Etwas mehr als ein Jahr nach seinem selbstbetitelten Debüt und …
Pete & The Pirates – Interview

Vor ein paar Tagen wagten Pete & The Pirates aus Reading ihren ersten Abstecher nach Münster. Neben einem tollen Konzert gab uns Sänger Tom auch noch ein nettes Interview, in dem er verriet, was die Band in den letzten zwei Jahren seit unserem letzten Gespräch erlebt hat, wie die Arbeiten am neuen Album laufen und vieles mehr. Das Interview zur Abwechslung einmal wieder auf Englisch, man muss die kleinen grauen Zellen ja auf Trab halten
It’s two years now since we last met. Please give us a quick update on what Pete & the Pirates have been up to.
Is it really that long? We’ve been having lots of fun and working very hard. Not much resting though. It certainly has been a long time between these two records – we actually recorded the whole second album ages ago, but decided not to use any of it as it didn’t sound like us. We’ve experienced lots of very good shows, and some great traveling experiences, and now we have a new album which we are all so pleased with.
We also talked about Maximo Park the last time and then last year you toured BENELUX with them (review from Brüssel). How did that go down? Would you say there’s a close bond between you two?
Touring with Maximo Park was great for the simple reason that they are all really nice boys, and they like to go out and be silly like we do. There’s nothing worse than touring with a band who think they are above you, who are boring and unfriendly. Politics between bands can be quite amusing. Lots of bands are actually quite shy with each other, which is interpreted as arrogance or indifference. Better to just say ‘Hello!’
Your second album is almost finished now. How much will it differ from your debut? Does it already have a title?
There’s no title yet. The actual songs are not a huge departure from Little Death but the way they sound is quite different because of the way we recorded them. It was all done live, including the vocals, with a view to capturing the energy of a gig.Have there been any new influences for you, comparing to the first record?Mostly just the desire to sound more like a band from the earlier days of recording where it really did feel like a group of boys playing together. Sometimes we felt the first album needed a bit of nature put back into it – we corrected too many mistakes, or tried much to hard to play that guitar part perfectly. That’s not what being in a band is about.

Tom, you released a record under the name Tap tap. In other projects how important is it for you and the others to live out your creativity?
There’s plenty of free time between touring, recording, etc where the only thing I really know how to do is to keep making music, and I’m so in love with the recording process that it only seemed natural that a solo album would emerge. Everyone in the band is doing little bits and pieces, like remixing, co-writing, side projects etc. I think it’s quite healthy and ultimately always channels back to Pete and the Pirates.
It was released on Stolen Recordings. I don’t think they put any pressure on you releasing an album in a certain span of time?
No, that is one of the great benefits of being on a truly independent label. The quality of the music is paramount, and the label should let the artist take as long as is needed to create something that is the best it could possibly be. It’s such a shame when money hungry labels pressure bands to release albums when the songs just aren’t ready. Those albums are always such an embarrassment, people can see through the lack of songs.
Do you think that being signed to an indie label helped your band more, even though they can’t support you financially and promotion-wise, like a major could?
Well there is no major label on the planet which would have picked our band up the way we sounded when we started out. We couldn’t sing or play our instruments at all well, but Stolen Recordings I think must have seen through the lack of musical perfection to something else which was a bit raw and weird which they liked. It’s so encouraging to a young band who are just doing their own thing regardless of whether people like it, to have someone come up and say ‘Hey we think you’re great, we’d like to sign you… we don’t have tonnes of money, but we’ll help you get a record out’. We have friends who have been completely fucked by major labels, and it makes you quite angry and sad. We’re lucky because we have a very good, fair deal and we don’t owe our label a penny!
You played a lot of sessions, like They Shoot Music, Bandstand Busking, Amsterdam Acoustics and Black Cab. Are there any, you still would like to play? What do you enjoy most about these kind of sessions?
Well…. we just play whatever people ask us to play! It’s easy and fun to just pick up a guitar and play a couple of your songs in an environment that you wouldn’t normally be in, or using instruments that you don’t normally use.
Fotos: Ariane WhiteTapes, mehr hier
Pete & The Pirates, Gleis 22, Münster, 07. September 2010

