Mit bis zu elf Köpfen handelt es sich bei Emanuel …
Bloodgroup – Dry Land
From Iceland, Reykjavik. A blend of electronica, strings and pop, with strings recorded and mixed by the excellent Ólafur Arnalds. It’s difficult not to get excited knowing all of the above.
Releasing what the Icelandic press say is ‘one of the very best albums of 2009′ – now for their wider audience – ‘Dry Land’ is a carefully and intricately produced second LP in the main, following 2007′s ‘Sticky Situation’. The band have grown from playing East-Iceland electronica shows in ‘run-down houses’ (hard to imagine in the picturesque splendour created by Icelandic darlings Sigur Rós) to ‘something much bigger’, playing festivals like SXSW in … Continue Reading
Ólafur Arnalds / Kiasmos, Gleis 22, Münster, 22. November 2010

Ganz überraschend kündigte das Gleis 22 am 15. November an, dass bereits eine Woche später der junge Isländer Ólafur Arnalds seinen freien Tourtag nutzen würde, um eine exklusive Solo-Show im Münsteraner Kultladen zu spielen. Was genau zu erwarten war, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Normalerweise spielt Ólafur Arnalds nämlich nicht solo, sondern mit Streichquartett. So geisterte denn auch der Name seines Nebenprojekts Kiasmos mit durch die Ankündigungen, schließlich ist Janus Rasmussen, die 2te Hälfte von Kiasmos auch Mitglied von Ólafur’s Tourtruppe und dort unter anderem für elektronische Effekte verantwortlich.
So recht schien auch der Isländer nicht zu wissen, was er da so vor hatte und schrieb vor dem Konzert bei Facebook “trying to prepare some vague ideas for my first full improvised solo set in Munster tonight. Janus will join me for a bit of it to do some sounds as well”. Wobei, eigentlich beschrieb er damit dann doch ganz gut, was den Besucher erwarten sollte. Die füllten zwar das Gleis 22 dann nicht bis zum Anschlag, waren aber dennoch zahlreich erschienen, ließen aber so viel Platz, das man gemütlich am Boden Platz nehmen konnte. Etwa eine 3/4 Stunde nach Einlass ging dann auch schon der Vorhang auf, hinter dem zuvor bereits einige flackernde Lichter zu sehen waren. Ólafur Arnalds betrat die Bühne und begann erst einmal die gesamte, auf der Bühne versammelte Technik zu erklären. Neben seinem Piano hatte er dort jede Menge Effektgeräte, Loops und sein Notebook aufgebaut. Auf dem hatte er bereits einige Notizen und Sounds gespeichert, die in der Folge in die Show einfließen sollten.
Nach dieser kurzen Einführung begann er dann bereits mit einer ersten Improvisation, die sich als ein typisches Ólafur Arnalds Stück mit gefühlvollem Piano und geschickt gesponnenem Spannungsbogen entpuppen sollte. In den Songpausen überspielte der Isländer seine Unsicherheit immer wieder mit kleinen Witzchen und weiteren Erklärungen, dessen, was nun passiere und welche technischen Geräte er dafür einsetzen würde. Für einige Songs holte er dann auch schon Janus und eine seiner Geigerinnen auf die Bühne, die ihren freien Tag nun also auch mit Arbeit verbrachten. Gerade Janus gab den Stücken einen deutlich elektronischeren Touch und bereitete so das vor, was später noch folgen sollte. Nach knapp 60 Minuten, die sich eher wie 20 anfühlten, war Ólafur Arnalds nämlich auch schon mit seiner Show fertig und verabschiedete sich kurz von der Bühne. Nicht aber, ohne kurze Zeit später wieder aufzutauchen und zusammen mit Janus den Bühnenaufbau ein wenig zu ändern, um im Anschluss mit ihm gemeinsam einige Kiasmos Songs vorzustellen. Aus schwelgerischer Stimmung wurde nun Tanzlaune und die zuvor auf der Bühne aufgestellten Kerzen ausgeblasen und durch Stroboskop-Licht ersetzt.
Ein Abend also mit viel Abwechslung, der wohl einer der experimentellsten freien Tage von Ólafur Arnalds gewesen sein dürfte. Sollte er also auf seiner nächsten Deutschland-Tour wieder nicht nach Münster kommen, findet sich ja vielleicht ein freier Tag. Wir wären jedenfalls gern wieder dabei.
Foto: Myspace
Ólafur Arnalds / Kiasmos – nächsten Montag im Gleis 22

