Mit bis zu elf Köpfen handelt es sich bei Emanuel …
Domino Records – Gratis Weihnachts-Compilation

Wir sind bekanntlich mitten in der Zeit der Geschenke, neben allerlei Krimskams gibt es aber immer auch ein paar Geschenke, über die man sich so richtig freut. So etwa über die neue Gratis-Compilation von Domino Records. Auf der gibt es allerlei Songs, darunter auch welche von erst im nächsten Jahr erscheinenden Alben. Unter anderem gibt es da Final Fantasy, Eugene McGuinness, Wild Beasts, The Kills, Franz Ferdinand & King Creosote. Downloaden kann man die Compilation genau hier.
Eugene + The Lizards – Video zu “Grogshop”

Vor knapp zwei Wochen veröffentlichte Eugene McGuinness mit seiner neuen Band als Eugene + The Lizards seine erste EP nach dem selbstbetitelten 2008er Debüt-Album. “Glue” besteht aus insgesamt 10 Songs, die es entweder als Paket aus 6 auf Vinyl und 4 als zusätzlicher Download gibt, oder auch einfach komplett als käuflich zu erwerbender Download. Mit “Grogshop” wurde nun auch der erste Songs aus diesem Päckchen mit einem Video über volle Länge versehen. Das ist beinahe psychedelisch und passt hübsch zum Song. Viel Spaß also damit. Ach ja und auf Eugene’s Homepage gibt es übrigens einen Gratis-Download gegen Registrierung für seinen E-Mail-Newsletter. Nu aber:
Eugene & The Lizards – Eugene McGuinness mit neuer EP “Glue”

Unser Lieblings-Liverpooler ist, das habt ihr sicher auch schon mitbekommen, nicht etwa irgend so ein 60er Jahre Popstar, sondern der gerade einmal 24 Jahre alte Eugene McGuinness. Wer kann es uns auch verdenken, legte er doch im letzten Jahr ein tolles Debüt-Album und kurz zuvor mit dem Mini-Album “The Early Learnings Of…” den Grundstein für eine hoffentlich große Songwriter-Karriere. Der nächste Schritt ist nun die EP “Glue”, die er zusammen mit ein paar befreundeten Musikern als Eugene & The Lizards veröffentlicht. Genau genommen ist es eigentlich schon ein Album, denn beim Kauf der EP erhält man bei seinem Label noch einen Download-Code für vier weitere Songs. Das macht dann also 10 neue Stücke, die das Herz seiner Fans gleich höher schlagen lassen dürften.
Eugene McGuinness – Fonz
Eugene McGuinness and The Lizards | MySpace Musikvideos
Eugene McGuinness – Video zu “Wendy Wonders”

Im Oktober legte der junge Liverpooler Eugene McGuinness nach seinem großartigen Mini-Album “The Early Learnings Of Eugene McGuinness” auch endlich sein selbstbetiteltes Debüt-Album vor, dass die Erwartungen mehr als erfüllen konnte. Aus irgendeinem Grund wäre nun die bereits dritte Single des Albums “Wendy Wonders” beinahe an uns vorüber gegangen. Fast, denn heute kreuzte auch das Video zur Single unseren Weg durch’s Internet. Eine Deutschland-Tour steht zwar nach wie vor aus, wir hegen dennoch die Hoffnung, dass Eugene sich auch irgendwann in unsere Lande aufmachen wird.
Bis dahin eben Videos schauen:
Jeremy Warmsley – Interview

