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I Heart Sharks – Summer

I Heart Sharks - Summer

Berlin-based electronic-rock band I Heart Sharks hail from England, New York and Bayern. I also heart sharks: they are my favourite sea-based animal, though Penguins are also pretty amazing. Sadly, that’s where the appreciation for this band ends, and the onset of dread begins. On second track ‘Monogamy’, the backing vocals ‘ha ha ha wooo’ are nearly as aggravating as the main vocals, but at least there’s an irony in the lyrical bridge ‘make it stop, make it stop, make it stop‘. This record is full of silly, inadvisable melodies and is cringeworthy from start to finish. The record sounds arrogant … Continue Reading

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M83 – Hurry Up, We’re Dreaming.

M83 - Hurry Up, We're Dreaming

This release marks their first in over 3 years since ‘Saturdays=Youth’, which was an album focused on song structure and form, inspired by band mastermind Anthony Gonzalez ‘being a teenager in the 80′s’.  ’Shoegaze’ is always a term I’m a little wary of (and don’t get me started on ‘post-rock’), but it seems of all bands to attract this rather tired title, M83 are amongst the most deserving. However, they do throw off some of these shackles in this latest release. At times, it’s an ‘Indie-pop gone epic’ record that swells and breaks with real beauty. It’s a dream album, and the journey dips and curves just like your most expansive dreams.

From the whispered vocal, warm bass and synth sounds to kick things off on ‘Intro’ (featuring … Continue Reading

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Edda Magnason – Goods

edda

Die halb schwedische, halb isländische Songwriterin, Sängerin und Pianistin Edda Magnason ist in Deutschland noch relativ unbekannt. In ihrer Heimat hat sie Kritiker bereits begeistert. Ihre Bekanntheit hierzulande könnte sich nach “Goods”, dem zweiten Album des Mulititalents ändern. Es eröffnet sich uns eine musikalische Welt aus verträumten Pianoschwaden, ausgefeilter Orchestrierung, quietschfidelen Jazzeinlagen und vertrackten Arrangements. Auch das mysteriöse Artwork des Albums stammt aus der Hand von Magnason.

Der Opener “Camera” ist beim ersten Anhören … Continue Reading

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Look See Proof + Monster Bobby – Münster, Gleis 22, 27. September 2008

Look See Proof aus dem englischen Hertfordshire hatten leider, obwohl sie wie die Eight Legs beim Label Weekender Records unter Vertrag sind, nicht das Glück durchgängig guter Besprechungen ihres Debütalbums. Das leider völlig zu unrecht, denn unter dem oberflächlich gesehen typischen britischen Indiepop-Songschema mit Hooks, Chören, akzentgeschwängertem Gesang und schrammeligen Gitarren steckt auch noch sehr gutes Songwriting, eine Menge Spielfreude und viel Kraft. … Continue Reading

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Neïmo – oder können Franzosen auch Indie?

Hmm, französischer Indie-Rock ist so eine Sache, da fallen einem wahrscheinlich gerade einmal die Hush Puppies ein, die sich vor ein paar Jahren einmal aus Frankreich herausgewagt haben, um auch woanders Fans zu akquirieren. Der Erfolg sei einmal dahingestellt, sie haben immerhin bewiesen, dass Franzosen auch Indie-Rock beherrschen. Nach den Hush Puppies wagen nun auch die vier Jungs von Neïmo aus Paris mit Umlaut-i und erster EP den Schritt über die Grenze nach Deutschland. Am 26. September veröffentlichen sie hierzulande ihre erste Single “Hot Girl”, ein flotter, absolut gut gelaunter Indie-Rocker zum Hinternwackeln, der in Frankreich bereits ein zum Hit wurde. Das Debütalbum soll Anfang 2009 nachfolgen und mit Produzent Alan Moulder (Arctic Monkeys, My Blood Valentine) an ihrer Seite könnte es ihnen gelingen auch hierzulande den Durchbruch zu schaffen.

Auf Tour sind sie übrigens auch:

08. Oktober, BERLIN, Popkomm Club “Alte Kantine” Kulturbrauerei
10. Oktober, BERLIN, Karrera Klub
13. Oktober, STUTTGART, Keller Club
14. Oktober, DÜSSELDORF, Zakk
15. Oktober, OSNABRÜCK, Glanz & Gloria
16. Oktober, BIELEFELD, Stereo
17. Oktober, KÖLN, Werkstatt
18. Oktober, LUDWIGSHAFEN, Das Haus
19. Oktober, TRIER, Forum

Video zu “Hot Girl”:

Myspace der Band
E-Card zum weitersagen und mehr Infos

Ariane WhiteTapes

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The Futureheads – Interview

Mit “This Is Not The World” veröffentlichten The Futureheads, nach schwierigen 2 Jahren für die Band, dieses Frühjahr ihr mittlerweile drittes Album. Kurz vor ihrem Konzert in Köln plauderten Gitarrist Ross und Bassist Jaff mit uns über ihr neues Album, die Schwierigkeiten mit der Musikindustrie, die lokale Musikszene in Sunderland, Maximo Park und Field Music.