Man muss ja sagen, es ist durchaus eine der guten Seiten der deutschen “Über Musik berichtenden Szene”, dass sie nicht jeden Hype aus dem NME aufnimmt und hier auch abfeiert. Hier wird gefeiert was gefällt und wenn sich das mit dem NME überschneidet, so what. Manchmal liegt aber auch der NME richtig und die deutsche Szene sollte da vertrauen und sich einen Hype einmal genauer ansehen. Zum Beispiel das Quintett Pete & The Pirates aus Reading. Das wurde schon früh vom NME abgefeiert. Große Aufmerksamkeit konnten sie in Deutschland jedoch nie erzeugen. Völlig zu unrecht, ist die junge Band doch eine der originelleren und vor allem unterhaltsameren Indie-Rock Bands. Aber wenn schon die Kritiker die Band nicht mitbekommen, dann baut man sich halt selbst eine Fanbase auf. Darin sind Pete & The Pirates verdammt gut. Bereits bei ihrem letzten Deutschland-Besuch vor knapp zwei Jahren im Kölner Studio 672 füllten sie den Club fast bis zum Anschlag. Und auch in Münster zeigte sich, dass die Band, die ihr Debüt-Album “Little Death” 2008 beinahe komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit veröffentlichte, es unter Musikfreunden zu einem ausgewachsenen Geheim-Tipp geschafft hat.
Der Münsteraner Kult-Club war zwar bei der Vorband noch spärlich gefüllt, das hatte aber auch seinen Grund. Der klang stark inspiriert von den Kilians und spielte eine halbe Stunde lang ein Lied. Es folgte eine lange Umbaupause, in der es im Gleis 22 dann auch langsam kuschelig wurde. Anfang des Jahres erschien “Little Death” auch hier, das hat zwar die oben erwähnte Szene nicht bemerkt, aber immerhein Musikfans im Münsterland und die feierten ab der ersten Minute euphorisch mit der Band aus Reading. Pete & The Pirates hatten die Zuschauer schnell um den Finger gewickelt und durften sich über fröhliches Mitzappeln im Publikum freuen. Die schnellen Songs mit den überraschenden Wechseln und der extremen Melodieverliebtheit, in der viele kleine Details das durch die versprühte gute Laune bereits große Grinsen, noch weiter wachsen ließen. Auch die vielen neuen Stücke wussten sofort zu überzeugen, genau genommen spürte man im Publikum nicht eine Spur von unterschiedlichen Reaktionen. Der Applaus war nach jedem Song riesig und die knapp 50 Minuten rauschten nur so im Gleis 22 vorbei.

Entsprechend groß waren dann die Forderungen nach einer Zugabe, für die Pete & The Pirates dann auch schnell zurück kehrten. “Jennifer” und “Come On Feet” standen auf dem Plan und das Publikum drehte noch einmal komplett frei. Thomas Sanders und seine Jungs auch. Besonders über Thomas ließ sich sagen, dass er an diesem Abend eine noch souveränere Figur als Sänger machte, als noch vor zwei Jahren in Köln, oder vor einem Jahr als wir seine Band in Brüssel sahen. Nun führte er die Band, war präsent und bildete eindeutig den Mittelpunkt der Bühnenperformance. Vielleicht hatte er sich einiges von Morrissey abgeschaut und vermutlich auch von Paul Smith, mit dem durfte er ja bereits das ein oder andere Konzert spielen. Das tat dem Auftritt der bereits stark aufspielenden Band in sofern gut, da es nun einen Fixpunkt mit Präsenz gab, an dem sich der Abend ausrichtete. Bisher war es bei Konzerten von Pete & The Pirates nämlich eher so, dass eine starke Band, ohne starken Frontmann auskommen musste und so vielleicht nicht jeden mitreißen konnte, da viele Leute auch eine Identifikationfigur brauchen. Das haben Pete & The Pirates nun jedenfalls geschafft und den Weg geebnet für ihren baldigen Durchbruch in Deutschland. Wenn sie dabei so auf dem Boden bleiben, wie an diesem Abend in Münster, dann steht der Band hier noch einiges bevor. Nach der Show reichte Bassist Peter Cattermaul dann auch noch jedem der Zuschauer am Ausgang die Hand zum Abschied und entließ so wohl auch den letzten mit einem guten Gefühl in die Nacht.
Fotos: Ariane WhiteTapes, noch mehr vom Abend hier
Pete & The Pirates – Gratis-Demo EP “Precious Tones”