Ende November veröffentlichte Jeremy Warmsley sein mittlerweile zweites Album “How We Became” und festigte damit seinen Ruf als einer der begnadedsten Songwriter Englands. Bei seinem ersten Konzert-Abstecher ins schöne Münster, trafen wir ihn unter warmer Nachmittagssonne zum netten Plausch.
Jetzt, da “How We Became” schon eine Weile raus ist, welches deiner Alben sieht du als deinen Favoriten?
Das kommt drauf an, ich mag sie aus unterschiedlichen Gründen. Ich denke “How We Became” ist viel polierter und perfektionierter und auf “The Art Of Fiction” ist mehr jugendlicher Ausbruch. In ein paar Jahren werde ich “The Art Of Fiction” wahrscheinlich mehr mögen als “How We Became”, aber im Moment mag ich sie beide. Ich hör sie mir aber auch nicht an.
Patrick Wolf hat kürzlich, wir nehmen mal an im Scherz, gesagt, er würde gern mit Girls Aloud transsilvanische Verse aufnehmen. Hast du ähnliche Träume?
Ich glaube auch, das war mehr ein Scherz, er wollte wohl nur cool klingen. Brian Wilson hat kürzlich ein neues Album raus gebracht, das ich nicht mochte, da hab ich mir gedacht, ich könnte ihm helfen das besser zu machen. Aber ich glaube, er ist glücklich mit der Musik, wie er sie macht. Im Moment mache ich aber auch viel Produktionsarbeit, in sofern bin ich recht nah dran an so was.
Wir haben den Eindruck, du bist perfekt organisiert und beinahe ein Control-Freak, wenn es um deine Musik und deine Arbeit geht, ist das auch der Grund, warum du dich für eine Solo-Karriere entschieden hast?
Das ist eher eine Sache, die sich ergeben hat. Als ich gestartet bin, waren wir noch eine Band, ein Freund hat unsere Demos an ein Label weiter gegeben. Die haben dann mich auf Grundlage dieser Demos unter Vertrag genommen und ich dachte mir, hmm ich hab ne Band, na gut, “Bye guys”. Das war etwas unglücklich. Das witzige ist aber, dass ich die besten Ergebnisse erziele, wenn ich mich im Studio mal etwas gehen lasse und Dinge einfach passieren lasse. Es wäre auch langweilig alles einfach nur durch zu organisieren und zu planen. Ich tobe mich dann gern mit meinen Ideen aus. Live ist das dann eine echte Kollaboration aus uns drei Musikern.

Also live spielst du lieber mit Band, als nur mit Laptop und Gitarre?
Ja, du kannst live nicht mit einem Laptop spielen. Mit einem Laptop zu spielen bedeutet kontrolliert zu werden. Du hast keinen Einfluss, du kannst den Song nicht länger machen, kein Solo spielen. Wenn ich das mit den Jungs möchte, dann kann ich das einfach machen. Das ist ungleich cooler als nur mit Laptop.
Interessant, James Yuill sagte nämlich letzte Woche im Interview mit uns, er könne es sich nicht vorstellen mit einer Band zu spielen.
Klar kann es frustrierend sein, wenn jemand einen Fehler macht, oder so spielt, wie du es nicht magst, aber die angenehmen Überraschungen überwiegen. Der größte Vorteil ist, dass du mit deine Clique auf Tour bist.
Und im Studio bist du allein für dich?
Meistens ja, aber ich arbeite auch mit anderen Musikern zusammen. Die forme ich dann so, dass sie das machen, was ich auf meinem Album möchte (lacht). Das klappt ganz gut.
Denkst du da auch an Kollaborationen?
Klar, das mache ich ständig. Ich habe kürzlich mit den Mistery Jets gearbeitet, mit Emmy The Great und Daniel Johnston. Ich produziere auch viel.