Hi Ross, Hi Jaff, schön, dass ihr etwas Zeit für uns gefunden habt. Wie war die Anreise?

Ross: War gut, also auch nicht wirklich weit, wir haben gerade ein paar Konzerte in den Niederlanden gespielt.

Nach der Visions Spring Tour im April und einigen Sommerfestivals, ist das hier euer drittes Mal in Deutschland dieses Jahr. Liegt das an einem gewissen Nachholbedarf?

Ross: Ja, wir haben viel, dass wir nachholen müssen. Drei Alben, aber so gut wie keine Zeit in Deutschland. Das hier ist das erste Album, das wir gemacht haben, bei dem wir auch wirklich eine begleitende Tour in Europa machen können. Ich denke, jetzt wo wir unsere Pläne selbst bestimmen können, werden wir hierher kommen, so oft wir können. Weil, wir haben wirklich etwas nach zu holen und wir haben einiges an Zeit verloren, denke ich. Wir hätten das hier so auch gern für die anderen beiden Alben gemacht, wenn es nach uns gegangen wäre, aber Warner mag Amerika sehr, sagte ich schon, sehr!

Mit eurem eben erwähntem Debütalbum habt ihr es bis in die Top 40 geschafft und sogar einen Top 10 Hit, euer zweites Album war auch in den Top 40, danach wurdet ihr von eurem Label vor die Tür gesetzt…

Ross: Oh, das ist eine sehr deutsche Art das zu sagen.

Lachen

… habt ihr zu der Zeit darüber nachgedacht, die Band aufzulösen?

Jaff: Öhm, nö, nicht wirklich. Ich denke wenn du es von den Verkaufszahlen abhängig machst, ob du in einer Band spielst, oder nicht, dann bist zu quasi zum Scheitern verurteilt. Warner hat die Zusammenarbeit beendet, wir haben dass dann dem Gericht überlassen, die Sache auszuräumen. Als wir dann gemerkt haben, dass wir immer noch tolle Songs haben und dass das für uns eine Band ausmacht, stand es für uns auch nie zur Debatte aufzuhören. Wenn du dir etwa die Songs anhörst, die wir geschrieben haben, als es darum ging das neue Album zu schreiben, wie „The Beginning Of The Twist“, oder „Everything’s Changing Today“ oder auch „Walking Backwards“, da war klar, darum sind wir in einer Band, um solche Songs zu schreiben. Du bist in einer Band, um Songs aufzunehmen und sie live vor Menschen zu spielen und nicht, weil du in die Charts willst.

Ross: Ja genau. Ich mag Nick Cave, ich liebe sein letztes Album, ich denke es ist großartig, aber es war nie in den Charts, weil es da eben keinen Platz hat. Das ist das gleiche mit Bands, wie Sonic Youth und so weiter, heutzutage. Die kommen zwar nicht in die Charts, aber sie machen Musik, die viel mehr leistet, ihr Erbe wird viel länger andauern, als das von Bands mit Charterfolg. Manchmal läufts gut in den Charts, manchmal nicht, ich denke, meistens sind aber die Alben, die nie in den Charts waren, die großartigsten. Ich glaube die Geschichte wird entscheiden.

Auf eurem eigenen Label, plant ihr auch Alben anderer Bands zu veröffentlichen?

Ross: Oh, ich denke das wäre zu Vieles womit wir uns da auseinander setzen müssten, weil wir die ganze Zeit auf Tour sind. Da wäre es zu kompliziert sich mit irgendwem auch nur zu beschäftigen, geschweige denn einen Release zu unterstützen. Es wäre so, als würdest du versuchen auf 10 Kinder aufzupassen, wenn du nicht einmal mit einem klar kommst.

Jaff: Yeah, ich denke, was Ross sagen möchte ist, wir haben das Label nicht gegründet, weil wir Geschäftsleute werden wollten, sondern um unser Album zu veröffentlichen. Wenn wir Geschäftsleute hätten werden wollen, würden wir uns nur um unser Label kümmern. Wir wären dann nicht in einer Band.

Ross: Wir wären nicht in der Musik-Industrie, wenn wir Geschäftsleute werden wollten.

Jaff: Auf jeden Fall keine erfolgreichen, eher so Buchhalter.

Ross: Finanzbeamte!

Welches eurer drei Alben mögt ihr am liebsten?

Jaff: Ganz klar dieses, das dritte. Es ist das einzige, bei dem ich, als ich es einlegte nicht dachte, oh das hätten wir anders machen können, warum haben wir das da so gemacht, weißt du? Und weil ich lange Zeit mit dem ersten Album gelebt habe, als wir es gemacht haben, war ich total aufgeregt und meinte, yeah, lasst das ist das perfekte Album! Jetzt hatte wir einen richtigen Plan: wir wollten eine dynamisches Rock Pop Album machen, dass voll von Refrains ist.

