Etwas mehr als ein Jahr nach seinem selbstbetitelten Debüt und …
Monsters Of Folk – Video zu “Dear God”

Am Wochenende stieg eine gewisse Frau Käßmann mit ein paar Promille im Blut in ihr Auto und dachte sich, “Gott hilft und lenkt”. Das Ergebnis daraus waren Führerscheinentzug und Rücktritt von ihrem Amt als Landesbischöfin von Hannover und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Was das mit den Monsters Of Folk zu tun hat? Die haben zu einem Video-Contest zu ihrer neuen Single “Dear God” aufgerufen und das Gewinnervideo von Regisseurin Nele Hecht funktioniert inhaltlich ebenfalls nach dem Prinzip “Gott hilft und lenkt”. Denn im Video wird ein kleines Mädchen gezeigt, das sich mit geschlossenen Augen seinen Weg durch die Landschaft bahnt, tanzt, schreit und am Ende die Augen öffnet und in die Arme der Mutter findet. Toll gemacht und deshalb natürlich absolut sehenswert:
Bright Eyes – “One Jug Of Wine / Two Vessels” ReRelease mit neuem Material

Dieses Jahr soll es ja angeblich soweit sein, mit einem letzten Album möchte Conor Oberst den Namen Bright Eyes erst einmal auf lange Sicht beilegen. Ob das wirklich geschieht werden wir dann wohl sehen, denn zeitlich sieht es eng aus, schließlich arbeitet Conor auch schon wieder zusammen mit ebenfalls Bright Eyes Mitglied Mike Mogis, M. Ward und Yim Yames am nächsten Monsters Of Folk Album. Lassen wir uns einfach mal überraschen, was das Jahr so bringt. Eines ist jedenfalls sicher, nämlich, dass Saddle Creek Mitte März die 2004er Bright Eyes und Neva Dinova Split-EP “One Jug of Wine, Two Vessels” erneut veröffentlichen wird. Darauf gibt es dann neben den sechs ursprünglichen Songs auch noch vier neue Stücke. Zwei von Neva Dinova, zwei von Bright Eyes. Aufgenommen wurden die Stücke von beiden Bands gemeinsam im Herbst 2009.
Die Tracklist liest sich wie folgt:
1. Rollerskating (neu)
2. Happy Accident (neu)
3. Someone’s Love (neu)
4. I Know You (neu)
5. Tripped
6 Black Comedy
7. Poison
8. I’ll Be Your Friend
9. Get Back
10. Spring Cleaning
Monsters of Folk – Video zu “Say Please”

Anfang der Woche erst veröffentlichten die Monsters Of Folk ihr Video zu “Temazcal”, das zeigte wie das Video zu “The Right Place” eine Studio-Performance. Mittlerweile hat nun auch das Video zu “Say Please”, der ersten Vorab-Single zum Monsters Of Folk Album Premiere gefeiert. Darin gibt es nun eine Perfomance in Uniformen aus dem Ersten Weltkrieg vor einer Rollschubahn, also quasi Rollschuh-Disco anno 1914.
Monsters of Folk – Video zu “Temazcal” / Philadelphia-Konzert im Live-Stream

Bei ihrem Abstecher nach New York spielten Monsters Of Folk am Wochenende ganze 40 Songs an einem Abend. Ein Genuss, in den deutsche Fans wohl leider nicht so schnell kommen, denn das Quartett M. Ward, Conor Oberst, Yim Yames und Mike Mogis sagte beide Deutschland-Termine vor ein paar Wochen ab, um ein paar Konzerte in Skandinavien zu geben. Das neue Video zu “Temazcal”, der dritten Single vom Monsters Of Folk Album, ist zwar kein richtiger Trost, aber passt ganz nett zur besinnlichen Stimmung des Songs. Und wer weiß, vielleicht nehmen Monsters Of Folk ja auch noch irgendwann ihre Deutschland-Termine wahr. Bis dahin könnt ihr auf der Homepage der Band heute Nacht das Konzert der Monsters Of Folk in Philadelphia im Live-Stream mitverfolgen.
Monsters Of Folk – Video zu “The Right Place”

