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Lightspeed Champion – Gratis Tour-EP “Icky Pasta”

Gerade ist Devonte Hynes als Lightspeed Champion auf den Bühnen Europas unterwegs. Und anscheinend nutzt er selbst das Tourleben, um noch eben einige Songs aufzunehmen, so zumindest auf seiner USA-Tour. Über Twitter ließ er nun Details über eine kleine Tour-EP verlauten: Recorded in a rat infested room in L.A whilst on meds. RT: @zdanz New Lightspeed Champion E.P. over at the ol’ blog. Mehr muss man wohl nicht sagen, also rüber und gleich mal reingehört.


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Lightspeed Champion – Video zu “Madame van Damme”

Wenn die Asche-Wolke mitspielt, befindet sich Lightspeed Champion Dev Hynes ab nächster Woche auf Tour durch Europa, um sein neues Album “Life Is Sweet! Nice To Meet You.” auch live vorzustellen. Quasi als Einstimmung daraus gibt es nun auch eine neue Single, nämlich “Madame van Damme”. Das zugehörige Video nennen wir einfach mal schrill und ganz dem Humor von Dev Hynes entsprechend.


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Lightspeed Champion – Life Is Sweet! Nice To Meet You.

Dev Hynes gelang bisher eine Bilderbuchkarriere. Mit den Test Icicles wirbelte er mit krachigem Trash-Pop ordentlich die britische Musikszene auf und veröffentlichte danach 2008 mit gerade einmal 23 Jahren sein Solo-Debüt, auf dem er amerikanischen Folk allererster Güte präsentierte. Wer Paolo Nutini da noch als vielversprechendsten europäischen Songwriter bezeichnet, dem ist auch nicht mehr zu helfen, diesen Titel teilen sich nämlich ganz klar Eugene McGuinness und eben Dev Hynes. Stimmlich in der Nähe von Conor Oberst, allerdings mit der Intonation eines Kele Okereke fabrizierte er auf “Falling Of The Lavender Bridge” zeitlose Folk-Pop-Nummern mit einem ganz eigenen Charme, die zeigten, an diesem jungen Mann ist ein hoffnungsloser Romantiker verloren gegangen. Ein Debüt, das so anders als die Test Icicles und dann auch noch so großartig war machte natürlich auch ein wenig misstrauisch, was den Nachfolger betraf. Ein wenig wünscht man sich der innere Sadist ja auch, dass ein Künstler, dem alles gelingt vielleicht auch einmal auf die Fresse fliegt.

Der Fan jedoch fiebert einem Album entgegen, das dem Debüt mindestens ebenbürtig ist. Und wie kann es auch anders sein, Dev Hynes landet natürlich nicht mit dem Gesicht voran in der Erde, sondern kann erhobenen Hauptes vom Album-Cover gucken. Allein für den Album-Titel “Life Is Sweet! Nice To Meet You” gebührt dem Lichtgeschwindigkeits-Meister schon großes Lob. Es deutet sich an, Dev Hynes ist noch eine Prise positiver und wärmer im Ausdruck, als beim Debüt. So strahlt auch schon der Opener “Dead Head Blues” diesen wärmenden, immer mitschwingenden Optimismus aus. Selbst wenn Hynes in der ersten Hälfte des Liedes beinahe jammernd seine Lyrics vorträgt, spürt man ihn. Gegen Ende bricht er dann mit schön kitschigem Keyboard so richtig aus und man spürt, wie “sweet” doch das Leben ist. “Marlene”, die erste Single ist zurecht als solche ausgewählt, mit tollem Refrain und rockigem 60ies Grundsound ist der Song ein hübscher Erstkontakt mit dem Album. “There’s Nothing Underwater” stellt die erste deutliche Rückbesinnung auf das Debüt dar. Eine etwas zurückgefahrenere Instrumentierung mit Streichern und einem Klavier, dazu die lamentierende Stimme von Dev Hynes, der sich beklagt “I Miss You”. Auf “Life Is Sweet! Nice To Meet You” spielt Hynes auch wieder seine ganzen Stärken aus und wechselt gekonnt zwischen leichtem Pop, kitschigen Streicherarrangements, rockigeren Elementen, Americana und auch gern mal Jazz. Die verknüpft er zu einem strahlenden Gesamtwerk, auf dem  Herzschmerz, Selbstzweifel, Ängste, eine hoffnungslos romantische Geste und riesiger Optimismus eine erhebende Einheit bilden. So kann es am Ende auch nur ein Fazit geben: das Leben ist schön!