Ross: Ja, weißt du, jeder in einer Band, der meint, er hätte das perfekte Album geschrieben muss sich auch im Klaren darüber sein, dass er dann nichts mehr zu geben hat. Ich denke, dass keines unserer Alben perfekt ist, ich denke manchmal sind unsere Shows perfekt und dann wünsche ich mir, wir könnten das auf so auf ein Album packen. Aber ich finde, das dritte Album ist das, das bisher dem, wie unsere Band funktioniert am nächsten kommt. Es ist eine Art Power-Pop Album, sehr melodisch, es hat einige Hooks und es ist treibend. Wegen dieser Dinge haben wir die Band gegründet und ich denke wir nähern uns dem gewissen Maß an Perfektion an, auf das wir aus sind, vielleicht wird ja Album Nr. 4 DAS Album.

Wenn ihr über die einzelnen Alben nachdenkt, was denkt ihr habt ihr von jedem über die Jahre als Band gelernt?

Jaff: Ich denke, wir haben sehr viel von ihnen gelernt, viel mehr, als wir jetzt erklären könnten. Aber kurz gesagt: mit dem Ersten haben wir gelernt das Studio zu benutzen und wie wir unseren Live-Sound verarbeiten können, beim Zweiten wurden wir viel professioneller im Studio, haben also unseren Live-Sound etwas verloren. Auf dem dritten Album konnten wir diese Dinge nun kombinieren. Beim vierten Album werden wir wahrscheinlich genau wissen, wo es hingehen soll und vielleicht auch einige Dinge etwas komplizierter machen. Das ist auch der Grund, warum wir keines der Alben bereuen – wir haben von jedem eine Menge gelernt.

Ross: Die Sache ist, das erste Album hat die schnellsten Songs, aber es hat uns viel Zeit gekostet, sie aufzunehmen. Beim zweiten Album, also wenn ich nun darüber nachdenke, hatte jeder von uns einen kleinen Nervenzusammenbruch, ohne, dass man es sich gegenseitig eingestanden hätte. Es war einfach schwer Musik zu machen, weil wir ewig auf Tour und unterwegs waren, wir hatten keine Pause, bevor wir ins Studio gegangen sind, du verlierst irgendwie den Bezug, du weißt gar nicht mehr, worüber du schreiben sollst. Wir haben nach Strohhalmen gegriffen und über diese Kleinigkeiten unsere Songs geschrieben. Das dritte Album war nun natürlich eine besondere Herausforderung, denn wir wussten, dass es unser letztes sein würde, wenn es nicht einen gewissen Erfolg hätte. Ich denke, wir haben diesen Druck genossen, denn den brauchst du. Manchmal brauchst du etwas Druck, eine kleine Erinnerung daran, dass du in keiner komfortablen Situation bist, dass deine Situation ein gewisses Risiko beherbergt. Ich denke, jede Band sollte diesen Druck verspüren, denn so werden großartige Songs geschrieben. Weißt du, manchmal haben Bands auch diese Gelassenheit, wie die Rolling Stones, die haben ein paar gute Platten gemacht und die nächsten 20 Jahre nur Mist und dass nur, weil sie sich zurücklehnen können. Ich finde, man sollte das Risiko nie aus den Augen verlieren!

Luke Pritchard von den Kooks meinte kürzlich in einem Interview „man kann einen gewissen Geist im Musik-Business spüren, den Labels geht es jetzt nicht mehr so ums Geld, sondern wirklich um die Musik“, wie ist eure Haltung dazu?

Jaff: Der ist ein Trottel.

Ross: Ganz klar, dass ist absoluter Unsinn.

Jaff: Ich denke wir sind uns einig, dass wir nicht zustimmen.

Ross: Ich glaube, heutzutage nehmen sich Menschen die Musik einfach umsonst, das ist eine gute und eine schlechte Sache. Weißt du, keine Band verkauft mehr CDs, es ist, als hätte das seine Romantik verloren. Bands wie unsere, aber auch Luke Pritchard’s Band, machen viel mehr Geld durch Konzerte und Merchandising, als durch CD-Verkäufe, so hat sich die Musikindustrie eben entwickelt. Ich glaube nicht, dass die Labels Geld zu verschenken haben, sie machen sich vielleicht keine Gedanken darum es zu verlieren, aber auf der anderen Seite haben sie es ja auch nicht, um es wieder zu verlieren, es ist eine komische Zeit.

Jaff: Weißt du, das Label, das die Kooks-Platte finanziert hat, kann auf jeden Fall eventuelle Verluste besser kompensieren, als ein kleines Indie-Label das könnte. Aber es geht immer noch ums Geld machen, denn wenn ein Label hunderttausende Pfund durch ein geflopptes Album verliert, dann kann es Alben kleinerer Bands nicht mehr finanzieren. Wie etwa bei Radiohead, die sind in einer super Ausgangsposition. Wenn ich Millionär wäre, würde ich auch vielleicht drüber nachdenken, mein Album zu verschenken. Aber wenn du bedenkst, EMI hat Millionen Pfund mit Radiohead verdient, Geld, dass nun natürlich nicht mehr da ist.