Letzte Woche veröffentlichten M. Ward, Conor Oberst, Yim Yames und Mike Mogis als Monsters Of Folk ihr erstes gemeinsames Album. Darauf neben einigen tollen Songs leider auch viel Mittelmaß. Wirklich frohlocken wollten wir auch bei der neuen Single “The Right Place” nicht, der Song ist eben ganz nett, zu mehr reichts da nicht. Dafür ist das Video sehr hübsch und macht dann doch Laune:
14. November, Berlin, Huxleys Neue Welt
19. November, Köln, E-Werk
21. November, Den Haag, tba.
22. November, Antwerpen, tba.
Monsters Of Folk – Monsters Of Folk (s/t)
Ende 2004 war Conor Oberst gerade einmal wieder auf ausgedehnter Tour mit seinen Bright Eyes. Dabei hatte er unterschiedlichste Supportbands, an ein paar speziellen Abenden traf er dann aber mit den Folk- / Songwriter-Größen M. Ward und Jim James (My Morning Jacket) zusammen. Angekündigt wurden die Abende als “An Evening with: Bright Eyes, Jim James (My Morning Jacket) and M.Ward”, unter den Musikern entwickelte sich daraus zunächst im Scherz der Arbeitstitel “Monsters Of Folk” und die Idee diesen Namen vielleicht wirklich einmal in einer gemeinsamen Zusammenarbeit zu nutzen. Bis zu der sollte es dann noch einmal fünf Jahre dauern, aber nun ist das Monsters Of Folk Album Wirklichkeit geworden. Bei Supergroups gibt es im Prinzip drei Arten, es gibt den Typus, bei dem die gebündelten Talente für ein wahres kreatives Feuerwerk sorgen, wie etwa bei The Good The Bad and The Queen unter der Feder von Damon Albarn, den Typus, bei dem der Initialzünder das Zepter in die Hand nimmt und dem Rest der Truppe sein Korsett überstülpt, was zumeist wenig originell wird, wie etwa bei The Dead Weather.
Dann gibt es noch den Typus, bei dem das Aufeinandertreffen der kreativen Köpfe im Konsens endet, Vordenker sind da nicht erwünscht, da wird alles in einen Topf geworfen, ein wenig verrührt und fertig ist das fade Süppchen. Die erste Monsters Of Folk Vorabsingle “Say Please” weckte dann die Hoffnung, diese neue Supergroup könnte Typ 1 entspringen. Der Song geht gut gelaunt nach vorn, bietet eine unterhaltsame Struktur und ist ein Ohrwurmgarant erster Güte. Keiner der Musiker drängt sich dabei zu sehr in den Vordergrund, man spürt die Einheit und aus der ist ein starker Folk-Popper erwachsen. Diese Momente sind dann aber nicht so großzügig gesät, wie man sich das wünschen würde. Das zeigt auch schon der Opener “Dear God (Sincerely M.O.F.)”, eine weichgespülte R’n'B angehauchten Nummer, die gemächlich vor sich hinplätschert und alles andere als ein Monster ist. Knackiger ist dagegen schon das von 60s Rock inspirierte “Whole Lotta Losin’”, das ein launiges Tempo besitzt und neben Gitarren auch mit kleinen Keyboardspielereien daher kommt. “Temazcal” ist dann eine ruhige und besinnliche Nummer. Ein Song, der eindeutig aus der Feder von Conor Oberst stammt und hübsch atmosphärisch daher kommt. Das einzige Problem, dieser Song funktioniert zwar prima, aber in dieser Art kennt man ihn von Conor Oberst schon in verschiedensten Fassungen vom Bright Eyes Album “Cassadaga” und den Alben mit der Mystic Valley Band. Im Prinzip also gewohnte Conor Oberst Kost. Das countryeske “The Right Place” dudelt sich mit Steel-Pedal und gefälligem Gesang auch eher dahin, als sich beim Hörer wirklich festsetzen zu können. Ähnlich geht es auch dem Stück “Baby Boomer”, das groovt sich ein wenig ein und plätschert dann vor sich hin. Schnell kommt man dann auch nach ein paar Durchläufen zum Schluss, das Monsters Of Folk bis auf ein paar wenige Ausreißer nach oben leider zur Sorte der “Konsens-Supergroups” gehören. Das ist auch deshalb schade, weil viele Chancen vertan wurden ein wirklich mitreißendes Album zu schaffen. Das Quartett scheint es vorgezogen zu haben in gewohnter Gefälligkeit vor sich hinzujammen, statt sich kreativen Prozessen und eventuellen Auseinandersetzungen zu stellen. Dabei ist doch eigentlich altbekannt, aus Reibung entspringt Wärme und aus der vielleicht ein Funke.










