Etwas mehr als ein Jahr nach seinem selbstbetitelten Debüt und …
Edda Magnason – Goods
Die halb schwedische, halb isländische Songwriterin, Sängerin und Pianistin Edda Magnason ist in Deutschland noch relativ unbekannt. In ihrer Heimat hat sie Kritiker bereits begeistert. Ihre Bekanntheit hierzulande könnte sich nach “Goods”, dem zweiten Album des Mulititalents ändern. Es eröffnet sich uns eine musikalische Welt aus verträumten Pianoschwaden, ausgefeilter Orchestrierung, quietschfidelen Jazzeinlagen und vertrackten Arrangements. Auch das mysteriöse Artwork des Albums stammt aus der Hand von Magnason.
Der Opener “Camera” ist beim ersten Anhören … Continue Reading
Beerjacket – Gratis-Download “Island”

Den nächsten Schotten in unserer heutigen Reihe “Schotten schenken Schönes” bezeichnete The National Frontmann Matt Berninger als “new Elliott Smith”, Feist findet ihn “f***ing great” und der schottische Blog The Pop Cop wählte sein (offizizielles) Debüt- (aber eigentlich sechstes) Album “Animosity” zu den besten Alben 2009. Der junge Mann aus Glasgow, der eigentlich Peter Kelly heißt, aber sich lieber mit dem Pseudonym Beerjacket schmückt, kommt also hier nicht als unbeschriebenes Blatt daher. Das ganze Lob hat er sich dann aber auch verdient, deshalb auch unsere Empfehlung, seine neue Single “Island” gleich jetzt hier über seine Bandcamp-Seite gratis runter zu laden. Dort gibt es übrigens auch noch seine famose Bruce Springsteen Cover-Version von “Dancing In The Dark”.
Helgi Jónsson – For The Rest Of My Childhood
Der Isländer Helgi Jónsson ist eigentlich ausgebildeter Posaunist. Aber wie bereits in der Dokumentation Music From The Moon über die isländische Musikszene zu sehen ist, ist eigentlich jeder Isländer, der irgend etwas mit Musik zu tun hat gleich Multiinstrumentalist und spielt in zehn Bands zugleich. Dieses Klischee erfüllt Helgi wie zufällig. Bereits 2005 präsentierte er sich auf seinem Debüt-Album “Gloandi” am Klavier, an der Gitarre und natürlich immer auch mal mit Posaunenbegleitung. Mit Sigur Rós hat er übrigens auch schon zusammengearbeitet, aber das hat ja anscheinend jeder isländische Musiker, so will es zumindest das Klischee. Ein weiteres dieser Klischees ist, dass isländische Musik immer exotisch, fragil, voller Luft zur Melodienentfaltung und wie von einer anderen Welt ist. Musik vom Mond eben. Man mag es dann auch fast nicht wieder sagen, aber genau so klingt Helgi Jónsson’s zweites Album “For The Rest Of My Childhood”.
Wie die Mondoberfläche, oder auch Island (soll ja so ähnlich aussehen, nur mit Geysiren) präsentiert sich Jónsson in kargen, weiten Landschaften, die er mit seinen Melodien aufblühen lässt und verwandelt. Am Anfang ist da nur ein Klavier, zu dem er zunächst mit entrückter Stimme singt. Eine verzaubernde Stimme irgendwo in der Nähe von Thom Yorke und Jón (Jónsi) Thór Birgisson von Sigur Rós. Dazu gesellen sich noch eine Gitarre, aus der kargen Landschaft sprießen zarte Knospen, die fragil wirken, wie der Song selbst. Song 2, “September” wirkt dann beinahe wirklich so, als hätten Radiohead und Sigur Rós gemeinsame Sache gemacht und ein Herz zereißendes, lautes, aber doch zerbrechliches Stück Progressive-Pop. Jónsson jault wunderbar, springt zwischen isländisch und englisch und schürft ganz tief in seinem Seelenleben. Streicher und eine Posaune runden das Stück ab. “Digging Up A Tree” ist dann beinahe schon ein Ausflug in gefällige Singer- / Songwriter-Gefilde mit rhythmischer Akustik-Gitarre und einem gewissen Pop-Appeal. Songs, wie “Waltz” und “Love Mind” zeigen Jónsson dann noch eine Spur reduzierter und mit einem noch größeren Maß typisch skandinavischer Melancholie. Hier erinnert er etwas an Teitur, der mit wenigen Mitteln und viel Melancholie auch großartiges Kopfkino erzeugt. Diese Mischung aus bombastischen Momenten und dann wieder reduziertem Songwriting in bestem Garagen- / LoFi-Format machen “For The Rest Of My Childhood” zu einem, auch wenn es abgegriffen klingt, herrlichen Stück isländischen Songwritings. Einem wundervollen Album voller Musik vom Mond eben.










