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Haldern Pop 2009 – Running Order steht

Nachdem unsere letzte Haldern Pop Meldung nun schon beinahe einen Monat alt ist, wurde es auch einmal wieder Zeit für Infos. Die haben auch echten Nachrichtenwert, denn nachdem das Festival ausverkauft und das Line-Up auch komplett war, fehlte nur noch eins. Die Rede ist von der Running-Order, die gestaltet sich nun wie folgt:

Donnerstag (nur Spiegelzelt):
17:30-18:15 Baddies
18:35-19:20 Broken Records
19:45-20:30 Wildbirds & Peacedrums
20:55-21:40 Palm Springs
22:05-22:50 Soap&Skin
23:15-24:00 Wintersleep
00:30-01:15 The Irrepressibles

Freitag

Spiegelzelt
15:00-15:45 TonFisch
17:15-18:00 The Temper Trap
18:25-19:10 Woodpigeon
20:40-21:25 Edward Sharpe & The Magnetic Zeros
22:25-23:10 Colin Munroe
00:00-00:45 Jonathan Jeremiah
01:30-02:15 Noah and the Whale
02:40-03:25 Alexander Tucker & The Decomposed Orchestra

Hauptbühne
15:30-16:10 Asaf Avidan & the Mojos
16:30-17:15 Port O´Brien
17:40-18:25 Final Fantasy
18:50-19:40 Gravenhurst
20:05-21:00 Anna Ternheim
21:25-22:25 Patrick Watson
22:55-00:10 Paolo Nutini
00:45-01:55 Loney Dear

Samstag

Spiegelzelt
15:55-16:40 William Fitzsimmons
17:30-18:15 BLK JKS
18:50-19:35 Hjaltalín
20:15-21:00 Blitzen Trapper
21:55-22:40 Mumford & Sons
23:45-00:30 Little Boots
01:45-02:30 Health

Hauptbühne
12:25-12:55 The Vals
13:20-14:00 iLiKETRAiNS
14:25-15:05 Dear Reader
15:30-16:15 The Maccabees
16:40-17:30 Grizzly Bear
17:55-18:50 Andrew Bird
19:20-20:15 The Thermals
20:45-21:55 Bon Iver
22:30-23:45 The Soundtrack of Our Lives
00:30-01:45 Fettes Brot

in kompletter Schöhnheit auch auf der Festival-Homepage.

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Haldern Pop 2009 – noch mehr Bestätigungen

Am Nürburgring und in Oberfranken vergnügen sich gerade 100.000nde beim Zwillingsfestival Rock Am Ring und Rock Im Park, bei denen neben fragwürdigen Bands wie Faith No More, Selig, Papa Roach, Guano Apes und Limp Bizkit mit den Münsteranern Videoclub doch noch ein Highlight zu sehen ist. Wie gewohnt also viel Schatten und wenig Licht bei den Festivalriesen. Eine Menge Licht gibt es dagegen wieder am Niederrhein, wo vom 13. bis 15. August in Rees bei Haldern eine Reihe spannender Acts in diesem Jahr “commuplication” beim Haldern Pop 2009 feiern. Neben den bisherigen Bestätigungen wurde nun eine handvoll neuer Künstler bekannt gegeben.

Dear Reader, die im letzten Schwung der Bestätigungen mit rausgegeben wurden haben nun keinen Exotenbonus als Südafrikaner mehr, denn mit BLK JKS findet sich nun auch Südafrikas erfolgreichste Rockband im Programm. Auch neu Anna Ternheim, die skandinavische Melancholie zum Besten geben wird. Aus Skandinavien kommen auch The Soundtrack Of Our Lives, die kürzlich ihr neues Album übrigens auf dem Haldern Pop Label veröffentlicht haben. Mumford & Sons stellen wieder eine der für das Haldern typischen zu entdeckenden Geheimtipps dar. Alle weiteren neuen Bekanntmachungen findet ihr im Video, das übrigens mit Musik von Mintzkov unterlegt ist, die bereits letztes Jahr das Haldern Pop gerockt haben.