Das ist mal eine schöne Überraschung. Da ärgert man sich erst, es nicht zu einem Konzert der kürzlich beendeten Deutschland-Tour des jungen Isländers Ólafur Arnalds geschafft zu haben, da kündigt das Münsteraner Gleis 22 ganz überraschend ein Konzert mit dem Neo-Klassiker an. Das findet am nächsten Montag, den 22. November 2010 zur gewohnten Gleis 22 Zeit statt. Vorverkauf wird es nicht geben, also pünktlich an der Abendkasse erscheinen, 10 Euro Eintritt bereithalten und sich auf einen herrlich schwelgerischen Abend freuen. Mehr zum Event bei Facebook, dort heißt es:
“LAST MINUTE!!! Der Isländer ÓLAFUR ARNALDS ist bekannt für seine neo-klassischen Kompositionen, die den Zuhörer in andere Atmosphären schicken. Heute präsentiert Ólafur Arnalds einige seiner Songs vom neuen Album solo. Ein einmaliges und einzigartiges Ereignis auf deutschen Bühnen! Danach geht es nahtlos weiter mit ihm und seinem Projektpartner Janus, die als KIASMOS das Elektro-Pferd satteln und im kühnen Galopp auf die Tanzflächen treiben. Spread the word!!!”
Ólafur Arnalds – Session für KEXP

Passen zum Herbstwetter nach langer Zeit einmal wieder etwas von Ólafur Arnalds. Gerade tourt unser Lieblings-Isländer mit seinem neuen Album “…and they have escaped the weight of darkness” quer durch Europa. Kurz zuvor spielte er natürlich auch au fdem heimischen Icelandic Airwaves Festival. Von dort berichtete auch das amerikanische Kultradio KEXP und besuchte den jungen Isländer in seinem Appartment, wo er mitsamt Streichern das berührende “Ljósið” spielte. Mehr Aufnahmen von KEXP vom Icelandic Airwaves gibt es hier.
Ólafur Arnalds – Video zu “Hægt, kemur ljósið”

Diesen Freitag erscheint auf Erased Tapes Records mit “… and they have escaped the weight of darkness” nach einer Reihe EP’s das zweite Album von Ólafur Arnalds auch in physischer Form. Ganz pünktlich dazu gibt es nun auch ein Video zur Single “Hægt, kemur ljósið”, Regie führte Esteban Diácono, das Ergebnis ein wunderschönes Animationsfilmchen, das so herrlich mit der Musik harmonisiert, dass eine Gänsehaut vorprogrammiert ist.
Ólafur Arnalds – Hægt, kemur ljósið (Official Music Video) from Erased Tapes on Vimeo.
Ólafur Arnalds – “…and they have escaped the weight of darkness” im Stream

Bald schon, also am 14. Mai veröffentlicht Ólafur Arnalds sein neues Studio-Album “…and they have escaped the weight of darkness”. Ein Termin, der natürlich mit großer Vorfreude verbunden ist, da kommt es ganz gelegen, dass es das Album ab sofort in gesamter Länge bei Myspace im Stream gibt. Und nun alle fleißig die wirklich schöne Digipak-Version vorbestellen. Ach ja, noch etwas tolle, Óli kommt auch auf Tour, zusammen mit seinen Landsmännern von For A Minor Reflection. Das verspricht träumerische Abende:
Ólafur Arnalds und For A Minor Reflection auf Tour, präsentiert von Nordrid – Iceland Musik Express Klub
07. Mai 2010 Leipzig – Halle D – PopUp Festival
08. Mai 2010 Berlin – Astra Kulturhaus
09. Mai 2010 Stuttgart – Rosenau
10. Mai 2010 München – Muffathalle Café
11. Mai 2010 Bern – ISC
Ólafur Arnalds – Ljósið (Official Music Video)
Ólafur Arnalds | MySpace Musikvideos
Ólafur Arnalds – zwei Gratis-Downloads vom neuen Album

