Etwas mehr als ein Jahr nach seinem selbstbetitelten Debüt und …
Grizzly Bear – Video zu “Ready Able”

Na, die Zeit vergeht aber auch. Da ist es tatsächlich schon wieder zwei Monate her, dass Grizzly Bear ihr Video zu “While You Wait For The Others” veröffentlichten. In der Zwischenzeit wurde auch bereits der dritte Song aus dem zweiten Grizzly Bear Album “Veckatimest” mit einem Video bedacht. Ausgewählt wurde das tolle “Ready, Able” und mit einem tollen Fantasy Knet-Video versehen. Das Timing könnte auch nicht besser sein, schließlich sind Grizzly Bear ab nächster Woche auf Deutschland-Tour, übrigens mit St. Vincent im Gepäck.
10. November, Hamburg, Grunspan
11. November, Berlin, Postbahnhof
12. November, München, Theaterfabrik
19. November, Köln, Kulturkirche
Grizzly Bear – Cemetry Gates Session für Pitchfork

Myspace hat die Transimssions, Pitchfork seine Cemetry Gates Shows. Obwohl letztere die Sessions nicht zum Gratis-Download bereit stellen ist die Location – eine Friedhofskapelle – natürlich ungleich beeindruckender. Für die Cemetry Gates spielten nun auch Grizzly Bear eine exklusive Session aus drei Songs. Neben dem hier eingebundenen Video gibt es zwei weitere Stücke direkt bei Pitchfork.TV. Die Session darf natürlich auch als Vorgeschmack auf die Deutschland-Tour der New Yorker verstanden werden, schließlich findet ihr Konzert in Köln in der ehrwürdigen Kulturkirche statt.
Grizzly Bear – Video zu “While You Wait For The Others”

Es gibt Videos, die zaubern einem ein Lächeln auf die Lippen, welche die gruseln einen ein wenig und welche, die hinterlassen den Betrachter einfach nur mit einem fragenden Blick. Für letzteres hatten Grizzly Bear schon immer ein gewisses Talent. So werden diejenigen, die das letzte Video zu “Two Weeks” schon komisch fanden jetzt vollends überfordert sein. Denn im Video zu “While You Wait For The Others”, der zweiten Single von “Veckatimest” gibt es allerlei Bilder aus dem Fechtsport, Uhren schwirren umher, Teddybären spielen mit, aber eine deutliche Aussage sucht man vergebens. Dafür bleibt viel Interpretationsspielraum und natürlich ein famoser Song.
Grizzly Bear – Fan-Video zu “Two Weeks”