Ross: Ja, so wie bei den Stranglers, die haben immer gesagt, Shirley Bassey sei die Cash Cow des Labels, so lange sie da ist und Millionen Alben verkauft, wandert das Geld auch durch das Label und kommt auch unten bei ihnen an, damit sie ihre Alben aufnehmen können. Die zu der Zeit viel einflussreicher waren, besonders für uns.

Jaff: The Stranglers?

Ross: Ja, weißt du, ohne diese Künstler, die dem Label viel Geld bringen, könnten sie kleineren Bands keine Chance geben und das ist auch das Risiko der aktuellen Situation, je tiefer die Musik-Industrie in die Krise rutscht, desto mehr Bands werden ihre Indie-Labels gründen, es ist so wie „jeder kämpf für sich selbst“, es gibt keine Gemeinschaft mehr. Klar, wir gehören da auch zu, aber wir wurden nicht gefragt, wir wurden ausgestoßen, hatten also gar keine Wahl, es geht im Moment eigentlich nur ums Überleben.

Was ist euch persönlich wichtiger, Alben zu veröffentlichen, oder live zu spielen? Oder geht das eine nicht ohne das andere?

Ross: Hm, weißt du, live spielen, ich meine, Musik ist tausende Jahre alt, es ist eine Tradition, es ist mehr als ein Geschäft. Die Musik-Industrie ist ein reines Geschäft, wir haben als Band angefangen, um Gigs zu spielen, um unsere Songs zu spielen. Wir haben nie daran gedacht, ein Album aufzunehmen, das hat sich dann eben so entwickelt. Ich weiß nicht, wir haben unser eigenes Label gegründet. Das ist einfacher denn je, Plattenfirmen werden zunehmend irrelevanter. Du brauchst eigentlich nur jemanden, der etwas Geld hat, der dir damit helfen möchte, dein Album aufzunehmen. Danach ist es wieder nur spielen und verkaufen. Du gehst auf Tour, dein Name verbreitet sich, es ist eigentlich ein sehr organischer Prozess.

Jaff: Ich denke auch, es ist jetzt viel einfacher an Musik zu kommen. Vor sagen wir mal 5 Jahren, konntest du das noch nicht ganz so einfach, jetzt kannst du dir einfach deine Lieblingsband runterladen, du musst nicht einmal mehr zu deinem Plattenladen. Du gehst einfach nur zu Myspace, hörst dir gratis vier Songs an und entscheidest, ob du ein Album kaufen möchtest, ein T-Shirt oder zu einem Konzert gehen willst.

Ross: Ich denke auch, dass die Musik als Kunstform aufblüht, aber zur gleichen Zeit ist es auch gefährlich, da sind Kids mit einem Laptop und haben so 10.000 Songs, aber die Kids kennen die gar nicht, die kennen vielleicht 50 bis 100 davon. Der Rest ist einfach nur da um gesammelt zu werden, das drückt nichts über den Menschen aus. Ich finde, Leute müssen sich daran erinnern, dass Alben geschrieben werden, um sie zu hören, du kannst nicht einfach nach Laune einzelne Songs auswählen oder Shuffle klicken, das ist keine echte Erfahrung, das ist wie eine Rollschuhdisco, oder so. Es ist einfach manchmal so, als würden Leute überhaupt keinen Unterschied bei dem machen, was sie hören. Weißt du, vielleicht hat Bequemlichkeit die Musik-Industrie ruiniert, aber ich denke auch, es ist eine fantastische Zeit, wenn du einfach nur klicken musst und schon kannst du Bands hören, von denen du noch nie gehört hast.

Und glaubt ihr, es kann heutzutage reichen, eure Songs auf Myspace einzustellen, euch da Freunde zu suchen und darauf zu warten, bis die Labels anklopfen, oder geht es immer noch darum, sich eine Fanbase zu erspielen?

Ross: Es geht immer ums live spielen. Ich denke, das war so als wir angefangen haben und ist immer noch so. Eine Band kann einen Plattenvertrag über viel Geld für zwei drei gute Songs kriegen, weißt du, ein Label hört das vielleicht und denkt sich, die Songs können ganz groß werden, die Band nehmen wir unter Vertrag, aber die Band wird keine dauerhafte Karriere haben, wenn sie live nichts hinkriegt. Die Band würde ein One-Hit Wonder. Eine angesehene Rock-Band muss live gut sein und das Publikum beeindrucken, immer mehr Kids kommen zu Konzerten. Weil sie kein Geld mehr für Platten ausgeben, können sie es nämlich für Konzertkarten, T-Shirts etc. Das Geld ist also noch da, es hat sich nur etwas verlagert.