Endlich einmal Neuigkeiten zum zweiten Ólafur Arnalds Album “…and they have escaped the weight of darkness”, das bald bei Erased Tapes erscheint. Nachdem es bereits eine ganze Reihe, vielversprechender Soundschnipsel auf der Label-Homepage zu hören gab, gibt es nun endlich bei Stereogum gleich zwei Songs auf einmal zum Gratis-Download. “Tunglið” und “Þú ert sólin” machen eindeutig Lust auf mehr, da ist es natürlich gut, dass es nur noch ein paar Wochen bis zum Album sind.
Ólafur Arnalds – Dyad 1909
Im November kündigten wir ja bereits an, dass Ólafur Arnalds neben den Arbeiten an seiner EP “Found Songs”, seinem neuem Album und einer Reihe anderer Seitenprojekte auch noch ein wenig Zeit gefunden hat, die musikalische Untermalung zu einem Ballett bei zu steuern. Eine ähnliche Geschichte also, wie schon bei Peter Broderick’s “Music For Falling From Trees”. Wobei es sich nicht bei allen Stücken, die es dann auf die EP “Dyad 1909″ handelt um Neukompositionen handelt.
Die Stücke “Lokaðu Augunum” und “Við Vorum Smá…” stammen bereits von der 2008er EP “Variations Of Static” und das Stück “3326″ von seinem Debüt-Album “Eulogy For Evolution”. Für das Ballett wurden sie aber extra noch einmal umgeschrieben, um Dramatik und Tempo stimmig zu gestalten. Zusammen mit vier neuen Stücken bilden sie den bisher düstersten Release von Ólafur Arnalds. Mit unheimlichen Echos öffnet die EP in “Frá upphafi”, um dann in das traurige Klavierstück “Lokaou Augunum” zu münden. Mit dem jammernden Streichquartett und der getragenen Klaviermelodie wird man direkt wieder in den Bann von Arnalds schmerzhaft schönen Kompositionen gezogen. Instrumental-Stücke mit tiefer, melancholischer Eleganz. Neben der klassischen Piano- und Streicher-Instrumentierung nutzt Arnalds nun auch vermehrt Compuer-Effekte, wie etwa in “Brotsjór”, wo der organische Schönklang der Geigen in kunstvollem Konflikt zu den scheppernden Störgeräuschen steht und eine wunderschöne Einheit für allerfeinstes Kopfkino bildet. Zwar könnte man es als Manko sehen, dass es vier neue Stücke auf “Dyad 1909″ zu finden sind, aber da die alten Stücke zusammen mit den neuen ein harmonisches Ganzes bilden, fällt das nicht einmal ins Gewicht.










Ólafur Arnalds
Ólafur Arnalds – Dokumentation von Gunnar B. Guðbjörnsson
Ich glaube, wir haben das bereits irgendwo angedeutet, jetzt ist es jedenfalls auch so weit, denn die Dokumentation “The Sky May Be Falling…but the stars look good on you” oder auf isländisch “Himininn er að hrynja…en stjörnurnar fara þér vel” von Gunnar B. Guðbjörnsson, die den Weg von Ólafur Arnalds über eine längere Zeit aufzeigt feierte Premiere. Tolle 35 Minuten sind das geworden und natürlich ideal für einen Donnerstag-Abend, an dem sonst nur Pop-Küken in fragwürdigen TV-Formaten über den Bildschirm hüpfen.
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Ólafur Arnalds – veröffentlicht Score zu Ballett

Es ist schon Wahnsinn, denn das britische Label Erased Tapes hat nicht nur verdammt großartige Künstler unter Vertrag, nein, die sind größtenteils auch noch alle enorm produktiv. Ein Beispiel dafür ist etwa der junge Amerikaner Peter Broderick, der in diesem Jahr eine ganze Reihe von EP’s und mit “Music For Falling From Trees” auch noch den Score zu einem Stück Tanztheater veröffentlichte. Sein isländischer Kollege Ólafur Arnalds ist in diesem Jahr ähnlich fleißig und so erscheint nach der Twitter-Songsammlung “Found Songs” bald auch ein Score, den er extra für das Ballett “Dyad 1909″ geschrieben hat. Die bisherigen Aufführungen waren allesamt ausverkauft, was vielleicht auch an den Kompositionen von Óli liegt. Am 8. Dezember erscheint der Score jedenfalls als EP. Auch auf ein neues Album muss man nicht mehr allzu lange warten, denn bei Icelandic Music erzählte Óli :”We have now finished everything except mixing and mastering”. Wir freuen uns schon, dann bald vielleicht auch wieder auf ein paar Konzerte mit dem jungen Isländer.














