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Patrick Wolf – Tilda Swinton zur Zusammenarbeit

Kürzlich konnten wir euch bereits neueste Details zu Patrick Wolf’s “The Bachelor”, dem ersten Teil des ursprünglich als Doppelalbum geplanten “Battle” liefern und erzählten euch auch von den diversen Kollabos mit Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton, Matthew Herbert, Alec Empire, Eliza Carthy und Thomas Bloch. Erstere äußerte sich nun auch zur Zusammenarbeit und erzählte auf der Berlinale, wie sie die gemeinsame Arbeit empfand:
“My feeling is that we almost certainly come from the same planet: kith and kin. His music feels like the unexpressed soundtrack of a great film I want to see – and try to catch every night before I go to sleep. It’s a lovely thing to be a part of that magical landscape.”

Wenn “The Bachelor” so harmonisch, wie das Verständnis der beiden wird, dann müssen wir uns wohl kaum Sorgen machen, zumal die Single “Vulture” ja bereits großes verspricht. Ein weiterer Grund zur Freude sind da natürlich auch die nun bekannt gewordenen ersten Live-Daten von Patrick Wolf zum neuen Album.

19. Juli, MELT! Festival, Ferropolis
13. August, Opernterrassen, Köln
14. August, Dockville, Hamburg
23. August, Highfield, Erfurt

Patrick Wolf – Vulture

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Patrick Wolf – Video zu “Vulture” + neue Details zu “Battle”

Wie bereits vor kurzem erwähnt, arbeitet Patrick Wolf mit Hochdruck an seinem Doppel-Album “Battle”. Die Idee, das ganze Projekt über Bandstocks mit finanzieren zu lassen (wir berichteten) dürfte ihn dabei ein ganzes Stück weiter gebracht haben. Das Doppel-Album ist nun leider gemäß einer alten Vereinbarung mit Universal Music doch in zwei Teile gespalten worden, das Gute daran allerdings, der erste Teil “The Bachelor” steht bereits am 5. Juni 2009 in den Läden. Die erste Single “Vulture” wird kurz zuvor erscheinen und feierte auch gestern Video-Premiere bei Myspace. Die Frage, was die Teilung des Albums nun für die Investoren bedeutet bleibt indes leider immer noch ungeklärt.

Patrick Wolf – Vulture

Foto: Patrick Wolf Myspace

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Join The “Battle” – international in Patrick Wolf investieren

Ganz ohne Label und nur mit der Unterstützung seiner Fans möchte Patrick Wolf sein Album “Battle” unter die Leute bringen. Dazu hat er “Battle” als Projekt bei Bandstocks angelegt, damit man in das Album in Form von Aktien investieren kann. Eine Anteil an “Battle” kostet dabei 10 Pfund und ab sofort haben auch Patrick Wolf Fans außerhalb Englands die Möglichkeit in Patrick zu investieren. Dazu muss man sich nur einen Supporter’s Account bei Bandstocks einrichten und danach Tribe Wolf International über die Homepage mit dem Kauf von Anteilen beauftragen. Neben dem guten Gewissen, Geld direkt dahin gegeben zu haben, wo es dem Künstler auch am Meisten hilft, erhaltet ihr direkt am Release-Tag einen Download-Code für “Battle”, ein exklusives Angebot für eine Special-Edition des Albums und Merchandise, eine namentliche Erwähnung auf der Bandstocks-Website und ein Exemplar der Erstpressung der regulären CD. Eventuelle Gewinne sollen in Form von Dividenden an die Investoren zurückfließen. Eine lohnenswerte Investition wie wir finden, also gehen wir mit gutem Beispiel voran und haben direkt investiert.

Patrick Wolf über Bandstocks

httpv://de.youtube.com/watch?v=YI5_f62q7Uc

Video zu “Bluebells”

httpv://de.youtube.com/watch?v=P0dVFFOgClY&feature=channel_page

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Parenthetical Girls – Entanglements

Die Parenthetical Girls als Newcomer zu bezeichnen ist faktisch eigentlich falsch, dennoch veröffentlichen sie mit ihrem neuen Album “Entanglements” erstmals ein Album in Deutschland, nachdem sie kürzlich ganz neu von Tomlab unter Vertrag genommen wurden. Auch wenn zwei Alben vorangingen ist “Entanglements” auch eine Art Debüt für Frontmann Zac Pennington, denn es ist das erste Album der Parenthetical Girls als Quartett, nachdem ihm in der Vergangenheit verschiedenste Musiker zur Seite standen, scheint er nun eine feste Formation gefunden zu haben, mit der er seine Idee von Popmusik verwirklichen möchte.

Wer die Signings bei Tomlab kennt wird wissen, was Pop in diesem Zusammenhang bedeutet, wenn man zum Beispiel Patrick Wolf als Musterbeispiel des Tomlab’schen Popverständnisses nimmt. So überrascht es dann auch nicht, dass die Parenthetical Girls Pop abseits der ausgetretenen Pfade spielen. Ihr Pop siedelt irgendwo zwischen Kammermusik, Avantgarde, Zirkus und orchestralen Klängen. Eine schräge Mischung aus The Arcade Fire und Patrick Wolf mit fröhlichem Unterton. Schon der Opener “Four Words” mit seinem wilden Streicherarrangement und dem verspielten Xylophon gallopiert förmlich in die Gehörgänge. Ähnlich gestaltet sich der Großteil des Albums, stimmig durchkomponierte Kleinode treffen auf Zac Penningtons Hang zur Extravaganz und schrammen ganz eng am Kitsch vorbei. Man spürt förmlich, die Hingabe mit der sich Zac jedem Song bis ins kleinste Detail gewidmet haben muss. Man möchte ihm fast vorwerfen, dass die Songs stellenweise überambitioniert wirken, kann es aber nicht, da genau in diesem Moment wieder ein Detail im Song auftaucht, dass einen beim Hören einfach zu sehr verzückt und sei es auch nur durch die Lyrics, die immer zwischen juvenil verrückt, albern, entrückt und pervers tändeln. Ein herrlich schräges Album also, mit viel songwriterischem Geschick und einer Prise jugendlichem Größenwahn.

Video zu “A Song For Ellie Greenwich”:

httpv://www.youtube.com/watch?v=h19KnjDqS5M

Myspace der Band mit Hörproben
Homepage des Labels Tomlab