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Black Rust, Blue Shell, Köln, 19. November 2010

Direkt im Anschluss an die beiden Gregor McEwan-Konzerte folgte ich ihm weiter nach Köln, wo er am Freitag im Stadtgarten auftrat. Allerdings betrat ich nicht den gleichen Club wie er. In nicht all zu weiter Entfernung lud nämlich Black Rust zu einem der letzten Konzerte in diesem Jahr. Im Rahmen des Today’s Empires Festival spielten Sie zusammen mit Tobey Trueblood und Tim Vantol im Blue Shell.

Tobey Trueblood begrüßte uns als erstes auf der kleinen Bühne. Die Kölner Band sorgte beim größtenteils Kölner Publikum au f jeden Fall für eine ausgelassene Feierstimmung. Auf der MySpace-Seite der Band steht auf Platz 1 der Top-Freunde Chuck Ragan und dieser Einfluss war auch sehr deutlich raus zu hören, was aber keinesfalls negativ gemeint sein soll. Allerdings stehe ich persönlich nicht ganz so auf raue, durch (wahrscheinlich) Whiskey und Zigaretten stark beanspruchte Stimmen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Zwei Gitarren und eine Cajon.
Direkt im Anschluss folgte Tim Vantol aus den Niederlanden. Auch hier war der Einfluss von Chuck Ragan erkennbar und leider unterschieden sich die beiden Musiker nicht nur optisch sondern auch musikalisch kaum voneinander. Tim Vantol stand allerdings ganz allein auf der Bühne und schaffte es trotz rauchiger Stimme mich doch irgendwie mitzureißen.

Nach einer kleinen Pause erklangen dann die mir inzwischen so gut bekannten Töne des Black-Rust-Intros, das natürlich bei keinem ihrer Konzerte fehlen darf. Bei den letzten Klängen füllte sich dann die kleine Bühne im Blue Shell mit den fünfen. Wie wir später erfuhren konnte Norbert Künne, der ja normalerweise als Special Guest an den Percussions zugegen ist, aus gesundheitlichen Gründen nicht mit nach Köln reisen. Gute Besserung an dieser Stelle.

Black Rust waren dieses Jahr ja hauptsächlich mit den Aufnahmen ihres dritten Albums beschäftigt. Die Konzerte waren also rar gesät. Seit dem Eurocityfest in Münster habe ich die Jungs nicht mehr live gesehen und war umso mehr gespannt wie die neuen Songs klingen, die sie uns ja bestimmt präsentieren würden. Einige neue kannte ich bereits von ihren Auftritten im Amp im März und vom Eurocityfest, wie zum Beispiel „Rain and Roses“ und „Having panic about a new world war“, der ganz zum Schluss zum Besten gegeben wurde und auch mein persönliches Highlight des Abends in Köln war. Ein klasse Abschluss also.

Die Songs waren einfach perfekt durchmischt… alte, neue und alte, die es endlich auf die dritte Platte geschafft haben, wie zum Beispiel das live immer wieder grandiose „Still“, bei dem die Band es vorzieht die Bühne zu verlassen und sich samt Kontrabass und Gitarren in die Mitte des Publikums zu begeben. Da wurden selbst die vorher ziemlich lauten Gäste des Blue Shells ganz still und lauschten den leisen Klängen.

Ich meine auch den Black Rust-Song wiedererkannt zu haben, den Jonas kürzlich mit den Aerobatics in Dortmund performte… nur klang der an diesem Abend natürlich komplett anders. Neben „Having panic about a new world war“ begeisterte mich natürlich wie bei jedem Konzert „Bottom of the glass“. Die neue Mandoline der Band macht sich in den Händen von Julian einfach unglaublich gut.

Die Kölner schienen auch ziemlich begeistert zu sein. Die Stimmung hatten die beiden Supporte auf jeden Fall gut angeheizt und das zog sich auch weiter durch in den etwas ruhigeren Black-Rust-Teil des Abends. Jonas versuchte wie bei jedem Konzert einen Moshpit auf die Beine zu stellen, was allerdings auch diesmal nicht gelang. „Schreib ‘nen Metalsong, dann pogen und moshen wir auch“ rief eine Zuschauerin. Getanzt wurde aber trotzdem ausgelassen. In den ersten Reihen blieb auf jeden Fall kein Bein still am Boden verhaftet.