Seit Ende Juli feilen die Jungs von Pete & The Pirates final an ihrem zweiten Album. Nachdem es bereits letztes Jahr fertig sein sollte sind das doch schon einmal gute Nachrichten, die einen Fortschritt versprechen. Allzu schnell wird es dennoch nicht gehen, denn ab Sonntag ist die Band auf Tour durch Deutschland unterwegs. Quasi als kleine Einstimmung gibt es bereits jetzt eine EP aus einer Hand voll Demos zum Gratis-Download auf dem Bandcamp-Profil der Band. Dafür einfach über das Widget. Die Termine:
05. September 2010, Frankfurt, Yellow Stage
06. September 2010, München, Atomic Café
07. September 2010, Münster, Gleis 22
Tap Tap – zwei Gratis-Downloads von Demo-Album
Vor ein paar Wochen stellten wir euch ja bereits Tap Tap, das Nebenprojekt von Pete & The Pirates Frontmann Tommy Sanders. Damit veröffentlichte er mittlerweile zwei Alben und jetzt zumindest digital bereits das nächste Werk. “Demos and Memos” heißt das und ist eine Sammlung von Demos und sonstigen Stücken, die es bei Bandcamp zu erwerben gibt. Darunter auch die zwei Stücke “Thoughts Of Japan” und “Haircut Carma” vorab gratis.
Pete and The Pirates – Gratis-Download “Man with Pica Syndrome”

Der Song ist schon älter, aber jetzt erst von Pete and The Pirates auf die Welt losgelassen worden. Die Rede ist vom Stück “Man with Pica Syndrome”, das es über den Blog der Band zum Download gibt. Dabei handelt es sich um eine Cover-Version eines Lets Wrestle Songs. Übrigens auch eine tolle Band, also gleich mal bei Myspace anhören. Was den Fortschritt zu ihrem neuen Album angeht, heißt es auf dem Myspace von Pete and The Pirates übrigens immer noch “We are currently working on our second album. It’s nearly finished. This is what we have been up to for most of this year.” Wir halten euch auf dem Laufenden.
Stolen Recordings – gratis Download-Compilation
Das britische Label Stolen Recordings dürfte euch sicherlich durch Künstler, wie Pete and The Pirates, Tap Tap, The European und My Sad Captains ein Begriff sein. Wenn nicht, dann ist das natürlich schade und ein Umstand, der sofort geändert werden muss. Wie geht das einfacher, als einmal die Künstler des Labels kennen zu lernen. Am Besten über ein paar Downloads, die man sich gleich im iPod zu Gehör bringen kann. Dachten sich auch die Menschen bei Stolen Recordings und stellen deshalb acht Songs zum freien Download auf ihrer Bandcamp-Seite zur Verfügung.
Pete and The Pirates – bei Amsterdam Acoustics

Ihren Abstecher in die Benelux-Staaten nutzten Pete and The Pirates im Oktober natürlich nicht nur, um ein paar Support-Gigs für Maxïmo Park zu spielen (hier der Bericht aus Brüssel), sondern auch um den ein oder anderen eigenen Termin wahrzunehmen. Einer davon führte sie nach Amsterdam, wo sie eine Akustik-Session in den Straßen von Amsterdam spielten. Zu sehen gibt’s die Session hier und falls es läuft auch über das eingebettete Video.
Amsterdam Acoustics : ”Pete and the Pirates” on their walk through the city from Mokummercials on Vimeo.
Maxïmo Park + Pete and The Pirates, Brüssel, Ancienne Belgique, 17. Oktober 2009