Wir dachten an eine Kollaboration mit Eugene McGuinness.
Oh ja, ich liebe seine Musik, aber ich hab mich bisher nicht getraut ihn zu fragen. Aber ich möchte unbedingt mal etwas mit ihm machen, klar.
Auf “How We Became” ist auch dieses tolle Cover von “Temptation” von New Order.
Ja, eigentlich nein. Es ist nur auf der Bonus- und der Amerika-Version. Das spiele ich aber auch schon länger. Da waren wir auf einem Festival und ich wollte noch irgendetwas besonderes, da haben wir beschlossen das zu covern. Seitdem gehört es dazu für uns. Das Label hatte dann die Idee es zwischen den beiden Alben als limitierte Single raus zu bringen, das haben wirdann getan. Und als wir dann das Album planten haben wir beschlossen, dass auch da drauf zu packen. Ich mache gern Cover-Versionen. Deshalb habe ich auch eine kleine Tour-EP aufgenommen, mit Akustik-Versionen von meinen Songs und einem Cover von Abba’s “One Of Us”. Ich finde es spannend Lieder von anderen zu singen, um zu sehen, was ich daraus machen kann.
Du hast deine Musik als “Obscurely straightforward pop” beschrieben, was bedeutet das genau?
Oh ja, das habe ich vor langer Zeit getan, muss in einem Interview gewesen sein, ich sollte meine Musik in drei Worten beschreiben glaube ich. Ich mag Musik, die kompliziert und mysteriös ist, ich mag aber auch Musik, die direkt und poppig ist. Ich mag Xiu Xiu und liebe Abba.
Du wirst häufig mit Rufus Wainwright verglichen, wie findest du das?
Schwierig, da ich das nicht beurteilen kann. Ich kenne zwei Songs von ihm, aber jetzt auch nicht beim Namen. Aber ich denke, wir haben ähnliche Stimmen, zumindest sagen das manche. Ich glaube seine Musik ist sehr direkt und persönlich, so ist das ja auch bei mir. Seine Arrangements sind auch toll, aber die sind um echte klassische Musiker herum, meine ist häufig elektronischer.
Und zum Abschluss, wir suchen derzeit das Album des vergangenen Jahrzehnts, welches ist dein Lieblings-Album, oder das, von dem du denkst, dass es nachhaltig in Erinnerung bleiben wird?
Hmm… Oh ja, da habe ich eins, das beides abdeckt, “Kid A” von Radiohead. Ohne gäbe es vermutlich TV On The Radio oder Grizzly Bear nicht.
Fotos: Jeremy Warmsley Myspace
Eugene McGuinness – Video zu Fonz
Mit seinem selbstbetitelten Debüt-Album und seinem kurz vorher in Deutschland erschienen Mini-Album “The Early Learnings Of Eugene McGuinness” spielte sich Eugene McGuinness im letzten Jahr, mit Ohrwürmern ganz tief in unsere Gehörgänge und schaffte es dank seiner enorm starken Stilvielfalt auch bis in eure Top 10 bei den WhiteTapes Jahrescharts. Nach der ersten Single “Moscow State Circus” veröffentlicht der junge Brite nun am 23. Februar seine Nachfolge-Single “Fonz”, ein zweieinhalb Minuten langer Rocker mit einem schön gemachten Stop-Motion Video.
httpv://www.youtube.com/watch?v=Q_NOLBv0OlU
Eugene McGuinness – Eugene McGuinness (s/t)
Wenn Eugene McGuinness Musikfans mit seinem Debüt-Minialbum “The Early Learnings Of Eugene McGuinness” eines gelehrt hat, dann dass ein homogener Sound für ihn Langeweile bedeutet. So erwartete den Hörer eine wilde 27-Minütige Reise durch die Musikstile. Dabei bewies er in 8 Songs eine ähnliche Wandelbarkeit, wie David Bowie während seiner gesamten Karriere. “The Early Learnings” stellte für McGuinness auch eine wichtige Lektion dar, es “war gut, und es hat mir Spaß gemacht, zum ersten Mal im Studio mit all den Spielzeugen und blinkenden Lichtern zu sein”.