Das war ein wieder mal unglaublich toller Abend mit Black Rust.

Ich bin wirklich gespannt auf das neue Album, das am 4. März 2011 veröffentlicht werden wird. Und hoffentlich werden sie dann auch wieder häufiger auf den Bühnen Deutschlands und vielleicht auch mal Europas zu sehen sein. In Indien sind sie ja schon getourt. Danach sollte dann wohl auch der Rest der Welt folgen. Verdient hätten sie es auf jeden Fall. Wenn ihnen schon ihre Heimatstadt den Rücken kehrt und lieber ein kleines Popstars-Sternchen zu ihrer musikalischen Botschafterin erklärt, sollten die fünf bzw. sechs einfach genauso engagiert weiter machen und dem Bürgermeister der Stadt mal zeigen, was wirkliche Willenskraft und wirklicher Kampfgeist bedeutet. Beides haben sie nämlich in den letzten Jahren immer wieder unter Beweis gestellt.

Fotos: Chiara WhiteTapes mehr hier

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Paul Smith, Gebäude 9, Köln, 10. November 2010

Es ist gerade erst einen Monat her, dass Maxïmo Park Frontmann Paul Smith die derzeitige Pause seiner Hauptband nutzte, um mit “Margins” sein erstes eigenes Album zu veröffentlichen. Ein Album, mit dem der junge Brite einige neue Facetten seines Songwritings offenbarte und dabei seine Stärken voll ausspielte. Da waren wir natürlich sehr gespannt, wie die Live-Umsetzung der Songs des Nord-Engländers gelingt. Große Zweifel an der Qualität hegten wir allerdings nicht, da er mit seiner Haupt-Band Maxïmo Park live eine Bank ist. Also folgten wir natürlich gern dem Ruf ins Kölner Gebäude 9, in dem Paul Smith knappe eineinhalb Jahre zuvor mit Band neue Songs des dritten Maxïmo Park Albums “Quicken The Heart” vorstellte. Dieses Mal standen seine eigenen Stücke auf dem Programm. Die Zahl derer, die sich im Gebäude 9 einfanden war auch dieses Mal wieder hoch und der Club gut gefüllt.

Die Band, die er dieses Mal dabei hatte, war natürlich eine andere und spielte in dieser Formation bisher vielleicht etwas mehr als 10 Mal zusammen. Von Unsicherheit aber nichts zu spüren, als Bassistin Claire Adams, Gitarristin Rachel Lancaster und Drummer Andy Hodson, der sich auch für die Produktion von “Margins” verantwortlich zeigte, die Bühne betraten und das erste Stück anstimmten. Ein wenig nervös wirkte hingegen der Mittelpunkt des Abends, Paul Smith. Mit dieser leichten Verlegenheit hatte man ihn seit den ersten Deutschland-Auftritten mit Maxïmo Park Anfang 2005 nicht mehr gesehen. Dennoch gelang ihm aber zunächst allein eine starke Eröffnung des Abends mit dem gefühlvoll vorgetragenen “While Your In The Bath”. Mit dem Stück “North Atlantic Drift”, das es vor Release des Albums zum Gratis-Download gab, gab es dann das erste Mal am Abend etwas rockigere Töne. Die bestimmen bei Maxïmo Park bekanntlich ein Konzert, sollten aber an diesem Abend rar gesät sein. Was in Anbetracht des Albums natürlich keine Überraschung darstellte.

Paul Smith mit umgeschnallter Gitarre gab dabei vielleicht zunächst ein ungewohntes Bild ab, aber den Sechssaiter meisterte er ohne größere Verspieler. So entwickelte sich auch mit den ruhigeren Stücken, die Paul Smith an diesem Abend präsentierte, eine fesselnde, intime Stimmung, in der man die ganze Zerbrechlichkeit der Songs noch mehr spüren konnte, als auf dem Album. Aber nicht nur mit den Album-Tracks schaffte er es, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Gerade bei der Cover-Version von Arthur Russell’s “A Little Lost” schien die Spannung so groß, dass man die sprichwörtliche Stecknadel hätte fallen hören können. Spätestens nach diesem Vortrag hätte der Abend beendet werden können und jeder Besucher hätte höchstwahrscheinlich zufrieden den Heimweg angetreten. Ende war aber noch lange nicht, denn mit dem tollen “I Drew You Sleeping” und der aktuellen Single “Our Lady Of Lourdes” warteten unter den restlichen Songs des Abends noch mindestens zwei große Highlights auf die Zuschauer, bevor sich Paul Smith und Band kurz von der Bühne verabschiedeten.

