Etwas mehr als ein Jahr nach seinem selbstbetitelten Debüt und …
Hatcham Social – Video zu “Sidewalk”
Posted on November 20, 2009 by Ariane WhiteTapes

Vor knapp zwei Wochen veröffentlichten Hatcham Social mit “Sidewalk” nicht nur ihre neue EP, sondern koppelten damit auch so etwas wie den Titel-Track ihres Debüt-Albums “You Dig The Tunnel, I’ll Hide The Soil” aus. Passend zum Song gibt es nun auch ein kleines Video, in dem die Band in einem Klassenzimmer performen, während Sänger Toby Kidd Textfetzen an ein Whiteboard schreibt.
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Hatcham Social – veröffentlichen neue EP “Sidewalk”
Posted on November 9, 2009 by Ariane WhiteTapes

Gerade haben Hatcham Social ihre umfangreiche Tour quer durch Europa beendet. Auf ihre anstehende Amerika-Tournee zusammen mit Echo & The Bunnymen müssen sie dagegen wohl leider verzichten, da die Bunnymen diese leider absagen mussten. So hat das Quartett nun mehr Zeit sich um den Release ihrer neuen EP “Sidewalk” zu kümmern. Physisch gibt es die auf 100 Stück limitierte EP, bei der jedes Cover ein Unikat ist, exklusiv bei Rough Trade, digital aber auch bei iTunes. Auf der MP3-Version gibt es zudem noch einen exklusiven Remix von Tom von The Horrors.
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Hatcham Social – Interview
Posted on June 22, 2009 by Ariane WhiteTapes

Ihr seid ja nun schon eine Weile auf Tour, wie ist es bisher?
Toby: Sehr unterschiedlich. Vor ein paar Wochen in München war es extrem warm, heute ist es sehr englisch. Aber die Shows werden glaub ich immer besser. Wir waren in den letzten drei Monaten vielleicht eine Woche zu Hause, es ist aber sehr spannend.
Jerome: Am schlimmsten war bisher die Fahrt von Italien nach Hause, da waren wir 2 Tage unterwegs und 15 Stunden zusammen gerechnet auf der Straße.
Plant ihr auch bereits eine ausgedehntere Deutschland-Tour?
Toby: Ich weiß nicht, wäre natürlich schön. In Europa macht uns das so aber im Moment auch viel Spaß, wir spielen ein paar Shows hier, ein paar da und danach können wir dann wieder zu Hause spielen. Erst einmal steht als nächstes Amerika an für uns und danach glaube ich wieder eine England-Tour.
Ihr freut euch schon sehr auf Amerika?
Toby: Ja klar, New York wird bestimmt klasse. Wir waren noch nie da und da freuen wir uns umso mehr. Das werden ca. 4 Wochen, wir hoffen, wir haben einen guten Van, der uns von A nach B bringt, zur Not spielen wir halt blinde Passagiere bei den Charlatans, mit denen wir drüben zusammen spielen werden lacht
Mit den Charlatans hast du auch schon ein gutes Stichwort gebracht. Ihr habt ja schon eine Weile Singles und EPs veröffentlicht, bevor ihr Ende des Jahres letzten zusammen mit Tim Burgess von den Charlatans euer Album aufgenommen habt. War es euch wichtig euch mit möglichst vielen Konzerten erst einen Namen zu erspielen, bevor ihr euch an euer Album macht?
Toby: Ich weiß nicht, ich glaube, das war eben unser Weg, wir haben da nicht groß drüber nachgedacht. Wir haben einige EPs und ein Mini-Album veröffentlicht, auf denen waren auch die meisten der Lieder des Albums schon drauf. Wir haben das jetzt zum Album-Release mit mehr Promotion-Unterstützung aufgezogen bekommen und Tim war dabei natürlich auch eine große Hilfe.
Schon ab dem Moment eurer ersten Single schien die britische Presse sich um euch zu reißen, der Guardian hat euch gelobt, der NME schien euch adoptieren zu wollen und auch im Independent waren ein paar positive Kritiken zu euren Singles. Habt ihr bei den Aufnahmen einen gewissen Druck verspürt?
Toby: Nein, nicht von der Presse. Den meisten Druck haben wir uns selbst gemacht. Das waren wir und Tim im Studio und wir wollten das Beste hinkriegen, was uns möglich war. Dabei war uns letztlich egal, was die Presse später drüber schreibt, natürlich ist es nett, wenn es ihnen gefällt, im Endeffekt war uns aber einfach nur wichtig ein Werk zu veröffentlichen, hinter dem wir vier stehen können.