Würdet ihr eure Songs für Werbung zur Verfügung stellen?

Jaff: Ich denke schon, es ist ein guter Weg Bands zu unterstützen, so lange es kein Produkt ist, das alle hassen. Ich würde nichts für McDonalds hergeben, aber wenn du darüber nachdenkst, du kommst am Ende des Tages nach Hause, hast diese Songs gespielt und jemand sagt dir, dass er deine Songs mag, warum sollte man es nicht für sein Produkt hergeben.

Ross: Jetzt, also 2008, müssen Bands auf sich aufpassen, niemand gibt uns Geld, weißt du, wir können jetzt zum Beispiel nicht in Amerika touren, weil wir dafür nicht genug Geld haben. Ich denke, wenn Kleenex käme und sagen würde, hey wir wollen euren Song!, dann sollen sie ihn haben, wenn das für uns bedeutet, dass wir genug Geld haben, in Amerika zu touren. Die Musik-Industrie ist in dieser schrecklichen Situation, die hoffentlich nicht für immer andauern wird, aber jetzt ist es eben schwer für Bands weiter zu machen, leider hat uns bisher auch noch niemand angeboten, unsere Songs für seine Werbung nehmen zu wollen. Aber ich denke, da ist es natürlich auch eine Frage, die in der Band diskutiert werden müsste. Es ist einfach, wenn man Jack White ist und sagt, ich würde meine Songs nie verkaufen und dann im Coca Cola Spot auftritt. Also lieber Klappe halten, bis sich zufällig eine solche Gelegenheit ergibt. Wir setzen uns auch keine Regeln, um sie dann zu brechen. (grinst)

Eure Herkunft aus Sunderland sorgt dafür, dass ihr in einem Atemzug mit Field Music aus Sunderland und Maximo Park aus Newcastle genannt werdet. Tom English, der Drummer von Maximo Park und Barry (Hyde, Sänger der Futureheads) waren Mitglieder bei Field Music, während Peter Brewis Futureheads Drummer war, steht ihr euch als Bands immer noch so nahe und tauscht euch gegenseitig aus?

Jaff: Ja, das sind alles Freunde von uns beiden, wir teilen uns übrigens auch einen Proberaum mit Field Music. Peter war auch Mitglied in derselben Jugendgruppe, wie ich, da haben wir uns auch kennen gelernt, das müsste so zwölf Jahre her sein. David und Peter Brewis sind zwei meiner besten Freunde und immer wenn wir Maximo Park mal treffen tut das auch gut.

Ross: Nun, klar kreuzen sich die Wege nun nicht mehr so oft, weil alle viel unterwegs sind. Weißt du, Maximo Park leben alle in Newcastle, ich lebe auch in Newcastle, aber wir sehen uns da nicht wirklich. Das letzte Mal hab ich die auf einem Festival getroffen. Aber ich denke, es ist gut für die Gegend aus der wir kommen, denn bevor wir und Maximo Park unsere Alben raus gebracht haben, gab es da noch keine Musik-Szene. Es gab keine Bands, die versucht haben etwas zu erreichen, jetzt gibt es viele kleine ambitionierte Bands, die sich in einer guten Szene organisiert haben, aber das passiert auch in anderen Ecken von England. Für den Nord-Osten sind wir natürlich besonders stolz drauf.

David hat uns erzählt (Interview hier, dass dieser Austausch zwischen den Bands und die Tatsache, dass Peter Brewis und Andy Moore auf seinem School Of Language Album mitgewirkt haben nur daran läge, dass es in Sunderland kaum fähige Musiker gäbe. Stimmt das, oder war es nur eine lahme Ausrede?

Ah, David, der ist sehr wählerisch. lacht

Jaff: Ah, David, der ist sehr wählerisch. lacht

Er hat hohe Erwartungen an Leute mit denen er Musik schreibt. Er ist auch einer dieser Menschen, die sehr komplizierte Musik schreiben und alles selbst spielen können und wollen. Er weiß, wie ein Song klingen soll und wo alles hingehört, das erwartet er natürlich auch von den Leuten, mit denen er zusammenarbeitet. Ich denke, wenn du eine Band gründest hast du schon gewisse Vorstellungen, wie alles sein soll und hast das technische Verständnis, das auf Platte umzusetzen. Weißt du, David hat komplette Kontrolle über das was er tut und was er möchte.

Ross: Ja, ich meine, seine Musik ist makellos, wir alle bei den Futureheads wissen, dass das, was du nicht kannst genau so wichtig ist, wie das was du kannst. Du kannst nicht zu 100% perfekt sein, da macht es keinen Spaß zu zu sehen. Dann wäre man wie die Eagles. Die Leute möchten Ecken und Kanten und nichts glatt gebügeltes.