Es sollte aber nicht lange dauern, bis zunächst Paul und Andy für den Album-Abschluss “Pinball” auf die Bühne zurückkehrten, ein ruhiges Stück, bei dem Paul auf dem Album allein von Ukulele und Cello begleitet wird. In der Live-Fassung gab es leider nur die Ukulele, die Andy am Ende zurückstellte, um Paul für die letzten beiden Songs ganz allein auf der Bühne zurückzulassen. Und wer nun dachte, das Set würde nicht mehr allzu viel bereit halten, da bereits alle Songs von “Margins” durch waren, der hat sich auch dieses Mal geirrt. Denn mit “Tanned”, einem Stück von “Quicken The Heart” hielt Paul eine ganz besondere Überraschung bereit. Mit dem größten Highlight verabschiedete der Nord-Engländer dann das Kölner Publikum in die Nacht. Er wartete nämlich mit einer ganz speziellen Version von “By The Monument” auf, die in der Bridge nahtlos in “Apply Some Pressure” überging, um am Ende wieder mit dem Refrain von “By The Monument” zu schließen. Das Ganze derart reduziert auf Stimme und seine Fender, dass man sich an die Sin-é Sessions von Jeff Buckley erinnert fühlte – bemerkenswerterweise sogar stimmlich. Gänsehaut war vorprogrammiert und der Applaus am Ende des Sets verdient laut. Der wäre vielleicht sogar noch größer ausgefallen, wenn nicht recht schnell Licht und Musik angegangen wären. Am Ende gingen alle mit der Erkenntnis, dass nicht nur ein Maxïmo Park Konzert ein einzigartiges Erlebnis ist, sondern das Paul Smith alleine ebenfalls eine ganz besondere Atmosphäre zaubern kann.

Fotos: Ariane WhiteTapes, mehr vom Abend hier

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Villagers & Daniel Benjamin, Luxor, Köln, 9. November 2010

Auf dem diesjährigen Haldern Pop Festival gehört der Auftritt von Conor J. O’Brien und seinen Villagers am Sonnabend sicherlich zu den Highlights des Festivals. Beim knapp 1stündigen Auftritt der Iren entwickelte sich eine ganz eigene Magie, die auch die Band kürte und den Auftritt zu ihrem bisher liebsten erklärten. Natürlich war der Auftritt der Band in Köln da mehr als nur ein Pflichttermin.

Der für Köln ausgewählte Support schaffte sodann auch eine weitere Verbindung zum Haldern Pop. Daniel Benjamin ist nämlich eng verbandelt mit dem Festival und auch beim Haldern Pop Label unter Vertrag. Derzeit nimmt er sein neues Album auf, folgte aber gemeinsam mit einer Gastmusikerin dem Ruf von Villagers, um ein paar Support-Shows zu spielen. Als er sein Set einige Minuten nach 21 Uhr begann, war das Kölner Luxor bereits gut gefüllt und so kam Daniel Benjamin zu dem Vergnügen seine Songs einem größeren Publikum vorzustellen. Von denen und an denen gab es auch ein paar Neuerungen, ein Cembalo auf der rechten Bühnenseite war wohl die markanteste. Mit seinen Folk-Pop-Stücken sorgte er für eine dichte Atmosphäre und erntete mehr als nur ein wenig Anstandsapplaus. Gerade durch das Cembalo erhielten die Stücke einen angenehm altmodischen Folk-Touch, der gerade beim neuen “The Heart Of The Rainbow” an Fleet Foxes erinnerte. Knappe 30 Minuten dauerte sein Set, in denen er unter anderem noch scherzhaft erläuterte, dass er neben Gitarre und Drums bald noch Basspedal mit den Füßen und Geige mit seinem Ellbogen spielen wolle, damit er einen noch volleren Klang erzielt. Darauf warten wir dann einmal gespannt, denn nach diesem tollen Support-Auftritt freuen wir uns dann schon auf die Tour zum nächsten Album. Die Umbaupause nach Daniel Benjamin gestaltete sich dann beinahe etwas lang, war aber um 22:15 Uhr auch überstanden.