Bereits im April machten wir uns Richtung Belgien auf, um Maxïmo Park bei ihrem Konzert in Antwerpen zu lauschen. Feststellung damals, das belgische Publikum ist eine ganze Spur entspannter als das deutsche und auch die Clubs sind kleiner als bei Konzerten der Band in Deutschland. Für uns stand also fest, sollte das Quintett aus Newcastle noch einmal in diesem Jahr in das Land der Pommes Frites und Waffeln kommen, sind wir natürlich dabei. Als das Konzert in Brüssel dann fest stand waren Karten auch schnell gebucht und die Vorfreude groß, denn die für die belgische Hauptstadt ausgewählte Location Ancienne Belgique fasst gerade einmal 2.000 Menschen, wenn beide Balkone geöffnet sind, im Gegensatz zu bis zu 10.000 Menschen, die in manche der für die Deutschland-Tour gewählten Locations passen.
Es versprach also vergleichsweise gemütlich zu werden, auch wenn 2.000 Fans schon eine Masse sind im Vergleich zu den Konzerten mit 50 Menschen, bei denen wir manchmal zugegen sind. Besonderer Clou des Abends sollte dann auch die Wahl der Vorgruppe sein, den Part übernahmen nämlich die großartigen Pete and The Pirates, die wir zuletzt im September 2008 sahen (und auch zum Interview baten). Etwas irritierend verlief dann neben den katastrophalen Verkehrszuständen der Einlass an der hübschen Konzertlocation mitten in der Innenstadt.
Irritierend nicht etwa wegen seltsamen Personals, oder komischer Fans, sondern einfach wegen der schieren Masse an Menschen.
Die belief sich nämlich pünktlich zum Einlass auf etwa 10 Leute und sollte im Saal auch bis 10 Minuten vor Beginn auf nicht mehr als 50 Leute anwachsen. Die Veranstalter schienen damit gerechnet zu haben und so war der Saal in der Mitte und die Balkone mit einem schweren Vorhang getrennt, der mit kleinen Lichtern versehen war und im Halbdunkel zusammen mit den großen Lampen, die von der Decke hingen, eine schöne Atmosphäre zauberte. So fühlte sich der Saal dann auch trotz geringer Zuschauermenge zu Beginn nicht wirklich leer an. Dafür sorgten auch die vielen anwesenden Pete and The Pirates Fans, die von Beginn an laut jubelten und zwischen den Songs eifrig klatschten.
Schade war nur, dass der Sound mehr als komisch abgemischt war. Der auf CD (ja, wir haben noch so Silberscheiben) schon nicht wirklich überpräsente Gesang wurde so leise und hallend gemischt, dass er gegen die Gitarren und den Bass kaum eine Chance hatte und nur vage zu vernehmen war. Dafür sang das Publikum dann bei bekanten Songs, wie “Bright Lights”, “Come On Feet” und besonders “Mr. Understanding” umso lauter mit. Gerade die Melodie von “Mr. Understanding” blieb bei allen noch lange im Kopf und wurde später am Abend in den Songpausen immer mal wieder angestimmt. Nach 35 Minuten waren Pete and The Pirates auch leider schon mit ihrem set durch und verabschiedeten sich unter lautem Applaus, um für eine kurze Umbaupause Platz zu machen.
Setlist Pete and The Pirates
Shotgun
Bright Lights
Motorbike
Good Girl
Little Gun
Bump
Not A Friend
Lost In The Woods
Come On Feet
Mr Understanding
Blood Gets Thick

Im Laufe des Sets von Pete and The Pirates füllte sich der Saal dann auch weiter und so standen vielleicht etwas mehr als 1.000 Fans vor der Bühne, als die einzelnen Mitglieder von Maxïmo Park nacheinander die Bühne betraten. Es war also genügend Raum zur freien tänzerischen Entfaltung gegeben. Den Beginn machte das Quintett mit der B-Seite “A19″, die noch aus “A Certain Trigger” Zeiten stammt, aber natürlich dennoch, wie auch etwa beim Konzert im Hamburger Stadtpark vom gesamten Publikum aufgeregt aufgenommen wurde. Auf einen der ältesten Songs ließen Maxïmo Park, dann auch gleich zwei Stücke vom neuen Album “Quicken The Heart” folgen, die noch eine Spur begeisterter aufgenommen wurde. Besonders das schnelle “Wraithlike” heizte die Stimmung ein wenig mehr an.
Schade war aber auch hier, wie während des gesamten Sets, der wieder sehr schlecht abgemischte Sound. Die Instrumente waren alle sehr präsent, die Gitarre sogar etwas zu laut, der Gesang war dagegen jedoch viel zu leise und auch noch blechern abgemischt. Wenn Sänger Paul Smith diesen Umstand allerdings mit lauterem Singen zu ändern versuchte schien die Technik beinahe in die Knie gehen zu wollen, denn man bekam nur vereinzelte laute Silben zu hören. Also nahm er damit vorlieb in gewohnter Lautstärke zu singen. Der Energie seiner Perfomance tat das natürlich keinen Abbruch und so stürmte er in gewohnter Manier, wie ein
Derwisch von einer Ecke der Bühne in die andere, schwang seinen Mikroständer, sprang auf die drei an den Bühnenrändern aufgebauten Podeste.
Auch das seit den Sommerfestivals zum festen Bestandteil der Bühnenshow gewordene Megaphon durfte natürlich nicht fehlen und stützte den Gesang bei einigen Songs. Der Effekt war aber dank des schlecht abgemischten Sounds nicht sonderlich beeindruckend, oder klar zu hören. Toll waren hingegen, wie das ja inzwischen dazu gehört bei Maxïmo Park, die kleinen Änderungen, die sie in Songs und die Setlist einbauen. Etwa die großartige B-Seite “That Beating Heart”, die bereits im März auf den Warm-Up Shows so begeistert aufgenommen wurde, fand sich in der Setlist wieder. Ein Song, der nicht zuletzt wegen des “gesanglichen” Einsatzes von Bassist Achis Tiku sehr toll ist. Auch für den Song “Going Missing” hatte sich das Quintett eine Variation einfallen lassen. Bassist Archis Tiku und Schlagzeuger Tom English verschwanden von der Bühne und ließen den Rest der Band für den Vortrag des Songs als Akustik-Version allein. Gitarrist Duncan Lloyd schnallte sich seine Akustik-Gitarre um und Keyboarder Lukas Wooller spielte statt Keyboard eine Melodica.