★★★★★★★★★☆
Lightspeed Champion
Das Album gibt es übrigens bei Myspace im Stream

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Lightspeed Champion – Marlene EP

Der Zweijahrestakt bei Album-Releases ist schon eine feine Sache, das weiß nicht nur Konstantin Gropper, der nach seinem Debüt im Januar 2008 an diesem Freitag sein zweites Get Well Soon Album “Vexations” vorlegte. Auch der junge Engländer Dev Hynes scheint diesen Rhythmus besonders interessant zu finden und veröffentlicht im Februar sein zweites Album “Life Is Sweet! Nice To Meet You”. Den Nachfolger zu seinem 2008er Debüt “Falling Off Lavender Bridge”, mit dem er nach seiner Zeit mit den Test-Icicles ähnlich gefeiert wurde, wie Get Well Soon. Vorbote dazu ist die EP “Marlene”, die aus gleich sechs Stücken besteht. Wobei man die Radio-Fassung von “Marlene” eigentlich gern vernachlässigen darf.

Bleiben fünf Tracks. Unter denen sticht der titelgebende Song “Marlene” dann auch am Meisten heraus. Eine Mischung aus 60ies Pop und rockigen 70ies Tendenzen mit coolem Rhythmus und Hand-Claps. Dev Hynes tändelt zwischen cool und lässig und in den Refrains herrlich jammernd. Auf jeden Fall ein schöner Appetizer für das zweite Album, der auch noch sich auch noch nicht zu weit vom Debüt entfernt. Anhang der restlichen Songs lässt sich dann auch noch keine wirklich Tendenz für “Life Is Sweet! Nice To Meet You” ablesen. “Concerto .2 ‘So Long! So Long’” ist ein reines Instrumental mit flinkem Klavierspiel und stimmigem Streicherarrangements. Klingt hübsch, ist aber eher ein Interlude. Bei “69 Année Érotique”, einem Serge Gainsbourg Cover zeigt Dev Hynes dann zusammen mit Valentine Fillol-Cordier seine Französischkenntnisse, bevor mit “(He’s) The Great Imposter” eine weitere Coverversion folgt. Die kommt mit einem ähnlich verstaubten Charme daher, wie das vorhergehende Gainsbourg Cover. Am Ende folgt mit “Tête Morte” aber dann doch noch eine Eigenkomposition von Dev Hynes. Das Stück kommt spärlich instrumentiert daher, Dev wird nur von Klavier und seiner Duett-Partnerin unterstützt und präsentiert auf knapp 4 Minuten eine hübsche kleine Ballade. Auf das Album lässt die EP wie erwähnt wohl noch wenig deuten, aber zur Überbrückung bis zum Release ist sie allein schon durch das starke “Marlene” geeignet.

★★★★★★★☆☆☆
Lightspeed Champion

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Lightspeed Champion – covert Elvis

Eigentlich ging der 75ste Geburtstag des Kings – so alt wäre Elvis Presley heute geworden – irgendwie ziemlich an mir vorbei. Lightspeed Champion Devonté Hynes schaffte es aber nun doch, dass ich dem King sogar einen Eintrag widme. Also Happy Birthday Elvis. Was Lightspeed Champion jetzt damit zu tun hat? Nun, der sagt auf seine ganz eigene Art Happy Birthday Elvis, indem er zwei Coverversionen von Songs des Kings über das Internet verstreute “Devil In Disguise” gibt es sogar bei Spin.com zum Download und bei Zeit Online könnt ihr “Always On My Mind” hören. Ach ja und ein neues Lightspeed Champion Album gibt es auch bald, das heißt “Life Is Sweet! Nice To Meet You!” und erscheint am 15.2.

Lightspeed Champion – Life Is Sweet Sessions (5 Live At Avatar, NYC) by DominoRecordCo

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