. Die haben sich nämlich einfach den Support-Slot auf der Deutschland-Tour von We Were Promised Jetpacks geschnappt und ermöglichen den Besuchern damit gleich die doppelte Portion schottischen Indie an einem Abend. Hier alle Termine:

18. April, Hamburg, Knust
20. April, Münster, Gleis 22
21. April, Köln, Werkstatt
22. April, Wiesbaden, Schlachthof
23. April, Dresden, Beatpol
24. April, Berlin, Lido


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Dupec – verschenken ihre drei Singles

Drei Singles haben die schottischen Newcomer Dupec, um ihren Frontmann James Yuill (nein, nicht der blonde Nerd), mittlerweile veröffentlicht und erspielen sich auch langsam und sicher einen Status als Geheimtipp für’s nächste Jahr. Zu gönnen wäre ihnen ein Durchbruch natürlich, denn die Songs der Band sind schon verdammt toll. Davon könnt ihr euch nun auch selbst überzeugen, denn über den Myspace-Blog der Band könnt ihr alle drei Singles des Trios downloaden. Damit viel Spaß und unser Tipp, Dupec unbedingt im Auge zu behalten.


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