Die Spannung war zu diesem Zeitpunkt bereits greifbar und die Vorfreude auf den Auftritt von Conor J. O’Brien und seinen Jungs wohl nicht nur bei uns groß. Die eröffneten den Abend mit “The Meaning Of The Ritual” vom Villagers Debüt “Becoming A Jackal”. Von der ersten Sekunde an war das Publikum gefangen von den Songs. Jeder im gut gefüllten Luxor schien an den Lippen von Conor zu hängen, der in seinem Gesangsstil eher erzählt, als singt. Das passt natürlich gut zur Intention der Songs, in denen der junge Ire viel wert auf die Geschichten legt, die er dort erzählt. Die handeln vom Erwachsenwerden verpackt in das Bild einer Metamorphose vom Menschen zum Schakal. Recht früh im Set, nämlich bereits an vierter Stelle, feuerten Villagers mit “Pieces” eines ihrer größten Highlights heraus. Im Laufe des Songs steigerte sich die Band immer mehr, bis Conor am Ende mit den Schakalen jaulet. Im anschließenden “Set The Tigers Free”, das beinahe ein wenig daher plätscherte, fuhr die Band ihr Tempo wieder deutlich runter und setzte diesen Prozess in der Folge fort, da sie Conor für einige Songs allein auf der Bühne zurückließen.

Allein intonierte er dann rein akustisch unter anderem das tolle “27 Strangers”. Leider war nach dem atmosphärisch dichten “Pieces” die Tempo-Bremsung so stark, dass der Bruch mit den ruhigeren Songs etwas zu stark war und die Stimmung ein wenig abflachte. Dennoch lauschten alle gern dem neuen Stück “Cecilia and Her Selfhood”, das Conor zunächst A Capella und später mit Gitarre vortrug. Hier wurde die Stille auf die Spitze getrieben, was auch dank des starken narrativen Vortrags von Conor einen ganz eigenen Charme hatte. In der Folge zog das Tempo dann zunächst mit einem Begleitmusiker am Keyboard und dann mit der ganzen Band wieder an, um sich im abschließenden “Ship Of Promises” mit ganzer Macht zu entladen. Nach großem Applaus kamen Villagers noch einmal für zwei letzte Songs auf die Bühne des Luxor zurück und verabschiedeten sich am Ende mit dem tollen “On A Sunlit Stage”. Zufrieden verließen die Besucher im Anschluss an ein unterhaltsames Set das Luxor. Zwar konnten Villagers nicht ganz die Magie ihres Haldern Auftritts heraufbeschwören, aber das was sie ablieferten, war mehr dennoch ganz großes Kino.

Fotos: Ariane WhiteTapes,
mehr von Villagers hier,
mehr von Daniel Benjamin hier

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Verlosung: 1×2 Karten für die Wichita 10th Anniversary Tour mit Sky Larkin, Les Savy Fav und Cloud Nothings

Foto: Sky Larkin Myspace

Leider mussten Sky Larkin aus Leeds ihre Deutschland-Tour zu ihrem zweiten Album “Kaleide” im Oktober absagen. Schade. Aber lange trauern ist nicht, schließlich stand ja auch schon fest, dass die Band im November zumindest für zwei Termine wieder nach Deutschland zurück kehren wird. Mit im Gepäck haben sie die Newcomer Cloud Nothings und Les Savy Fav, die auch gleichzeitig Headliner der Tour sind, die unter dem Motto Wichita 10th Anniversary Tour läuft. Natürlich zur Feier von zehn Jahren Wichita Records. Als große Fans von Wichita und natürlich Sky Larkin freuen wir uns nun, 1×2 Tickets je Tourstopp unter euch verlosen zu dürfen.

Die Teilnahme ist dabei wieder einmal denkbar einfach. Schickt einfach eine Email mit dem Betreff “10 Jahre Wichita”, eurem vollständigen Namen und eurem Wunschort an ariane@whitetapes.de. Ein Kommentar mit “Gewinnen will” und eurem Wunschort ist natürlich auch möglich, dazu müsst ihr allerdings eure echte Email-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben.Teilnahmeschluss ist Donnerstag der 11. November 2010 um 14:38 Uhr. Die glücklichen Gewinner werden dann direkt benachrichtigt.