Jaff: Ja, könnte Ross zum Beispiel höher singen, oder ich tiefer, dann würde einer von uns nicht in der Band singen, oder wenn Dave die Drums nicht so spielen würde, wie er es tut, dann würde es nicht nach ihm klingen. Ich denke, die individuellen Fertigkeiten und Unzulänglichkeiten machen die Band aus. Ohne die wäre man wie die verdammten Eagles „yeah, ich möchte dieses Gitarrensolo perfekt und wie auf Platte hinlegen und das jede Nacht“.

Henry von den Dartz.

Ross: Oh, toller Typ, woher kennt ihr ihn?

Wir haben ihn beim Konzert der Dartz in Münster getroffen.

Ross: Er veröffentlicht bald ein neues Album, oder?

Ja, wir warten auch schon sehnsüchtig.

Ross: Ja, großartig.

Er hat gesagt (Interview hier), dass die Nord-Östliche Musikszene ganz einfach mit der Londoner mithalten könnte, weil Bands sich nun auf die Musik konzentrieren und Ambitionen hätten, (ihr habt das ja jetzt auch schon quasi bestätigt), stimmt das?

Ross: Ja, hier gibt es viele junge Bands, die Konzerte spielen und so. Wir haben uns auch gegründet um Konzerte zu spielen und die Idee weiter an die Menschen zu tragen. Du spielst nicht um einen Plattenvertrag, oder darum, dass die Leute deine Musik kaufen, sondern weil du auf Tour gehen willst. Ich glaube, das Bands wie unsere, Maximo Park oder Dartz gut für die Szene sind, aber wir sind auch schlecht. Denn nun gibt es junge Typen, die denken, nur weil sie eine Band gründen, hätten sie jetzt automatisch das Recht auf einen Plattenvertrag, oder ein Album oder auf eine große Tour zu gehen. Als wir starteten hatten wir noch keine lokalen Vorbilder, wir mussten uns das alles selbst verdienen, wir haben hart gearbeitet. Du musst hart arbeiten, ich finde nämlich, dass junge Musiker nichts über die Musik-Industrie wissen sollten, sie sollen wissen, wie man Musik schreibt und tolle Konzerte gibt, sie sollten aufgeregt sein, weil sie für Menschen spielen. Sie sollten nicht wissen, wie die Musik-Industrie funktioniert, nichts über Verkaufszahlen und Gewinnerwartungen, denn bei all diesen verdammten Verantwortlichen, die dir irgendwelchen Nonsens erzählen wirst du bescheuert. Junge Bands sollten aufgeregt sein, weil sie Konzerte spielen, ich glaube, das ist etwas weggebrochen, als wir und Maximo Park gesignt wurden. Plötzlich dachte jeder, dass er es mit seiner Band auch schaffen kann. Da gibt es Bands, die spielen ihr erstes Konzert und haben plötzlich einen Manager, der von nichts eine Ahnung hat und sie selber wissen nicht wie man einen Song aufnimmt. Es ist also eine gute Szene, aber es ist nicht alles gut. Ich glaube auch nicht, dass es unsere Schuld ist, so ist es eben heute.

Jaff: Ja, ich denke auch, gerade die Anfänge von Bands sind inzwischen verdammt kurz. Es gibt viele Leute, die denken, sie wissen, wie’s läuft, machen ihr Myspace, haben eine Probe, geben ein Konzert, nehmen es auf und setzen das auf ihr Myspace. Es muss aber so laufen: du tourst, du nimmst Demos auf, du lernst, wie man im Studio arbeitet. Das hat mir auch viel Spaß gemacht, weil du da echt viel lernst! Die ersten zehn Male kommst du da raus und hast schreckliche Musik aufgenommen, aber dann geht es so langsam.

Von den Newcomern dieses Jahres, wen mögt ihr besonders?

Ross: Ich mag Glasvegas sehr, ich weiß nicht, ob die jetzt groß durchstarten werden, aber deren Album ist echt großartig, ich mag es, dass die Einflüsse, wie The Jesus and Mary Chain und The Shangri-Las nennen, das finde ich echt genial.

Jaff: Ich mag die Field Music Nebenprojekte sehr, die sind beide gut gemacht.

Hast du einen Favoriten?

Jaff: Nah, ich weiß nicht, ich denke, dafür sind wir zu gut befreundet, ich fand es gut von Peter, dass David sein Projekt „School Of Language“ (Album “Sea From Shore”) zuerst veröffentlichen durfte und es dann auch gut gelaufen ist und ich finde es gut, dass Peter nun die Promo für sein „The Week That Was“ Album bekommt, die es verdient.

Wir haben David in Offenbach getroffen, er musste vor ungefähr 15 Leuten spielen, das war echt schade.

Ross: Ja, das ist traurig, aber manchmal ist es eben so. Für uns könnte es heute genau so laufen, ich meine, es ist toll, dass draußen bereits vier Mädchen auf uns warten, aber es haben trotzdem nicht viele Leute Karten gekauft. So lange wir aber Spaß an der ganzen Sache haben, ist das ok, dann können wir das auch auf der Bühne transportieren und eine tolle Show abliefern, von der die Leute dann ihren Freunden erzählen und uns so weiter empfehlen.