Nach der Übungsrunde folgt nun für Eugene McGuinness also die erste Runde auf Albumlänge, für ihn ganz offensichtlich mit einigem Stolz verbunden, benennt er es doch ganz schlicht nach sich selbst. Eine Konstante ist bei allem Stilmix auf “Eugene McGuinness” dann allerdings doch auszumachen, die Stücke tändeln zwischen schnelleren, rockigen Stücken und ruhigeren, poppigen Stücken, alle etwas rau und mit großer Liebe ausformuliert. Der Opener “Rings Around Rosa” ist ein Brit-Pop Meisterstück, an dem Blur ihre helle Freude gehabt hätten. “Fonz” ist ein waviger Post-Punk-Bastard, der ins Ohr geht und sich mit seinem Refrain auf ewig festsetzen möchte. Aber auch die ruhigeren Stücke, wie “Wendy Wonders”, “Those Old Black And White Movies” und “Atlas” sind auf ihre unterschiedlichen Arten, stets melancholisch angehaucht, Beweis für das songwriterische Geschick des jungen Engländers. Auf der ersten Single “Moscow State Circus” präsentiert sich McGuinness von seiner bombastischen Seite, mit Männerchor, einem vollen Bandsound und eingängigen Beats ist der Song auch einer der größten Hits des Albums. Eugene McGuinness bringt mit einfachem und ganz klassischem Songwriting die letzten 50 Jahre Musikgeschichte in knapp 40 Minuten auf den Punkt. Das Produkt ist einzigartig und in Anbetracht des Alters von Eugene McGuinnes ganz erstaunlich.
Video zu “Moscow State Circus”:
Eugene McGuinness – New Album
Ein gutes Jahr ist es Jahr seitdem der junge Liverpooler Eugene McGuinness sein Debut Album “The Early Learnings Of Eugene McGuinness” veröffentlichte. Jetzt wird nachgelegt. Und zwar im Oktober, mit einem selbstbetitelten Album. Die erste Single wird “Moscow State Circus” heißen und in Kürze auf seinem MySpace zu hören sein. Das Tracklisting des in den Startlöchern stehenden Albums wird wie folgt lauten:
Rings Around Rosa
Fonz
Wendy Wonders
Moscow State Circus
Those Old Black and White Movies Were True
Nightshift
Atlas
Knock Down Ginger
Crown the Clown
Not So Academic
Disneyfied
God in Space´
Foto: Pressefreigabe
Ariane WhiteTapes
Eugene McGuinness – The Early Learnings of Eugene McGuinness
Vor gut einem Jahr veröffentlichte der junge Liverpooler Eugene McGuinness (rein optisch eine Mischung aus dem jungen Paul McCartney und John Cusack) sein Debütalbum “The early learnings of Eugene McGuinness” und traf damit genau den Geschmack der Kritiker, die Fanscharen bleiben ihm noch verwehrt, aber das kann sich ja noch ändern. Jetzt also gönnt uns Domino Records auch einen Release dieses Debüts hierzulande, vielleicht mit dem Gedanken, hmm, Adam Green und Rufus Wainwright funktionieren auch super in Deutschland.
So weit also zu möglichen Querverweisen, die einem beim Hören von “The early learnings of Eugene McGuinness” in den Sinn kommen. Das Genre in dem sich das abspielt heißt Neofolk, im eigentlichen Sinne geht es darum klassische Strukturen von Singer- Songwritersongs zu durchbrechen und mit eigenen, meist überraschenden, bzw. untypischen Elementen zu füllen. Eugene McGuinness tut dies auf eine sehr erfrischende Art, ohne aufgesetztes sich abheben wollen, wie bei Adam Green und ohne übertriebenen Pathos, wie bei Rufus Wainwright (bei dem allerdings auch gerade die Übertreibung die Kunst darstellt, aber dazu sicherlich beim nächsten Album mehr). Eugene legt eine enorme Dramatik in seine Songs, mischt dazu noch Percussions, Klavier, Wurlitzer, Keyboards und Gitarre. Daraus entstehen mitreißende Songs, wie z.B. “Monsters under the Bed”, das mit Handclaps und schrägem Chorgesang einen der Hits des Albums darstellt. Auch ganz groß, die Art, wie Eugene “Twinkle twinkle little Star” in den Song “Bold Street” einbaut, so als wäre der Song nur für ihn geschrieben. Lobend hervorzuheben dann auch noch der beste Song des Albums “A Girl Whom My Eyes Shine For But My Shoes Run From”, nur mit Gitarre und Gesang entwickelt sich hier ein ganz großer Popsong, der schnell ins Ohr geht und dort tagelang als Ohrwurm weiter nachhallt. Einziges Manko an den Songs, die meisten sind mit zweieinhalb Minuten leider recht kurz geraten, positiv gesehen kommt Eugene McGuinness eben schnell auf den Punkt. Das bringt die 8 Songs dann auf knapp 27 Minuten, in denen dieser junge Liverpooler beweist, dass etwaige Vergleiche mit Ed Harcourt und Rufus Wainwright absolute Berechtigung haben. Talentierte Musiker aus Liverpool dürften nun auch wirklich keine Überraschung darstellen.
Video zu “Monsters Under The Bed”














