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Ra Ra Riot – Gratis-Download “Boy”

Mit “The Rhumb Line” veröffentlichten Ra Ra Riot vor knapp zwei Jahren ein tolles Pop-Album mit einer gehörigen Prise Schwermut. Der große Durchbruch blieb zwar aus, aber Hits, wie “Dying Is Fine” haben es dennoch in die Indie-Diskos geschafft. Aus unserem Blickfeld und der erweiterten Playlist war das Album nie wirklich verschwunden und so freuen wir uns bereits um so mehr auf das für September angekündigte zweite Album der Band “The Orchard”. Eine erste Hörprobe gibt es bereits nun in Form des Gratis-Downloads “Boy”, den es gegen Email-Registrierung auf der Homepage der Band gibt. Mehr dann sicherlich in Kürze.

Ra Ra Riot “Too Dramatic” (Preview) from Barsuk Records on Vimeo.

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Luke Leighfield – “Have You Got Heart” ab heute (gratis) zu haben

Wir kündigten es ja bereits an und heute ist es dann auch so weit, Luke Leighfield, der Königin des Piano-Pop, veröffentlicht sein drittes Album “Have You Got Heart”. Das gibt es wahlweise im limitierten Digipack, oder auch zum Download. Für den Download dürft ihr dann auch euren Preis selbst bestimmen, alle Infos und den Download-Link gibt es auf seiner Bandcamp-Seite. Ihr könnt natürlich auch erst reinhören und dann entscheiden, was euch das Album wert ist. Auf jeden Fall viel Spaß mit “Have You Got Heart”.

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Royal Bangs – neues Album im November, Gratis-Download und Deutschland-Tour

Erst vor etwas mehr als einem halben Jahr veröffentlichten die Royal Bangs ihr Debüt-Album “We Breed Champions”, mit dem sie einen packenden Bastard aus Rock und Dance vorlegten. Schon da fiepste es ordentlich, vielleicht auch der Grund, warum die Band ihr bereits im November erscheinendes zweites Album, ganz einfach “Let It Beep” getauft haben. Es ist dann auch wohl nicht zu viel verraten, wenn wir schon einmal sagen, dass es noch mehr fiepst und eine Spur krachiger ist. Als Vorgeschmack könnt ihr auch schon einmal den Song “My Car Is Haunted” direkt bei City Slang downloaden. Auch auf Deutschland-Tour kommen die Royal Bangs bald:

25. November, Nürnberg, MUZ
27. November, Offenbach, Hafen 2
28. November, Muenchen, On 3 Radio Festival
29. November, Wien, B72
30. November, Berlin, Westgermany
01. Dezember, Köln, Gebaeude 9 (mit Port O’Brien)

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Cursive – Mama, I’m Swollen

Es gibt diese Alben, die begleiten einen intensiv über einen bestimmten Lebensabschnitt und führen, wenn man sie einige Jahre später hört zu diesem schönen nostalgischen Bauchgefühl. Jimmy Eat World’s “Clarity” ist eines dieser Alben, dass ich vor knapp 10 Jahren mit zarten 15 Jahren intensiv hörte. Auch “The Ugly Organ” von Cursive ist eines dieser Alben. Ein Album, dass eine waghalsige und schizophrene Reise in die seelischen Abgründe des Tim Kasher darstellte, mit vertrackten Melodien und irrsinnigen und vor allem düsteren Geschichten, die aus seinem tiefsten Herzen kamen. Am Ende stand ein Happy End, wie auch bei JEW’s “Clarity”. Zufall? Das ewige Streben nach einem Happy End im eigenen Leben? Stellen wir diese Frage einmal zur Seite und widmen uns lieber dem neuen Cursive Album “Mama, I’m Swollen”.