Die Termine:

17. November, Köln, Gebaude 9
18. November, Berlin, Festsaal Kreuzberg

Interview // Homepage // Myspace // Label

Foto: im Artikel Pressefreigabe, auf Startseite von Ariane WhiteTapes

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Phoenix + James Yuill, Telekom Streetgigs @ Koelnmesse, Köln, 24. Juni 2010

Foto: Telekom Streetgigs

Die Telekom Streetgigs müssen wir wohl nicht mehr vorstellen. Bis zum Jahreswechsel hießen sie noch T-Mobile Streetgigs. Da die Telekom nun aber eher wieder eine Dachmarkenstrategie fährt, wurde die Event-Reihe ins Mutterhaus zurück geholt. Das Prinzip bleibt das gleiche, tolle Bands an noch tolleren Locations. So gab es in den letzten Jahren etwa Maxïmo Park im Burggraben in Nürnberg, Bloc Party im Münsteraner Cineplex, Polarkreis 18 in der Eishalle Frankfurt und Razorlight im Steinbruch bei Wuppertal. Gerade bei letzterem Event gewann man auch ein wenig den Eindruck, dass den Machern die Location noch eine Spur wichtiger ist als die Band, oder der Fan. Die Anreise war unpraktisch, der Steinbruch kalt und die Rückreise eine Katastrophe, bei der es in der wartenden Meute glücklicherweise nur bei vereinzelten Pöbeleien blieb. Das Konzert war aber dennoch klasse und da ja jeder gewonnen hatte, gab es auch keine wirklichen Beschwerden im Nachhinein.

Das war der letzte Abstecher der Streetgigs nach NRW, danach fanden sie in Frankfurt, Berlin und Bremen statt. Beim neuesten Abstecher nach NRW fanden die Telekom Streetgigs nun auch direkt in der Telekom-Heimat, Köln statt. Unweit von einem kleinen Bürogebäude der Telekom befindet sich die Koelnmesse mitsamt großem Parkhaus. Das wurde dann gleich als Location gewählt. Auf dem Parkdeck wurde eine kleine Außenbühne aufgebaut und rund 2.000 Gewinner über eine kleine Treppe hoch gelassen. Die Voraussetzungen waren bestens, der Sommer war in Köln angekommen, das Dach bereits in schönes Abendlicht getaucht und mit einem schönen Blick ins Panorama samt Dom und vereinzelten Hochhäusern lauschten die Fans dem Vorbereiter James Yuill. Der beschränkte sich in seinem knapp 30minütigen Set größtenteils auf Songs seines neuen Albums “Movement In A Storm”, die teils deutlich elektronischer sind. Auch seine alten Stücke legte er noch etwas elektronischer an als gewohnt und versetzte das Publikum bereits früh in ausgelassene Tanzstimmung. Verdienter Applaus also nach einem tollen Set.

Über die anschließende Umbaupause mitsamt Moderation und Gewinnspiel unter Leitung von Joko legen wir einmal den Mantel des Schweigens. Wie geplant betraten dann die Franzosen von Phoenix Punkt 20:40 Uhr die Bühne. Nach den ersten Takten von “Lisztomania” tanzte allerdings nicht nur das Publikum, sondern auch das Lighting-Rick oben an der Bühne. Zunächst rannten nur einige Bühnentechniker aufgeregt vor der Bühne auf und ab, stimmten sich während der nächsten zwei Stücke noch mit dem Ordnungsamt ab und beschlossen nach Song Nummer 2 das Set zunächst zu unterbrechen. Was folgte war eine knapp 20 Minuten lange Pause, in der zwei Bühnentechniker das Lighting-Rick fixierten. Während der Pause wurde dann noch ein Hüpfverbot für das Publikum ausgesprochen, denn das Betondach des Parkdecks ist zwar für Autos perfekt geeignet, aber nicht unbedingt für knapp 2.000 hüpfende Menschen. Aber nach der Pause reichten auch schon die Bässe und die rhythmischen Bewegungen des Publikums aus, um den Boden doch einige Male in bedenkliche Schwingungen zu versetzen.

Foto: Telekom Streetgigs

Zu loben ist hier dann aber bei allen Bedenken zur Sicherheit durch ein schwingendes Dach und eine wackelnde Bühne, dass die Macher die Besucherzahlen so gut geplant haben, dass die Schwingungen nicht gefährlich wurden und im Fall einer Panik genügend Luft zwischen den Menschen war. Nach ihrer Zwangspause spielten Phoenix dann auch so weiter, als wäre nichts gewesen und gaben alles, um die noch zur Verfügung stehenden 40 Minuten bestens zu nutzen. Um ca. 22 Uhr sollte nämlich Zapfenstreich sein. Das energiegeladene Spiel der Franzosen, die live nur Hits haben, entschädigte somit auch für Pausen und die Kürze des Sets und so sah man nach dem Set nur freudige Gesichter, denen am Ende wohl nur ein durchwachsener Imagegewinn für den rosa Konzern entgegenstand.