Helgi Jónsson
Helgi Jónsson auf Tour mit Tina Dico
21. Oktober, Capitol, Mannheim
22. Oktober, Kulturkirche, Köln
23. Oktober, Vest Arena, Recklinghausen
24. Oktober, Musik Hall, Worpswede
25. Oktober, Max, Flensburg
27. Oktober, Bahnhof Langendreer, Bochum
29. Oktober, Jazzhaus, Freiburg
30. Oktober, Café Hahn, Koblenz
31. Oktober, Centralstation, Darmstadt
Solo
24. November, CH-Zürich, Hafenkneipe
25. November, 59:1, München
26. November, A-Wien, B72
27. November, Studio 672, Köln
28 November, Prinzenbar, Hamburg
29. November, Admiralspalast 101, Berlin
Wir präsentieren: Benni Hemm Hemm auf Tour

Island, das sind Geysire, Vulkane, Feen und heiße Quellen. Außerdem noch ein leicht seltsamer Menschenschlag, der eine der kompliziertesten Sprachen der Welt spricht, die aber einen so tollen Klang hat, dass sie immer wieder in tolle Pop-Musik mündet. So auch bei Benni Hemm Hemm, über den der amerikanische Rolling Stone sagte: “If Sufjan Stevens moved to Iceland and joined Sigur Ros, the resulting supergroup would make orchestral pop as majestic and playful as this. Rock on, Benedikt H. Hermannsson and you eleven other Scandinavians!” Also tolle Pop-Songs mit Folk-Charakter in isländischer Sprache. Das ist ergibt ein wahnsinniges Konzerterlebnis und so ist es uns ein Vergnügen, euch in Zusammenarbeit mit uts,m! artist booking die Tour von Benni Hemm Hemm zu präsentieren. Als kleiner Vorgeschmack:
Benni Hemm Hemm – live in Amsterdam
httpv://www.youtube.com/watch?v=oI5Zl1tG7cc
Die Tour-Daten:
25.08.09 Amsterdam (NL), Melkweg (solo) w/ Múm NEW!!
26.08.09 Luxembourg (L), Exit 07 (solo) w/ Múm NEW!!
25.08.09 Munich (D), Atomic Cafe (solo) w/ Múm NEW!!
25.08.09 Dresden (D), Beatpol (solo) w/ Múm NEW!!
01.09.09 Brussels (B), Botanique (solo) w/ Múm NEW!!
02.09.09 Lucerne (CH), Südpol (solo) w/ Múm NEW!!
03.09.09 Winterthur (CH), Salzhaus (solo) w/ Múm NEW!!
05.09.09 Berlin (D), Lido (solo) w/ Múm NEW!!
06.09.09 Hamburg (D), Knust (solo) w/ Múm NEW!!
07.09.09 Cologne (D), Gebäude 9 (solo) w/ Múm NEW!!
08.09.09 Paris (F), Maroquinierie (solo) w/ Múm NEW!!
09.09.09 Strasbourg (F), La Laiterie (solo) w/ Múm NEW!!
10.09.09 Lille (F), Radar Festival (solo) w/ Múm NEW!!
Rökkurró – ab Montag auf Tour

Island hat neben der Tatsache, dass es mit St. Patrick den gleichen Nationalheiligen, wie Irland hat, noch andere Dinge gemeinsam mit der grünen Insel. Zum Einen, dass auch die Vulkaninsel durch die Weltwirtschaftskrise arg gebeutelt ist (noch stärker als Irland sogar), aber vor allem die erstaunlich blühende Musikszene, die uns bereits Sigur Rós und Ólafur Arnalds geschenkt hat. Wenn die isländischen Musiker derzeit nicht damit beschäftigt sind, auf die Straße zu gehen, um gegen die Fehlgriffe der Wirtschaft zu demonstrieren, dann gehen sie auf Tour und verzaubern deutsche Musikfans. So auch Rökkurró, die im letzten Jahr bereits in Deutschland mit Ólafur Arnalds auf Tour waren und jetzt ihre erste Headlining-Tour hierzulande (und den Nachbarländern) bestreiten. Dabei haben die drei Jungs und die beiden Mädels ihr Debüt-Album “Það kólnar í kvöld” und ihre wunderschön indie-folkigen Stücke im Gepäck. Vorfreude darf da natürlich mehr als angebracht sein und so legen wir euch diese Termine ans Herz:
16.03.2009 D – Köln, King Georg
17.03.2009 D – Dresden, Societätstheater
18.03.2009 D – Berlin, Schokoladen
19.03.2009 D – Hannover, Feinkostlampe
20.03.2009 D – Würzburg, Cafe Cairo
21.03.2009 D – Leipzig, Noch Besser Leben
22.03.2009 DK – Copenhagen, Lades
24.03.2009 D – Duisburg, Steinbruch
25.03.2009 D – Erfurt, Eburg
26.03.2009 F – Metz, Emile Vache
27.03.2009 CH – Sursee, Kulturwerk 118
28.03.2009 D – Frankfurt, Elfer
29.03.2009 B – Maldegem, Culturhuis Maison
30.03.2009 NL – Den Helder, De Bliskem
31.03.2009 D – Siegen, Vortex
01.04.2009 D – Aachen, Parkside
02.04.2009 D – Halle, Objekt 5