Tickets gibt es noch über die Festival-Homepage

Alle Bestätigungen auf einen Blick

Alexander Tucker & The Decomposed Orchestra (im Zelt)
Anna Ternheim
Andrew Bird
Asaf Avidan & the Mojos (im Zelt)
Baddies (im Zelt)
Blitzen Trapper (im Zelt)
BLK JKS
Bon Iver
Broken Records (im Zelt)
Colin Munroe (im Zelt)
Dear Reader (im Zelt)
Final Fantasy
Gravenhurst
Grizzly Bear
Health (im Zelt)
Hjaltalín (im Zelt)
iLiKETRAiNS
Jonathan Jeremiah (im Zelt)
Junip (im Zelt)
Little Boots (im Zelt)
Loney Dear
Mumford & Sons (im Zelt)
Noah and the Whale (im Zelt)
Palm Springs (im Zelt)
Paolo Nutini
Patrick Watson
Port O´Brien
Soap&Skin (im Zelt)
The Irrepressibles (im Zelt)
The Maccabees
The Soundtrack of Our Lives
The Temper Trap (im Zelt)
The Thermals
The Vals
Wildbirds & Peacedrums (im Zelt)
William Fitzsimmons (im Zelt)
Wintersleep(im Zelt)
Woodpigeon (im Zelt)

Homepage

(auch Bildquelle)

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Haldern Pop 2009 – Line-Up nimmt Gestalt an

Der Frühling ist bekanntlich da und damit nähert sich auch der Festival-Sommer mit großen Schritten. Während Rock am Ring und Rock im Park so gut wie ausverkauft sind und nun auf den Ansturm von 100.000nden Menschen warten, geben die kleineren Festivals jetzt erst so nach und nach Details zum Line-Up. Im Falle unseres absoluten Lieblings-Festivals, dem Haldern-Pop gibt dieses so langsam ein Bild, was man im Jahr nach dem 25 jährigen Jubiläums alles beim kuscheligsten Festival Deutschland erwarten darf. Darunter bereits jetzt jede Menge Highlights. Ganz besonders freuen wir uns dabei darüber, dass in diesem Jahr unser Lieblings-Kanadier Owen Pallett, alias Final Fantasy, sein Können und hoffentlich viele neue Songs zum Besten geben wird. Auch dabei Owen’s gute Freunde von Grizzly Bear (u.a. spielte er früher in der Band Les Mouches zusammen mit Ed Droste), wir sind gespannt, ob es da nicht zu überraschenden Gastauftritten kommt.

Beeindruckend schön werden wohl auch die Auftritte von Justin Vernon mit seinem Projekt Bon Iver und von Anja Plaschg, alias Soap&Skin. Bereits aus dem letzten Jahr bekannt und der erste Künstler im Line-Up mit Haldern-Pop Erfahrung ist Loney, Dear, der sein neues Album “Dear John” vorstellen wird. Für das letzte Jahr war auch der Auftritt von Noah And The Whale geplant, der musste aber leider abgesagt werden, deshalb folgt nun der zweite Anlauf. Ein ähnlicher Leisetreter, wie Bon Iver, findet sich mit William Fitzsimmons, der übrigens auch auf dem Festivaleigenen Label unter Vertrag ist, im Programm.

Es wird aber natürlich kein reines Songwriter- / Folk-Festival, Hjaltalín und Port O’Brien werden die Besucher sicherlich in ausgelassene Partystimmung bringen. Laut dürfte es auch bei I Like Trains (vorher iLiKETRAiNS) und Gravenhurst (dieses Mal mit Band) werden, wenn die Bands ihre Post-Rock Gitarrenwände auf das Festival-Gelände loslassen. Interessanter Neuzugang im Line-Up ist aber wohl Paolo Nutini, der im Forum bereits als “Kate Nash 2009″ gehandelt wird, aber bestimmt auch einige gute Laune an die niederländische Grenze zaubert. Mit Baddies und The Thermals ist dann auch etwas für die (Indie-)Rocker dabei. In der Zwischenzeit haben sich auch unsere süd-afrikanischen Lieblinge Dear Reader quasi selbst bestätigt, indem sie bei einem Konzert sagten, man sehe sich im Sommer beim Haldern.