Wie war es letztlich das fertige Werk in Händen zu halten?
Jerome: Toll!
Toby: Klar, super. Schon bei unserem Mini-Album, das wir auf Kassette veröffentlicht haben, war es toll. Das hatten wir damals in zwei Tagen eingespielt und das so etwas wie der Grobentwurf zu “You Dig The Tunnel, I’ll Hide The Soil”. Es fühlte sich aber noch einmal besser an, die Ideen nun mit guter Produktion und den entsprechenden Mitteln noch einmal so in Händen zu halten, wie wir uns das richtig vorstellten. Da dachten wir, wir sind den Songs nun gerecht geworden.
Laut eurem Myspace-Profil seid ihr auch sehr von Literatur beeinflusst. Ihr habt ja auch eine Version von Lewis Carrol’s “Jabberwocky” für euer Album eingespielt, warum ausgerechnet dieses Gedicht?
Toby: Ja klar, du kannst als Musiker natürlich nicht nur von Musik beeinflusst sein, das ist glaube ich beinahe wie Inzest. Insbesondere, wenn du Texte schreibst, sind solche Einflüsse wichtig. Den “Jabberwocky” fand ich da eben immer besonders klasse.
Gibt es irgendwelche anderen Werke, die ihr mal aufnehmen möchtet?
Toby: Ja, “Charlie And The Chocolate Factory” wäre doch toll.
Jerome: Klar, aber wir sind eben so viel auf Tour, da haben wir für so etwas im Moment keine Zeit. Aber wenn wir wieder zu Hause sind, wollen wir gern neue Sachen aufnehmen.
Toby: Wir machen da grad eine Art Hörspiel, das wir mit Musik versehen und auf Kassette raus bringen wollen.
Ah, mal was anderes. Ihr seid ja auch mit den Horrors befreundet, die mit ihrem zweiten Album ja quasi auch was völlig anderes gemacht haben. Wie gefiel euch das zweite Album?
Jerome: Ganz ehrlich, mich hat’s nicht überrascht. Es ist anders klar, aber es ist toll. Sie sind auch eine der besten englischen Bands. Zur besten Band gehört natürlich auch Wandlungsfähigkeit.
Wenn ihr auf das Jahrzehnt zurück blickt, welches Album würdet ihr als euren Favoriten wählen?
Toby: “You Dig The Tunnel, I’ll Hide The Soil”, weil ich da echt viel Arbeit rein gesteckt hab. Nein im Ernst, vielleicht “Is This It” von den Strokes? Nein, keine Ahnung, frag mich in 10 Jahren noch einmal, ok? Lacht
Foto 1: Myspace der Band
Foto 2: Ariane WhiteTapes, mehr hier
Hatcham Social – verschenken Song und Cover-EP
Posted on June 15, 2009 by Iain WhiteTapes

Es ist noch gar nicht so lange her, dass uns Hatcham Social im Vorprogramm von The Pains Of Being Pure At Heart auch endlich einmal von den großen Live-Qualitäten ihrer Songs überzeugen durften. Von den Songwriting-Qualitäten der Band waren wir schon vorher überzeugt und so freuen wir uns natürlich über die Nachricht, dass es euch Hatcham Social nun auch ganz leicht machen wollen, sie für euch zu entdecken. Denn pünktlich zum Release ihrer neuen Single “Crocodile” schenken sie euch mit “So So Happy Making” als Gratis-Download (versteckt sich im Widget) einen ihrer besten Songs und härtesten Ohrwürmer des Albums “You Dig The Tunnel, I’ll Hide The Soil”. Neu ist der zweite Teil dieser Nachricht nun nicht, aber es gibt parallel noch die Cover-EP “Party” (unter anderem mit dem Song “Love Buzz”), die man im Forum der Band downloaden kann.
Viel zu entdecken also.