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Portugal.The Man – Censored Colors

Portugal. The Man - Censored ColorBei Alaska denkt man unwillkürlich an Ödnis, kleine Dörfer und Fischkutter, Keimzellen für gute Indiemusik erwartet man wohl erst einmal nicht. Aber gerade die Abgeschiedenheit scheint kreative Höchstleistungen zu Tage zu fördern. Port O’Brien sind das jüngste Beispiel hierfür. Ein paar Jahre vor ihnen erschienen allerdings bereits Portugal. The Man auf der Bildfläche. Mit verschrobenem Rocksound auf zwei Alben, die vor Ideenreichtum und überraschenden Spielereien fast überschäumten und ihnen einen festen Platz in der Indieszene bescherten.

Für “Censored Colors” haben sich Portugal. The Man nun um ein weiteres Mitglied verstärkt und damit wohl auch um einen weiteren Ausbund an Kreativität. Statt in die etwas rockigeren Gefilde, wie auf dem Vorgänger “Church Mouth” haben Portugal. The Man bei ihrem dritten Durchlauf eine ordentliche Portion Gospel und Soul gefrühstückt und in ihre Musik gemixt. Da treffen Led Zeppelin und Pink Floyd auf Jugendgottesdienst und klassische Rockinstrumentierung auf Kirchenorgeln und massig Streicher. Beim Gesang ein ganz ähnliches Bild, die Stimme von John Baldwin Gourley begibt sich mal in höhere Gefilde, wird gestützt von Chören und weicht in einem Song sogar ganz einer weiblichen Gastsängerin. Leider wirkt das Album durch diesen Experimentierwillen stellenweise viel zu überambitioniert und unausgegoren. Da scheint es dann so, als sie der Band, gerade als eine Idee ausgearbeitet wurde auch schon die nächste gekommen zu sein, die dann unbedingt auch noch mit eingebaut werden musste. Insgesamt aber ein Musterbeispiel einer Band, die sich vom Sound einfach nicht festlegen will und der selbst eine Genrezuordnung, wie Experimental- oder Prog-Rock wohl viel zu eng wäre.

Video zu “AKA M80 The Wolf”, vom Album “Church Mouth”:

httpv://www.youtube.com/watch?v=_oiXciyAYJ4

Myspace der Band

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Chase The Dragon – Replacing Space

Ein dicker Mann hat vor ca. 20 Jahren “blühende Landschaften” in den Neuen Bundesländern prophezeit. Was genau sich hinter diesem abstrakten Begriff verbirgt weiß wohl nur er, aber vielleicht hat er ja die aufblühende Musikszene gemeint. Nach Polarkreis 18 aus dem schönen Dresden schickt sich nun auch eine Band aus Magdeburg an die deutsche Musikszene zu bereichern. Nein, das wird jetzt kein Beitrag über Tokio Hotel, sondern über das Magdeburger Duo Chase The Dragon, die mit “Replacing Space” nun schon ihre zweite EP veröffentlichen. Eine EP, mit der sie Kollegen zu poetischen Höchstleistungen bewegt haben und es auch schaffen, uns zu verzaubern.

Robin Kellermann (Stimme, Gitarre) und Mathias Schieweck (Synthesizer, Piano) schaffen mit wenigen punktgenau eingesetzten Mitteln, atmosphärisch dichte Songs zu schreiben, die einen bittersüßen Spagat zwischen Melancholie und Euphorie vollziehen. Die fünf Titel auf “Replacing Space” sind verträumte Popsongs in bester Tradition der Kings Of Convenience, die mal zurückhaltend, in sich gekehrt und fast zerbrechlich wirken, wie in “The Names Of The Lands We Had Crossed” und in “Could We”, insbesondere durch den Gesang von Robin Kellermann eine optimistische Kraft gewinnen. So entwickelt sich “Replacing Space” zu einem Soundtrack im Schlafwandeln, man spaziert nahe am Abgrund, ist aber tief verträumt und erwacht in der warmen Geborgenheit des eigenen Betts. Wie man auch das Gefühl beschreiben mag, dass Chase The Dragon in ihrer Musik transportieren, der dicke Mann muss offensichtlich gewusst haben, dass in den Neuen Bundesländern großes Potential erblühen wird.