Fotos: von Telekom Streetgigs, mehr hier

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Phoenix – Telekom-Streetgig im Stream

Morgen ist es endlich soweit, dann verwandelt sich das Parkdeck der Koelnmesse in die spektakulärste Konzert-Location der diesjährigen C/O-Pop. Dann nämlich werden die Grammy-Gewinner von Phoenix im Rahmen ihres Telekom Streetgig ihr einziges Deutschland-Konzert diesen Sommer geben. Als Support gibt sich der famose James Yuill die Ehre. Eine tolle Sache, die ihr morgen, also am 24. Juni ab 20:40 Uhr live über www.telekom-streegigs.de anschauen.

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BEENDET//Verlosung: Phoenix – Fanpaket zum Telekom-Streetgig

Wir haben euch ja bereits Anfang Mai berichtet, pünktlich zur C/O-Pop in Köln haben sich die Macher der Telekom-Streetgigs etwas besonderes überlegt und sich Phoenix und James Yuill geladen. Nächste Woche Donnerstag, also am 24. Juni 2010 ist es dann auch soweit, dann endlich werden die Franzosen und der Brite auf dem Parkdeck der Koelnmesse die glücklichen Gewinner unterhalten. Alle Tickets dazu kann man wie immer kostenlos und ausschließlich auf www.telekom-streetgigs.de gewinnen.

Bei uns gibt es zwar keine Tickets für das Event, aber ein hübsches Phoenix-Fanpaket bestehend aus einer signierten CD, T-Shirt und Poster zu gewinnen. Die Teilnahme ist dabei wieder einmal denkbar einfach. Schickt einfach eine Email mit dem Betreff “Tu mich mal das Paket bitte”, eurem vollständigen Namen und eurer Adresse an ariane@whitetapes.de. Ein Kommentar mit “Tu mich mal das Paket bitte” ist natürlich auch möglich, dazu müsst ihr allerdings eure echte Email-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben.Teilnahmeschluss ist Montag der 21. Juni 2010 um 16:31 Uhr. Die glücklichen Gewinner werden dann direkt benachrichtigt.

P.S.: Nicht nur bei Telekom-Streetgigs, sondern auch bei Nico gibt es Tickets zu gewinnen, aber psst.

DAS GEWINNSPIEL IST BEENDET, DER GEWINNER WIRD PER EMAIL BENACHRICHTIGT!

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Phoenix – im Juni bei Telekom Streetgigs

Gestern Abend begeisterten Jamie Cullum und Enno Bunger die glücklichen Gewinner bei den Telekom Streetgigs in der Zentralwerkstatt der BSAG in Bremen. Wer es verpasst hat, kann am 20. Mai alle Highlights um 1:10 Uhr noch einmal auf Pro Sieben sehen. Inzwischen gehört es bei den Gigs auch zur Tradition, dass direkt am Ende des Abends auch schon die Protagonisten des nächsten Streetgigs bekannt gegeben werden. Das war auch gestern wieder so. Verpflichtet wurden dieses Mal die Franzosen von Phoenix, die zeitgleich zur C/O-Pop in Köln am 24. Juni auf dem Parkdeck der Koelnmesse ihre Live-Künste zum Besten geben werden. Alle Tickets kann man wie immer kostenlos auf www.telekom-streetgigs.de gewinnen.

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Field Music, Luxor, Köln, 29. April 2010

Am Donnerstag war Europa League (so heißt nun scheinbar der UEFA-Cup). Ein englischer Club traf auf einen deutschen Club, den Hamburger SV. Ebenfalls traten im Kölner Luxor die britischen Field Music in einem deutschen Club an, bevor sie am nächsten Tag nach Hamburg reisen sollten. Auf dem Weg von Berlin nach Hamburg hätten sie die falsche Ausfahrt genommen und landeten auf der falschen Raststätte scherzte David Brewis während des Sets. Galgenhumor, denn an diesem Abend hatte König Fußball eindeutig die Nase vor und Field Music spielten vor gerade einmal dreißig Leuten.

Eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Konzert von David Brewis mit seinem Projekt School Of Language im Mai 2008, aber immer noch viel zu wenig für eine gefeierte Band, wie Field Music. Gefeiert aber anscheinend nur von der Presse, nicht aber von der Szene. Mit ihrem wieder einmal gefeierten Album “Field Music (Measure)” fanden sie sich jedenfalls zwei Jahre nach ihrem letzten Abstecher nach Deutschland wieder auf hiesigen Bühnen wieder.

Aufgrund des nicht gerade riesigen Besucheransturms wurde der Beginn des Sets um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Eine halbe Stunde, in der sich die Zahl der Besucher tatsächlich auf die dann dreißig Anwesenden verdoppelte. Diejenigen, die dann doch Field Music den Vorzug vor Fußball gegeben hatten, bekamen ein tolles Set geboten. Begleitet von Ian Black und Kev Dosdale an Bass und Gitarre eröffneten die Gebrüder Brewis ihr Set mit neuen Stücken vom dritten Album. Zunächst stand noch Peter vorn an Gitarre und Mikro, wechselte aber nach kurzer Zeit mit seinem Bruder David zu den Drums. Hier bot sich auch die erste Überraschung, denn kaum übernahm David den Platz in der ersten Reihe, stimmte er mit “Rockist” einen Song aus seinem School Of Language Album “Sea From Shore” an. Das nahm auch das Publikum mit kurzem Szenenapplaus zur Kenntnis. Der Wechsel zwischen David und Peter gehörte ab dann auch zum festen Bestandteil des Programms.

Das führte zum ein oder anderen Lacher, weil Peter mal vergaß das Mikro wieder runter zu drehen, oder die richtige Gitarre einzustöpseln. Lockerte aber auch noch mehr das Verständnis zwischen Band und Publikum und machte aus einem bereits tollen Konzert ein großartiges Erlebnis. Field Music merkte man an, dass sie, obwohl nur vor dreißig Leute spielend, großen Spaß an der Sache fanden. Das sorgte für ein beinahe 90 minütiges Set, inklusive Zugaben, aus anspruchsvollem, gut gelauntem und abwechslungsreichem Pop. Bei König Fußball gab es am Ende eine Enttäuschung für deutsche Fans, in Köln nicht, dort verließen deutsche Fans mehr als glücklich das Kölner Luxor.

Foto: Pressefreigabe

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Verlosung: Gary – Tickets für Deutschland-Tour

In etwa einem Monat veröffentlichen Gary, jene Band um Robert Stadlober ihr Album “One Last Hurrah for the Lost Beards of Pompeji”. Noch ein wenig Zeit also. Für jene, die nicht warten möchten gibt es bereits nächste Woche die Gelegenheit sich einmal live vom Album zu überzeugen, denn Gary spielen zahlreiche Konzerte auf deutschen Bühnen. Und jetzt kommt es noch besser, denn für die ersten beiden Konzerte dürfen wir je 1×2 Plätze auf der Gästeliste verlosen.

Die Termine

06.05. Köln – Werkstatt
08.05. Berlin – Magnet

13.05. Nürnberg, Radio Z Fest
14.05. Augsburg (temporärer Ort, wird nächste Woche bekannt gegeben)
15.05. Waldshut, Kornhauskeller
16.05. Dresden, Groove Station
29.05. Heidelberg, Chop Suey Club
02.06. AT – Wien, Flex
03.06. München, 59to1
05.06. AT – Innsbruck, Weekender
09.06. Münster, Gleis 22
12.06. Frankfurt, Musikexpress Klub

Die Teilnahme ist dabei wieder einmal denkbar einfach. Schickt einfach eine Email mit dem Betreff “Ein Hurra auf Bärte”, eurer Wunschstadt (also Köln oder Berlin) und eurem vollständigen Namen an ariane@whitetapes.de. Ein Kommentar mit “Gewinnen will” und eurer Wunschstadt ist natürlich auch möglich, dazu müsst ihr allerdings eure echte Email-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben.Teilnahmeschluss ist Montag der 03. Mai 2010 um 13:47 Uhr. Der glückliche Gewinner wird dann direkt am Freitag noch mit allen Infos zum Gewinn von uns benachrichtigt.

Myspace // Homepage // Label