Mit bis zu elf Köpfen handelt es sich bei Emanuel …
Eels – Tomorrow Morning
Mark Oliver Everett hat sich dazu entschlossen seine Band Eels als akustische Therapiesitzung. Nach dem ziemlich düsteren und hoffnungslosen Vorgänger „End Times“, scheint mit „Tomorrow Morning“ nun Hoffnung eingekehrt zu sein im Eels-Land.
Bereits „I’m a Hummingbird“ versucht jeglichen Zweifel hinfort zu wischen. Die Zeit der Jammerei ist vorbei, jetzt wird es positiv. Fast schon trotzig wird herausgeschrien: „Baby loves me“. Allerlei leichten elektronischen Frickeleien und Keyboard-Einschüben zum Trotz: So ganz überzeugen kann das Album nicht. Keine Frage, das Songwriting ist außergewöhnlich – im positiven Sinne. Aber die Platte will nicht so recht ins Ohr. Unerwartete Wendungen, die nicht harmonisch klingen. Es ist teilweise sogar anstrengend dem Album zu folgen. Dies ist sicherlich nicht per se schlecht, aber man muss sich schon sehr viel Zeit nehmen, um sich auf das Album einzulassen. Und selbst dann, wenn man das geschafft hat und ihm eine echte Chance gibt, ein fader Beigeschmack bleibt dennoch bestehen. Die vertonte Therapiesitzung wirkt an manchen Stellen dann doch schon so, als wenn die Antidepressiva etwas zu drastisch eingenommen worden sind.










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Eels – Hombre Lobo
2005 veröffentlichte Mark O. Everett mit seinem “Blinking Lights And Other Revelations” wohl sein bisher größtes Werk, das Fans und Krtiker gleichermaßen in Entzückung versetzte. Weniger entzückend dagegen seine letztjährige Deutschland-Tour, bei der E, wie er sich gern nennt, sich berufen fühlte, seinem Publikum das Lebenswerk seines verstorbenen Vaters etwas näher zu bringen. Was folgte war eine gefühlt nie enden wollende Doku, die E über seinen Vater, einen Raktentechniker, gedreht hatte und dem physiskalisch und technisch interessierten Fans sicher etwas beibringen konnte. Ich habe auch nichts gegen gut gemachte Dokumentationen, wenn man allerdings für die Musik da ist und bereits der fabelhafte Gus Black den Abend mit Musik von der wunderschönen Sorte eröffnet hat, dann möchte man auch, dass es so weiter geht.
Auch während seines Sets hielt sich E mit langen Geschichten und ewigen Monologen auf, so dass es kein Wunder war, dass einige Fans bereits nach der Hälfte seines Sets gingen. Was das nun mit dem neuen Eels Album zu tun hat? Im Rahmen der erwähnten Deutschland-Tour beschäftigte ich mich erstmals mit E und “Blinking Lights And Other Revelations”. Die Erkenntnis vor dem Konzert führte mich zu der einfachen Erkenntnis, dass E’s musikalisches Schaffen gar nicht einmal so spannend ist. Seine Biografie zwar tragisch, die Musik zwischen Blues-Rock und Folk aber von meinem ganz subjektiven Standpunkt aus gesehen eher konservierte Langeweile. Die Ansätze, warum Fans sich für E faszinieren und sehnsüchtig jede Veröffentlichung herbeisehnen sind vage erkennbar aber überzeugten mich auch nie zwingend. Nun vier Jahre nach “Blinking Lights And Other Revelations” und ein Jahr nach einem eher suboptimal gelungenem Konzerterlebnis veröffentlicht der bärtige Aal sein neues Album “Hombre Lobo”. “12 Songs Of Desire” steht noch als Unterzeile auf dem Album-Cover. E manövriert sich mit durchaus markanter Stimme durch 12 Songs, die mal laut und dreckig bluesig sind und mal still und wehklagend. Das gerät sogar manchmal fast unterhaltsam, aber das scheinbar tiefe Verlangen der tragischen Figur möchte nicht so recht rüber kommen. Ich habe E durchaus eine Chance geben wollen, denn ein Musiker, der seit 1992 in stetiger Folge Alben veröffentlicht, mit denen er viele Menschen begeistert, verdient großen Respekt. Dennoch kann er nun einmal nicht jeden erreichen und so muss ich leider attestiteren, dass E nicht mein Herz, dafür aber mein Langeweile-Zentrum sehr berührt hat. Schade eigentlich.










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