Streng genommen ist es nicht nur das “neue” Cursive Album, sondern für vielleicht auch das erste “richtige” Studioalbum der Band seit dem 2003er “The Ugly Organ”. Das 2005er “The Difference Between Houses and Homes” war “nur” eine Sammlung alter Aufnahmen und das Konzept-Album “Happy Hollow” war zu reduziert auf das Konzept bombastisch das Bild einer fiktiven amerikanischen Kleinstadt zu zeichnen, als wirklich ein gelungenes, oder gar ernstzunehmendes Album zu sein. Auf “Mama I’m Swollen” rückt Tim Kasher wieder jedes gekünstelte Konzept beiseite und widmet sich vor allem einem, den Songs. Die leben dann wieder vor allem von Kasher’s herrlich paranoid lamentierendem Gesang. Dazu gesellen sich wieder gewohnt schrammelige Gitarren, die sich von Trompeten untermalt, zusammen mit dem Gesang in labyrinthartige Songstrukturen ergießen. Das Cello, das auf “The Ugly Organ” den Sound signifikant mitgeprägt hat und auf “Happy Hollow” durch bombastische Trompetensounds ersetzt wurde, wurde nun durch gekonntes Bassspiel ersetzt. Auch die Trompeten wurden aus dem Bombast auf ein gesundes Maß zurückgeschraubt. Die Themen sind wie immer grausam ehrliche Beobachtungen der Liebe, von Religion, der Welt und der Menschen, vor allem jedoch der Liebe. Das macht im Ergebnis ein Album, dass vor allem nach Cursive und nicht nach Konzept klingt. Am Besten fasst es Kasher selbst in “Donkeys” zusammen “We may be Donkeys, but at least, we have a story to tell”.

Video zu “Art Is Hard” (von “The Ugly Organ”)

httpv://www.youtube.com/watch?v=AtxIJt2J7tg

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Vetiver – Tight Knit

Vetiver ist ein tropisches, ursprünglich aus dem tropischen Asien kommendes Süßgras, das sagt uns zumindest die deutsche Version der Wissensquelle des Internets, Wikipedia. Die englischsprachige Version geht da allerdings schon mehr in die Tiefe, die weiß nämlich auch, Vetiver sind eine amerikanische Folk-Band, die sich nach bereits erwähntem tropischen Gras benannten, 2004 von Andy Cabic gegründet wurde und eine enge Freundschaft mit Devendra Banhart pflegt. Mit ihrem nun vierten Album “Tight Knit” wagen sie nun auch erstmals den Schritt über den großen Teich nach Europa. Mit Label-Kollegen, wie den Fleet Foxes und Iron and Wine erwartet man dann natürlich auch bei Vetiver keine Allerwelts-Folkband.

Vetiver haben dann auch durchaus etwas zu bieten. Die Besonderheit, die man dem Album nicht anhören kann, ist, dass Frontmann Andy Cabic seine Rolle als Band-Leader dermaßen ernst nimmt, dass er beinahe alle Instrumente selbst einspielte. Diese webte er zu durchweg entspannten Folk-Songs zusammen, die ähnlich den Fleet Foxes Songs einen absolut bodenständigen und durchweg vertrauten Vibe versprühen. Mit dem Sound der Fleet Foxes haben Vetiver allerdings wenig zu tun. Der lehnt sich eher an die Folk- und Americana-Tradition eines Bob Dylan an. Zusammen mit Cabic’s Gesang, der immer sanft und unaufdringlich die Stücke trägt, entwickelt sich “Tight Knit” zu einer ruhigen Reise unter der Mittagssonne. Oder den idealen Soundtrack für ein Buch am Sonntagnachmittag, die Füße hoch, ein Buch in der Hand und im Hintergrund plätschern Vetiver. Das ist nicht spektakulär und lullt manchmal vielleicht sogar etwas ein, ist aber verlässlich, wie ein guter Freund, den man schon lange kennt. Der erzählt zwar auch immer die gleichen Witze, man hat ihn aber gerade deshalb so lieb gewonnen. So auch die Stücke von Vetiver, die sind alles andere als modern, aber gerade das macht ihren Charme aus und sorgt dafür, dass man das Album auch gern mal häufiger, meist jedoch nebenbei, hört.

Video zu “Everyday”

httpv://www.youtube.com/watch?v=r1ucjICXSYQ

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Tight Knit – bei Amazon.de kaufen

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Doves – Video zu “Kingdom Of Rust” + Gratis-Download

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Am 03. April erscheint mit “Kingdom Of Rust” das neue Album der Doves. Der Titeltrack ist gleichzeitig auch erste Single und wurde nun bereits knapp 6 Wochen vor Release des Albums, mit einem schmucken Video versehen. Gleichzeitig kann man sich auch bereits den neuen Song “Jetstream”,laut Band eine Art imaginärer Abschluss-Stück zum Ridley Scott Film “Blade Runner”, gegen Angabe seiner Email-Adresse auf der Homepage der Band herunterladen. Viel Spaß nun also mit neuem von den Doves.