Tickets gibt es noch über die Festival-Homepage

Alle bisher bestätigten Künstler hier noch einmal:

Alexander Tucker & The Decomposed Orchestra (im Zelt)
Asaf Avidan & the Mojos (im Zelt)
Baddies (im Zelt)
Bon Iver Bericht live in Köln
Broken Records (im Zelt)
Colin Munroe (im Zelt)
Final Fantasy Video als Eindruck
Gravenhurst
Grizzly Bear
Health (im Zelt)
Hjaltalín (im Zelt)
I Like Trains Review zur Weihnachts-EP
Junip (im Zelt) (Band von José Gonzalez)
Loney Dear
Noah and the Whale (im Zelt)
Palm Springs (im Zelt)
Paolo Nutini
Port O´Brien Interview
Soap&Skin (im Zelt) Album-Review
The Irrepressibles (im Zelt)
The Maccabees
The Thermals
The Vals
Wildbirds & Peacedrums (im Zelt)
William Fitzsimmons (im Zelt) Interview
Woodpigeon (im Zelt)

Homepage (auch Bildquelle)

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Scott Matthew – Interview

Unmittelbar vor seinem Konzert im Gleis 22, dem dritten Abstecher seiner Weihnachts-Tour durch Deutschland, stellte sich der sympathische Australier Scott Matthew unseren Fragen rund um Weihnachten, seine Musik und seine Tournee.

Hi Scott, wie geht’s?

(Scott grinst breit wie ein Honigkuchenpferd) Großartig, danke!

Freut uns zu hören. Ok, du bist nun hier auf Tour mit deiner Weihnachts-EP “Silent Nights”, was war der Auslöser für dich eine Weihnachts-EP aufzunehmen?

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Foals – Antidotes

Die Foals sind wohl im Moment die Band auf die sich jeder einigen kann. 2005 in Oxford gegründet brauchten sie nicht lange sich einen Plattenvertrag zu erspielen und mit ihrer Single “Mathletics” einen der Sommerindiehits des letzten Jahres in England zu veröffentlichen. Heiß ersehnt also dieses Debütalbums der wilden Fohlen, deren Name keine Anspielung auf die ungestüme Jugendlichkeit ist mit der sie hier zu Werke gehen, sondern sich ganz einfach vom Nachnamen des Sängers Yannis Philippakis ableitet.

Für einiges Erstaunen sorgt erst einmal, dass die Foals bei Ihrem Debüt auf ihre Hitsingles “Hummer” und “Mathletics” verzichten, den geneigten Käufer erwarten also nur brandneue Tracks. Mutig für ein Debütalbum, aber die Taktik scheint aufzugehen. Der Eröffnungstrack “The French Open” groovt schon ordentlich los und bei “Cassius” kann dann niemand mehr still sitzen. Den Hörer erwarten knackige Dancerhythmen mit zackigen Gitarren, treibenden Drums und vielen kleinen elektronischen Verspieltheiten. Der Gesang spielt eine Nebenrolle, Rhythm is king scheint die Devise zu sein. Die Songs machen Spaß, nicht alle sind zwingend, aber jeder will den Hörer auf die Tanzfläche ziehen, immer ziemlich elektronisch, vielfach sogar mit Swingelementen, manchmal auch in Richtung Weltmusik. Alles andere auf jeden Fall als der größte Teil der derzeitigen britischen Indieszene, wohl auch der Grund für den derzeitigen Fohlenhype mitsamt ausverkaufter Deutschlandtour. Am Ehesten kann man die Foals wahrscheinlich als eine Mischung aus Bloc Party und Klaxons beschreiben, was ihnen aber nicht wirklich gerecht wird, da diese sympatischen Fohlen im Gegensatz zu der Truppe um Kele und diese anderen arroganten New Rave Heinis wirklich Spaß machen. Die Grundaussage des Albums liefern die Foals dann auch im Track “Balloons” selbst: “Get on the dancefloor”.

Video zu “Balloons”

httpv://www.youtube.com/watch?v=PGrZkUQ6_r8

Myspace der Band