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The Pains Of Being Pure At Heart + Hatcham Social, Utrecht, Ekko, 07. Juni 2009
Posted on June 9, 2009 by Ariane WhiteTapes

Im März erschienen mit “You Dig The Tunnel, I’ll Hide The Soil” von Hatcham Social und dem selbstbetitelten Album von The Pains Of Being Pure At Heart gleich zwei Debüt-Alben, die wir ganz fest in unser Herz geschlossen haben und die sich wohl auch ganz weit oben in unseren Jahres-Bestenlisten wieder finden dürften. Was uns bei beiden Bands noch fehlte war die Möglichkeit, diese auch endlich einmal live zu sehen, um zu erfahren, ob sie ihre Songs live eben so gelungen rüber bringen können. Also Myspace gezückt und auf Termine gewartet. Ein Termin stach dann bald besonders ins Auge, der in Utrecht nämlich. Da waren nämlich Hatcham Social als Support von The Pains Of Being Pure At Heart angesetzt. Eine großartige Gelegenheit also zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und bei dem Line-Up garantierte Unterhaltung zu genießen. Weiterer Vorteil, das Ekko in der Nähe der Utrechter Innenstadt ist noch einmal ein ganzes Stück schöner als das stickige Kölner Luxor mit seiner seltsam geschnittenen Bühne. Also entschieden wir uns gegen eine Fahrt nach Köln und für einen Ausflug in die Niederlande. Die war, Tempolimit auf niederländischen Autobahnen sei Dank, enorm gemütlich und so störte es fast gar nicht, als sich in Utrecht angekommen der Himmel auf tat und das machte, was er am Besten kann, wenn wir mal das Ekko besuchen, regnen nämlich.
Da das Personal in niederländischen Clubs aber eine Spur unkomplizierter ist, als das in Deutschland wurden wir auch spontan eingelassen und mit heißen Getränken versorgt, sahen The Pains Of Being Pure At Heart beim Soundcheck mit einer Gitarre zu. Die zweite hatte am Vortag das zeitliche gesegnet und so musste die Band auf das Eintreffen von Hatcham Social warten, um ihren Soundcheck voll durchziehen zu können. Beide legten einen guten und routinierten Soundcheck hin und ließen die Vorfreude auf beide Sets ungemein steigen. Unser frühes Erscheinen hatte natürlich auch einen anderen Grund, als die Bands bei ihren Soundchecks zu beobachten, dazu aber in ein paar Tagen mehr.
Punkt 20 Uhr öffneten die Türen des Ekko und die Menschen strömten relativ schnell durch den schmalen Eingangskorridor Richtung Tanzfläche. Das war zum einen dem Regen geschuldet, vor allem aber wohl auch der Vorfreude der niederländischen Fans auf eine der größten Hype-Bands des Augenblicks. So war es bereits proppevoll, als um kurz vor 21 Uhr die Londoner von Hatcham Social die breite Bühne betraten und direkt mit ihrem Intro loslegten. Sänger Toby Kidd marschierte in einem weiten Hemd auf die Bühne, das er über einem ebenso weiten T-Shirt trug. Aus seiner gerade geschnittenen Jeans zog er eine Rose, die er am Mikro-Ständer festmachte. Ein Auftritt also, wie ihn einst der junge Morrissey hinlegte. Vielleicht war es sogar eine gewollte Anspielung, wenn dann machte sie gleich ganz deutlich, wo es musikalisch nun hingehen würde, in die 80er Jahre nämlich. Einer Zeit, als Orange Juice nicht nur Bestandteil eines Frühstücks war, Morrissey und Johnny Marr sich noch mochten und der größte Teil von Hatcham Social nicht viel mehr auf die Reihe gekriegt hat, als sich in die Windeln zu machen. Wobei das natürlich auch gelernt sein will, aber darum geht es hier ja nicht. Mit einigem Geklimper, Gitarrenfeedback und einem von Gitarrist Dave Fineberg vorgetragenem Text startete die Band ihr Set und ließ diesen düsteren Beginn direkt in den Song “Berlin” übergehen, der nahtlos in die fröhliche Melodie von “Crocodile” mündete.

Besonders auffällig am Spiel der jungen Briten war, dass Drummer Finnigan Kidd (ja, er ist der Bruder des Sängers und hat früher übrigens bei den Klaxons getrommelt) sein Drum-Set im Stehen spielte und leicht nach links gebeugt einige Male mitsang. Das Publikum nahm die Musik der vier Londoner gespannt auf und manche tanzten stellenweise sogar mit. Kein Wunder, denn hinter dem düsteren Grundsound der Band verstecken sich extrem tanzbare und verspielte Popsongs. Die Ansagen von Hatcham Social beschränkten sich zwar auf kurze Erwähnung des Namens, dennoch war ihnen deutlich anzumerken, wie viel Spaß sie auf der Bühne vor vollem Haus hatten. Ihre Songs spielte die Band um einiges rauer, als die Studioversionen. Mit dem dumpfen Bass und den schrammeligen Gitarrensounds machten auch die Vergleiche und die enge Freundschaft von Hatcham Social mit Bands wie The Horrors und Neils Children Sinn. Dazu passte auch, dass der Gesang von Toby nicht so klar und vordergründig war, sondern eher den Demo-Aufnahmen entsprach. Das verpasste dem Set eine düstere Grundstimmung, gepaart mit dem häufig fröhlichem Unterton der Stücke stellte das eine gelungene und lange nicht so klasse vorgetragene Mischung dar. Besonders heraus stachen dabei das ruhigere “Superman” und das Smith’sche “So So Happy Making”. Nach knappen 30 Minuten waren Hatcham Social dann auch schon durch mit ihrem Set, nachdem sie sich von den Organistaoren noch zwei weitere Songs erschlichen hatten. Eigentlich wurde der Band nämlich angezeigt, sie solle bitte nur noch einen Songs spielen,
diesen ließen sie aber nahtlos in einen zweiten Song übergehen, so dass die Veranstalter Hatcham Social einfach gewähren ließen. Das Publikum dankte es ihnen und entließ die Band unter lautem Applaus.