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Beirut – Video zu “La Llorona”

marchofthezapotecAm 13. Februar erscheint mit der Doppel-EP Beirut “March of the Zapotec” / Realpeople “Holland” eine neue EP von Beirut Mastermind Zach Condon. Hinter dem Namen Realpeople verbirgt sich ebenfalls Zach mit LoFi-Homerecordings. Den Beirut-Song “My Night With The Prostitute From Marseille”, der auch auf der EP enthalten sein wird. Und zuletzt kann man Zach Condon im Mai bei seinem einzigen Deutschland-Konzert sehen:

3. Mai, HAMBURG, Fabrik

Video zu “La Llorona”:

httpv://www.youtube.com/watch?v=lJYAsuVQry0

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Ra Ra Riot – Interview

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Ra Ra Riot veröffentlichten mit “The Rhumb Line” nach einer sehr guten EP in 2007, ein eben so großartiges Album und machten sich nun auf, ihre Songs auch in Deutschland live zu präsentieren. Kurz vor ihrem Konzert im Kölner Blue Shell nahm sich Bassist Mathieu ein wenig Zeit, uns ein paar Fragen zu beantworten.

Hi Matt, ihr seid ja jetzt das erste Mal auf Deutschland-Tour…

Ja, stimmt. lacht

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Miyagi – E-Card + Gratisdownload zum Album

Ariane WhiteTapes

Foto: Ariane WhiteTapes

Am 7. November erscheint nach großartiger Debüt-EP auf Richard-Mohlmann-Records nun auch endlich das Debüt-Album “Hydraulic Son” der Münsteraner Indie-Helden von Miyagi. Pünktlich zum Release präsentiert die Band eine schmucke E-Card zum Album und verschenkt den Hit “Whatever 2.0″. Das Video zum Song, das übrigens im AMP gedreht wurde, feiert auch ab 7. November Premiere bei Myspace. Freuen darf man sich natürlich jetzt schon.

Myspace der Band

Iain WhiteTapes

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Tilly And The Wall – “O”

Tilly And The Wall haben schon bei Gründung bekannte Marketingrpinzipien verinnerlicht, 1. schaffe dir einen USP, im Fall von Tilly And The Wall ist das die Stepptänzerin, die sie anstelle eines Schlagzeugs einsetzen, 2. wähle einen einprägsamen Markennamen, Tilly And The Wall haben es sich einfach gemacht und ein bekanntes amerikanisches Kinderbuch als Namen erkoren. So weit, so clever, auf zwei Alben ging die Rechnung aus Stepptanz + Kinderbuch auch noch auf, aber inzwischen lastete der Band immer mehr das Etikett einer infantilen Band, deren Songwriting sich nur darum dreht, das überraschende Element des Stepptanzes möglichst clever zu integrieren, erhält.

Bedeutet also, dass sich die Band mit ihrem neuen Album “O” ganz besonders beweisen muss. Ganz vom Stepptanz hat sich die Band dennoch nicht abgewendet, das wäre wohl auch, als würde Coca Cola sich vom Koffein verabschieden. Das Schlagzeug rückt zwar nicht spürbar in den Vordergrund, findet aber häufigeren Gebrauch als auf den Vorgängern. Der Gesamtsound der Band ist dennoch gleich geblieben, im Vordergrund Indie-Folk mit LoFi-Attitüde, so als würden The Broken Social Scene mit The Go! Team kooperieren und 60s Pop covern. Die besten Stücke auf “O” siedeln, wie von Tilly And The Wall gewöhnt dann auch im Up-Tempo Bereich, bei Stücken, wie “Too Excited” und “Alligator Skin” ergeben sich kunterbunte Soundorgien, aus schrillen Gitarren, Xylophon, Stepptanz, Chorgesang und allerlei anderen Spielereien. Die Band hat ihren Sound mit “O” also nicht revolutioniert, aber konsequent weiter entwickelt und bewiesen, warum Conor Oberst sich einst in die Band verliebt und spontan für sein Label Team Love gesignt hat.

Video zu “Alligator Skin”:

httpv://de.youtube.com/watch?v=1A7E9ev5H6I

Myspace der Band
Künstlerinfos bei Cooperative Music