Monster Of Folk
Monsters Of Folk – Album im Stream

Bereits am Freitag erscheint das lang ersehnte Debüt-Album von M. Ward, Conor Oberst, Yim Yames und Mike Mogis als Monsters Of Folk. Vom Ergebnis kann man sich ab sofort auch mit einem Stream in voller Länge auf dem Myspace der Band überzeugen. Vom ersten Höreindruck her zünden bisher nur die Songs, bei denen Conor Oberst eindeutig das Zepter beim Songwriting in der Hand hielt, aber die anderen Songs brauchen eindeutig auch noch ein paar Durchläufe. Auf der der Homepage der Band gibt’s übrigens auch immer noch den Song “Say Please” als Gratis-Download.
14. November, Berlin, Huxleys Neue Welt
19. November, Köln, E-Werk
21. November, Den Haag, tba.
22. November, Antwerpen, tba.
Pete Yorn – Back & Fourth
Pete Yorn ist trotz 1 Million verkaufter Alben in den USA in Deutschland vielen noch nicht bekannt, zumindest nicht bewusst. Denn wer den zweiten Teil von Shrek sah und sich an die Szene erinnert, in der Shrek, Esel und Puss die Fabrik der Guten Fee aufmischen, der weiß nun wie Pete Yorn klingt. Zuvor platzierte Pete bereits Songs in diversen Hollywood-Filmen und Serien, wie 40 Tage 40 Nächte, Orange County, Hell Boy, Bones, House und vielen mehr. Der Mann hat also offentsichtlich ein Händchen für Songs, die quasi in jede Situation passen, ob nun seichte Komödie, Action-Film, oder Arztserie. Dennoch nahm er sich 2006, kurz nach dem Release seines dritten Albums “Nightcrawler”, das zusammen mit “Musicforthemorningafter” und “Day I Forgot” so etwas wie eine Trilogie bildete, auf so etwas wie dem Höhepunkt seiner Pupolarität etwas zurück.
Vielleicht hatte er Angst vor dem totalen Ausverkauf, oder auch einfach nur seine Richtung etwas aus den Augen verloren. Um wieder auf seinen Weg zu finden machte sich Pete auf nach Nebraska, denn der Aufenthalt dort hatte auch schon sein großes Idol Bruce Springsteen zu einem seiner stärksten Alben – namentlich “Nebraska” – inspiriert. In Nebraska zog er sich aber nicht zurück, sondern scharrte in der Hauptstadt Omaha die gesamte musikalische Prominenz um sich, um sein erstes “Bandalbum” einzuspielen. Das produzierte er dann mit Bright Eyes und Saddle Creek Hausproduzent Mike Mogis, holte sich u.a. noch Bright Eyes Pianist Nate Walcott, Azure Ray Sängerin Orenda Fink und Beck Drummer Joey Waronker ins Boot. Zusammen spielten sie Songs ein, die Pete in seinen zwei Monaten Aufenthalt im Haus von Mike Mogis geschrieben hat. Jetzt ist Pete Yorn also zurück und präsentiert sein viertes Album, das für ihn eine neue Richtung aufzeigen soll, der Albumtitel “Back & Fourth” ist somit also gleichermaßen simple Beschreibung des Status Quo und Botschaft zugleich. Natürlich bedeutet das nun nicht, dass Pete Yorn mit seinem neuen Album eine ganz neue Richtung eingeschlagen hat, vielmehr gelang ihm eine Rückbesinnung auf alte Stärken, die insbesondere sein Debüt auszeichneten, garniert mit kleinen neu hinzugewonnen Finessen und seinem bisher organischtem Gesamtsound. Das macht stimmige, amerikanische Singer-Songwriter Songs, die wie gewohnt von Pete Yorn’s tiefer Stimme leben. Dabei deckt er das gewohnte Spektrum von Balladen bis zu rockigeren Up-Tempo Songs ab. Direkte Hits, wie etwa “Lose You”, oder “Crystal Village” sind zwar nicht enthalten, dafür überzeugt “Back & Fourth” im Vergleich zu den Vorgängern auf ganzer Länge und zeigt einfach nur unterhaltsame, kurzweilige und auch spannende Pop-Songs, an die viele andere Songwriter trotz drei Alben noch nicht im Ansatz heran reichen. So sollte es nun auch mit der größeren Bekanntheit in Deutschland klappen und wenn wider doch nicht, steigt die spätestens im September mit dem Release des Albums “Break Up”, das er zusammen mit Scarlett Johansson eingespielt hat.










Pete Yorn
Monsters Of Folk – Gratis-Download “Say Please”

Wie wir bereits angekündigt haben, werden M. Ward, Conor Oberst, Yim Yames und Mike Mogis im September endlich ihr Monsters Of Folk Album veröffentlichen. Wie sich das inzwischen auch gehört, gibt es ab sofort auch den ersten Song “Say Please” zum Streamen und runter laden auf der Monsters Of Folk Homepage. Dafür müsst ihr zwar eine kleine Quizfrage beantworten, das sollte aber durchaus machbar sein.
Conor Oberst, Jim James und M. Ward – Monsters Of Folk Album im September
Lange wurde ja schon von einer Zusammenarbeit der Kumpels Conor Oberst und M. Ward gemunkelt. Das erste Ergebnis waren ein paar Backing Vocals von M. Ward auf dem Bright Eyes Album “Cassadaga”. Klar war aber, da wird noch mehr kommen. Das bestätigten nun auch die amerikanischen Kollegen von Pitchfork, die schrieben nämlich gestern:
The Monsters of Folk supergroup– which also features [Jim James and] producer/Bright Eyes member Mike Mogis– release their self-titled debut on September 22 via Shangri-La in North America, Rough Trade in Europe, Spunk in Australia, and P-Vine in Japan. A press release says so and everything.
According to the release, “all four members play every instrument on the album” and the music ranges from “road-worn” to “intimate” to “sun-soaked.”
Eine Homepage gibt es auch bereits und eine Tracklist auch:
01 Dear God (sincerely M.O.F.)
02 Say Please
03 Whole Lotta Losin’
04 Temazcal
05 The Right Place
06 Baby Boomer
07 Man Named Truth
08 Goodway
09 Ahead of the Curve
10 Slow Down Jo
11 Losin Yo Head
12 Magic Marker
13 Map of the World
14 The Sandman, the Brakeman and Me
15 His Master’s Voice
Bright Eyes, M Ward, & Jim James live at Slowdown
httpv://www.youtube.com/watch?v=g4nSlU5ZxLo&feature=related