Nachdem ja bereits im Vorfeld zum Release des zweiten Grizzly Bear Albums “Veckatimest” und des offiziellen Videos zu “Two Weeks” ein tolles Fanvideo zum Song, basierend auf dem Film “La Ballon Rouge” die Runde machte, hat nun ein gewisser Gabe Askew seine Vorstellung von einem “Two Weeks” Video verwirklicht. Das ist wirklich gelungen und gefällt uns noch besser als das offizielle Video, aber seht selbst:
Grizzly Bear – Video zu “Two Weeks”
Am Freitag erschien endlich mit “Veckatimest” (hier zur Review) endlich das neue Grizzly Bear Album, mit dem sie ihr offizielles Debüt “Yellow House” noch einmal um einiges überboten. Das neue Video zu “Two Weeks” ist ähnlich gelungen, wie das Album. Erst ein wenig irritierend ob der Optik, zaubert es doch ein Lächeln auf’s Gesicht, wir sagen nur “Bäckchen”. Viel Spaß.
Den Song kann man auch als “Two Weeks (live on Letterman)” hier herunterladen
Grizzly Bear – Veckatimest
Robin Pecknold von den Fleet Foxes hat vor kurzem “the best record of the 00s” gefunden. Quasi auf den letzten Drücker. Bei dem Werk, auf das sich diese Worte bezogen handelte es sich um das nun erscheinende “Veckatimest” von Grizzly Bear. Ein Album, dem große Erwartungen von Fans und Krtikern gegenüberstehen, spielten sich Grizzly Bear doch 2006 mit ihrem zweiten Album “Yellow House” sozusagen in die oberste Liga des Indie. Ganz tatenlos waren sie dementsprechend auch seitdem nicht und veröffentlichten eine 10-Track EP, die ihren Ruf noch weiter festigte, tourten mit Radiohead, TV On The Radio und Feist.
Letztes Jahr schien aber der Drang neue Songs zu schreiben wieder überhand zu nehmen und die Band um Ed Droste mietete sich ein portables Studio. Das so entstandene Album wurde in drei intensiven Sessions an drei verschiedenen Orten aufegenommen. Einer davon auch Cape Cod, in dem die kleine Insel mit dem indianischen Namen “Veckatimest” liegt. Eine charmante und perfekte Namenswahl für das Album, wie sich herausstellen sollte. Hier trifft nämlich Mystik auf typischen New Yorker Zynismus, Weltflucht wird in ein warmes, umarmendes Werk gebannt. Sanft und zögernd marschiert die Band im Opener “Southern Point” voran, um dann bereits im mehrstimmigen Refrain laut heraus zu rufen. Mit stampfendem Schlagzeug, treibendem Banjo und dichter Atmosphäre steuert der Song gekonnt auf seinen Höhepunkt zu, nicht aber ohne einige Haken zu schlagen. Der gerade Weg wäre zu einfach und auch viel zu langweilig, deshalb nehmen Grizzly Bear auch immer wieder einige wunderschön ausladende Umwege in Kauf. So erhöhen sie zugleich auch die Dramatik ihrer Songs. “Two Weeks” ist ein locker leichter Folk-Pop, getragen von seiner verspielten Piano-Melodie und dem beinahe als Doo-Wop anmutenden Gesang der Band. Einer der Momente, in denen die Band sich als mögliche Erben der Beach Boys outen. Grizzly Bear gelingt es allerdings immer, sich vor zu viel Bombast zu retten und in Songs, wie “All We Ask” auch einmal inne zu halten. Psychedelic Pop nennt das der Musikexpress. Wenn das Musik beschreibt, die wunderbar verträumt, verschwurbelt und etwas verschroben daher kommt, dann stimmt diese Bezeichnung wohl. Ob da nun ein Kammerchor wie in “Fine For Now” jenseitig trällert, oder ein Streichquartett mal kurz vorbeischaut, “Veckatimest” entfaltet eine beinahe gespenstische, aber doch gefühlvoll warme Atmosphäre, die bis zur letzten Minute fesselt und so viele Wendungen beinhaltet, dass man auch beim 10ten Durchlauf noch etwas zu entdecken hat. Etwa den Song “While You Wait For The Others”, der zunächst als schlichter Folk-Song mit toller Gitarrenarbeit daher kommt und sich mit jedem hören tiefer in die Gehörgänge frisst und so langsam zum Highlight des Albums wird. Zum besten Album der 00er Jahre braucht es vielleicht noch ein paar Durchläufe, für ein Album des Jahres ist “Veckatimest” jetzt bereits ein großer Favorit.










Grizzly Bear
Newsflash: Conor Oberst, U2, Neko Case und Grizzly Bear
Heute einmal ein kleiner Rundumschlag an tollen, bzw. interessanten Neuigkeiten, die uns in dieser Woche um die Ohren gehauen wurden.
Den Anfang macht Bright Eyes Mastermind Conor Oberst, der kündigte nun, bereits wenige Monate nach seinem Solo-Album sein nächstes Album mit der Mystic Valley Band an. “Outer South” heißt das Werk, kommt Anfang Mai in die Läden und enthält 16 Tracks, die von Conor Oberst, Jason Boesel, Nik Freitas und Taylor Hollingsworth geschrieben wurden. Darunter auch der Song “Nikorette”:
httpv://www.youtube.com/watch?v=GYiyoHouAHA
Das neue U2 Album hat diese Woche über dubiose Wege bereits das Licht der Welt erblickt und wurde in der Zwischenzeit von einigen 100.000 Menschen herunter geladen. Als kleine Maßnahme zur Schadensbegrenzung hat die Band nun bereits “No Line On The Horizon” auf ihrem Myspace bereit gestellt. So kann man das Werk nun mit gutem Gewissen in voller Länge anhören.
Auch das Album von Neko Case ist bereits auf diversen alles andere als legalen Wegen im Internet zu haben, das ist aber nicht unsere Nachricht, die ist nämlich, dass ihr Neko heute um 16:30 Uhr zu euch nach Hause holen könnt. Zu dieser Uhrzeit streamt nämlich Fabchannel.com ein Konzert von ihr in voller Länge.
Auch Grizzly Bear veröffentlichen ein neues Album. Das heißt “Veckatimest” und erscheint ebenfalls im Mai.

Tracklist:
Southern Point
Two Weeks
All We Ask
Fine for Now
Cheerleader
Dory
Ready, Able
About Face
Hold Still
While You Wait for the Others
I Live With You
Foreground