Dank der zurück gefahrenen Instrumentierung sollte dieser Song auch der erste an diesem Abend werden, bei dem auch der Gesang voll und klar zu hören war. Ein paar Songs später und nach den drei Hits “Books From Boxes”, “Apply Some Pressure” und “Girls Who Play Guitars” verabschiedeten sich Maxïmo Park dann von der Bühne. Die anschließende Pause sollte natürlich nicht lange währen und nach ein paar Augenblicken kehrte die Band zurück, um mit “Calm” den besten Song ihres aktuellen Albums zu spielen. Auch das Stück “Acrobat”, ein für Maxïmo Park Verhältnisse beinahe experimentelles Spoken Words Stück fand sich in der Setlist wieder und scheint auch schon beinahe zum festen Bestandteil dieser geworden zu sein. Da man das Publikum aber nicht mit einem traurigen Song in die Samstag-Nacht entlassen kann folgte mit “Our Velocity” dann noch eine zackige Up-Tempo Nummer, nach der sich Maxïmo Park dann nach einem unterhaltsamen und energiegeladenen Abend von der Bühne verabschiedeten und ihren Status als eine der besten britischen Live-Bands einmal mehr unterstreichen konnten.
Setlist Maxïmo Park
A19
The Penultimate Clinch
Wraithlike
Russian Literature
The Coast is Always Changing
A Cloud of Mystery
Karaoke Plays
The Kids Are Sick Again
Tanned
That Beating Heart
Going Missing (acoustic)
Let’s Get Clinical
The Unshockable
Questing, Not Coasting
Overland, West of Suez
Books From Boxes
Apply Some Pressure
Girls Who Play Guitars
Calm
Acrobat
Our Velocity
Fotos: Isabell Jankowski
Pete & The Pirates – Interview
Vor kurzen standen sie noch zusammen mit Maximo Park und den Blood Red Shoes auf der Bühne, nun machten sich die fünf Readinger von Pete & The Pirates auf, auch deutsche Bühnen zu entern. Kurz vor ihrem ersten Konzert in Köln waren einer der Petes (Bassist der Band) und Lead-Sänger Tom Sanders so nett uns einige Fragen zum Leben als Pirat und ihrer Musik zu beantworten.
Ihr kommt aus Reading, denkt ihr, dass eure Herkunft und das Aufwachsen mit dem berühmten Festival euch im Stil beeinflusst hat? … Continue Reading
Pete & The Pirates (+ Black Box Revelation) – Köln, Studio 672, 26. September 2008

Der Name Pete & The Pirates ist leider hierzulande völlig zu unrecht noch sehr unbekannt und so war es keine Überraschung, dass sich zum ersten Köln Konzert der Band, im “Vorprogramm” von The Black Box Revelation gerade einmal 50 Leute einfanden. Eine Schande auch, wenn man bedenkt, dass die Band kurz davor ist ihr zweites Album aufzunehmen, aber in Deutschland das erste Album “Little Death” gerade einmal als Download bei iTunes, aber noch immer nicht physisch erhältlich ist. … Continue Reading