Es folgte nur eine sehr kurze Umbaupause, in der The Pains Of Being Pure At Heart in vielleicht fünf Minuten ihre diversen Effektgeräte einstöpselten und kurz die Mikros prüften. Punkt 21:45 Uhr, wie das Konzert auch angesetzt war, begannen sie dann auch ihr Set und knapp 400 Besucher waren von Beginn an gefesselt. Wäre die Musik nicht so laut gewesen hätte man im Publikum wirklich eine Stecknadel fallen hören können, denn wirklich jeder war elektrisiert und lauschte den fröhlich melancholischen (die Musik klingt nun einmal so) Songs der Band. Bereits über das Debüt der Band gewann man den Eindruck, dass die Jungs und das Mädels extrem sympathische Zeitgenossen sein müssen. Das transportieren sie auch auf der Bühne, auf der sie noch von Christoph Hochheim (wir vertrauen da einfach mal auf die Angaben von Frank zum Köln-Konzert) an der Gitarre unterstützt wurden. Nichts wirkte aufgesetzt oder gewollt. Keyboarderin Peggy grinste fröhlich an ihrem Instrument, wippte vor und zurück und schien sichtlich Spaß zu haben. Sänger Kip “my name means chicken” Berman zeigte sich hochkonzentriert und auf sein Gitarrenspiel fokussiert. Dazu kamen noch Drummer Kurt und Bassist Alex, die an / hinter ihren Instrumenten eigentlich das ganze Set hindurch für sich mitsangen.
Mikros hatten beide nicht.
Live waren die Stücke des Debüts noch eine Spur druckvoller und rauer als auf dem Album. Die fröhliche Grundstimmung entfaltete sich sogar noch viel intensiver. So war trotz lauter Gitarrenwände deutlich der Pop-Appeal der Stücke zu erkennen. Das wirkte dann beinahe wie eine Mischung aus den großen Idolen der Band. Pavement war da zu hören, My Bloody Valentine und auch ein bisschen Nirvana. Das alles vereint die Band in ihren ganz eigenen Songs, die nur vortäuschen nach etwas zu klingen, was es schon einmal gab. Dieses seltsame Gefühl der Vertrautheit macht vielleicht auch den zusätzlichen Charme der Band aus. Man hat das Gefühl alles bereits zu kennen, dennoch ist es neu und man hat Spaß mit jedem neuen Song, den man entdecken darf und von der Band präsentiert bekommt. Ansagen machten The Pains Of Being Pure At Heart eigentlich kaum. Dennoch hatten sie eine ganz enge Verbindung zum Publikum aufgebaut, das besonders bei “Young Adult Friction” und “Everything With You” laut mit sang. In den wenigen Ansagen von der Band schwang dann aber jede Menge Humor mit. So ließ es sich Sänger Kip nicht nehmen, zu erwähnen, dass sein Name im niederländischen “Hähnchen” bedeuten würde. Vor “Higher Than The Stars”, das mit seiner Keyboard-Melodie ein wenig von The Cure hatte, wies er noch darauf hin, dass es ein perfektes Lied sei, um es in Holland zu spielen. Worauf er damit wohl anspielte? Nach nicht ganz 30 Minuten kam dann Peggy das erste Mal zu Wort, allerdings nur um zu erwähnen, dass sie nun nur noch zwei Stücke spielen würden. Nach diesen kehrte die Band allerdings auch schnell zurück und gab noch zwei Zugaben. So war das Set von The Pains Of Being Pure At Heart dann auch schon nach 45 Minuten beendet. Das waren allerdings 45 unglaublich intensive Minuten mit einer spielfreudigen Band und wunderschönen Songs, die nur ein Fazit zulassen, nämlich eine der Bands des Jahres auf einem der Konzerte des Jahres gesehen zu haben. Die Vorfreude auf die Festival-Saison wächst nun auch um ein vielfaches, denn dann, genauer gesagt im August, kehren The Pains Of Being Pure At Heat für eine Reihe von Terminen nach Deutschland zurück.