Live-Mitschnitt von “The Lasting”:

httpv://de.youtube.com/watch?v=GBIdXAGc3Do

Myspace der Band mit Hörproben
Homepage der Band

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The Little Ones – Morning Tide

Mal abgesehen davon, ob Vergleiche mit anderen Bands immer sinnvoll sind, geschweige denn überhaupt stimmen, müssten diesem Prinzip nach ja zwei Bands, die mit der gleichen Band verglichen werden einen ähnlichen Sound haben. Klingt kompliziert, aber hier kommt auch schon das Beispiel zur Verdeutlichung, den sagenhaften Fleet Foxes hängt seit ihrer “Sun Giant” EP ein Vergleich mit den Beach Boys hinterher, die wiederum auch eine Referenz sind, wenn es darum geht Vergleiche zu The Little Ones zu ziehen. Das Problem nun wiederum, The Little Ones und die Fleet Foxes haben nun einmal eben so überhaupt keine Gemeinsamkeiten im Sound, diese Bands vom Sound gleichzusetzen, was der Beach Boys Vergleich tut, wäre, als würde man behaupten Sächsisch wäre Hochdeutsch.

Die Erklärung für den Vergleich muss dann wohl, die Vielschichtigkeit des Beach Boys Sounds sein. Ist es auch, klingen die Fleet Foxes nach dem Album “Pet Sounds” haben The Little Ones “Summer Dreams” gefrühstückt. Der Sound von The Little Ones ist geprägt vom Sonnenschein, den die Fünf in ihrer Heimat Kalifornien in rauhen Mengen genießen dürfen. So verwundert dann auch der gut gelaunte, fußwippende, naive und zuckersüße Popsound von “Morning Tide” nicht. Es scheint die Mission von The Little Ones zu sein, den Zuhörer bei jedem Song zum Mitwippen zu bewegen. Der Opener “Morning Tide” weiß dann auch zu überzeugen, ein fröhlicher Indiepop-Song, von der Melodiverliebtheit sehr nahe an den Shins, vom Optimismus nahe an The Feeling. Irgendwann setzt beim Hören allerdings so etwas wie ein Zuckerschock ein, zum einen ob der immer gleichen Song-Rezeptur, Hand-Claps, OhOhOhs, fröhliche Instrumentierung, usw., so dass man sich stellenweise nicht sicher ist, ob man den Song nicht schon gehört hat und ob man das überhaupt noch möchte. Dann klingen die Songs stellenweise auch so klebrig süß, dass es einem fast das Trommelfell verklebt. Das ist wohl auch das Problem von fröhlichen Popsongs, sie sind wie Süßigkeiten, man ist sie gerne und auch viel mehr als gut für einen ist, man wird aber nicht satt davon und bekommt von zu vielen Bauchschmerzen. Für ein paar Hit-Singles, wie “Morning Tide” und “Ordinary Song” sind The Little Ones dennoch gut und dürften auch live extrem Spaß machen.

Video zu “Ordinary Song”:

httpv://www.youtube.com/watch?v=YRxCgiYjskM

Myspace der Band
Künstlerprofil beim Label Cooperative Music

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Kid Cosmic – Are You Satisfied?

Kid Cosmic, das ist keine Comicserie mit einem jugendlichen Weltraumhelden, sondern eine Indierockband aus Englands Norden. Zwei Drittel studieren ein Leeds, das verbleibende Drittel in Sheffield. Ursprünglich kommen die Drei aus St. Albarns in der Nähe von London, was auch den fehlenden Northern Accent der Drei erklären dürfte. In ihrer Heimat haben sich sich Jim, Mike und Dan schon eine ordentliche Fanbase erspielt und ihren größten Auftritt beim XFM Festival 2005 gehabt. Ein Fan beschriebt ihre Musik bei iTunes folgendermaßen: “If you have ever heard a band like Kid Cosmic, then you aren’t from Earth”. Soviel zur Theorie.

Wie Luke Leighfield, mit dem Drummer Dan und Bassist Mike derzeit durch Deutschland und den Rest Europas touren, uns in einem Interview erzählte, klingen sie wie eine “Mischung aus “Reel Big Fish” und “Slipknot”". Hier liegt die Kunst natürlich in der Übertreibung, denn Fans von “Slipknot” wird die Musik von Kid Cosmic viel zu soft sein und Fans von “Reel Big Fish” werden die Ska-Elemente mit der Lupe suchen müssen. Wenn man allerdings die Synthese dieses Vergleichs nimmt, nämlich tanzbare Rockmusik hat Luke (der die Band übrigens auch über sein Label “Got Got Need Records” vertreibt) den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn Kid Cosmic machen genau das, amerikanisch angehauchten Indierock mit extremer Melodieverliebtheit, aber ohne zu nerven, wie etwas Simple Plan. Open Your Ears Radio hat “Are You Satisfied?” schon ziemlich treffend beschrieben, nämlich als “fusing ska, rock, pop, salsa, jazz, and every other toe tapping beat these boys could find”, oder simpel gesagt, diese Band gehört in die Charts und nicht an die Uni. Wer übrigens das Glück hatte, im Frühjahr auf dem Stadtfest in Soest zu sein, konnte Kid Cosmic bei ihrem ersten Deutschland-Konzert sehen.

Doritos Werbespot mit dem Song “Glorymind” von Kid Cosmic:

httpv://www.youtube.com/watch?v=A1i6xlGfGDU

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