Fotos: Ariane WhiteTapes
Hatcham Social – Video zu “Crocodile”
Posted on June 6, 2009 by Ariane WhiteTapes

Am Montag veröffentlichen Hatcham Social die neue Single “Crocodile” aus ihrem tollen Debüt-Album “You Dig The Tunnel, I’ll Hide The Soil”, das seit Release im Frühjahr nicht mehr aus unserer persönlichen Heavy Rotation wegzudenken ist. Passend dazu gibt es natürlich Unterstützung in visueller Form, mit vielen bunten Bildchen und vagen Strichzeichnungen. Parallel gibt es außerdem auch ganz frisch die Cover-EP “Party” (unter anderem mit dem Song “Love Buzz”), die man im Forum der Band downloaden kann. Übrigens, wer nahe an der niederländischen Grenze lebt, kann die Band bei folgenden Terminen live sehen:
6. Juni, Rotterdam, WATT
7. Juni, Utrecht, Ekko (mit The Pains Of Being Pure At Heart)
8. Juni, Amsterdam, Paradiso (kleiner Saal, vorher spielen im großen Saal The Pains Of Being Pure At Heart)
Myspace (Bildquelle) // Homepage // Label
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Hatcham Social – You Dig The Tunnel, I’ll Hide The Soil
Posted on March 21, 2009 by Ariane WhiteTapes
Das quasilegendäre britische Indie-Label “Fierce Panda” wird in diesem Jahr bereits 15 Jahre alt, natürlich ein Grund zum Feiern. So ist der erste Release in diesem Jahr auch gleich ein ganz besonderes Highlight, nachdem man im letzten Jahr das unter anderem vom Guardian gefeierte Londoner Trio Hatcham Social um die Gebrüder Kidd signen konnte, veröffentlichen diese nun verstärkt um ein viertes Mitglied auch schon ihr Debüt-Album “You Dig The Tunnel, I’ll Hide The Soil” auf Fierce Panda. Wegen ihrer energiegeladenen Live-Shows haben sich Hatcham Social bereits einen Namen in ganz England erspielt und sind Darlings des NME. Das nächste große Ding also und so ist mit dem Debüt-Album bereits die Zeit gekommen, in der sich die Band beweisen muss. Kann sie ihre Live-Energie auch auf CD bannen? Eine Herausforderung, für die sich die Band einen alten Hasen ins Boot holte, Tim Burgess von The Charlatans, welcher der Band während der Aufnahmen als Produzent zur Seite stand.
Statt der Band, wie es andere Produzenten bei Debüt-Alben gern machen, seinen Stempel aufzudrücken (wir denken traurig an das Debüt von Apartment auf Fierce Panda zurück) ließ er der Band freie Hand während der Aufnahmen und half ihnen bei den Finessen der Studioarbeit, um eine gute Idee nicht ins Nichts, sondern in einen guten Song laufen zu lassen. So poltert die Band im Opener “Crocodile” sympathisch und gut gelaunt los und läutet mit einem Glockenspiel und einer beschwingten Gitarren-Melodie den Frühling ein. Ihr Gespür für feine Indie-Pop-Melodien trifft in der Folge auf die Liebe der Band zu Psychedelic- und Punk-Sounds. Dabei sticht als erstes “Murder In The Dark”, ein düster waviger 80s Punk-Song mit schrammeligen Gitarren und starkem Schlagzeug-Spiel. Besonders Sänger Toby Kidd steuert mit einer leicht paranoiden und sentimentalen Tonlage, und einem Gesangsstil der immer auf den Punkt kommt, geschickt die Dramatik der Songs, die sich in der Albumfolge immer zwischen frühlingshaft beschwingt und düster verzweifelt bewegen. Das ergibt einen Sound zwischen The Smiths, Pavement, Echo & The Bunnymen und den Klaxons(!). Die unaufgeregte und zurückgeschraubte Produktionsweise erweckt zudem den Eindruck, als sei die Band direkt aus dem Keller der Eltern, in dem sie gerade noch geprobt haben, direkt ins Studio gestiefelt. Das ergibt in der Summe eines der Indie-Punk-Highlights des Frühlings und einen starken ersten Release im Jubiläumsjahr von Fierce Panda.
Video zu “Murder In The Dark”
httpv://www.youtube.com/watch?v=b7ZbThg1cko
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