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T-Mobile Streetgigs – Razorlight on the Rocks im Steinbruch-Oetelshofen

Zu sagen, es sei ein turbulentes Jahr für Razorlight wäre vermutlich noch untertrieben. Anfang des Jahres veröffentlichten sie die Single “Wire To Wire”, als Vorab-Single zu ihrem dritten Album “Slipway Fires”. Schnell fanden sie sich damit auf Platz 3 der deutschen Charts wieder und aus den Rotationen der Radiostationen ist der Song auch nicht mehr wegzudenken. Das Album schaffte es übrigens bis auf Platz 4, da war es dann keine Überraschung, dass sich das Quartett auf ihrer Tour zum Album in ausverkauften Hallen wiederfand und die Jungs um Johnny Borrell für die Tour im September gleich für größere Hallen gebucht wurden. Auch den Weggang von Drummer Andy Burrows steckte die Band locker weg und hatte in David “Skully” Sullivan-Kaplan schnell einen passenden Ersatz parat.

Wer das Quartett gern in etwas anderer Atmosphäre, als im rustikalen Charme riesiger unpersönlicher Hallen sehen möchte, für den bietet der Mobilfunkkonzern T-Mobile im Rahmen seiner T-Mobile Streetgigs nun wieder die ideale Möglichkeit. Nachdem in diesem Jahr bereits ein Kino (Bloc Party), ein Ostseekreuzer (Deichkind) und eine Kart-Bahn (Snow Patrol) zur Konzert-Location erkoren wurden, wird nun Steinbruch-Oetelshofen bei Wuppertal zur Bühne für Razorlight umgebaut. “Razorlight on the rocks” heißt es dann am Donnerstag den 17. September, Karten könnt ihr wie immer hier gewinnen. Für das nötige Warm-Up werden die Dinslakener Indie-Rocker von den Kilians sorgen.

Video zu “Hostage of Love”

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Razorlight – Slipway Fires

razorlightthumbDiejenigen, die Razorlight bereits 2006 mit Release ihres zweiten Albums abgeschrieben haben, werden bei “Slipway Fires” und der ersten Single “Wire To Wire” nun erst Recht die Nase rümpfen. Wer Johnny Borrell und seinen Mitstreitern dennoch eine Chance gibt, gewinnt immerhin ein paar Erkenntnisse. Okay, die erste davon wird sein, das neue Razorlight Album ist noch weiter weg vom Debüt, als es schon das Zweitwerk war, das bedeutet im Klartext, nach poppigem Indie-Rock und Brit-Pop gibt es nun eben Pop. Die zweite Erkenntnis folgt auf dem Fuße, Razorlight haben die sich abzeichnende Entwicklung konsequent fortgesetzt, von herausragend über klasse zu nett. Endgültig im Mittelmaß angekommen machen sie dann aber das Beste daraus und fröhnen ihrer ihrer Liebe zum Pop der 60er und 70er Jahre. Einflüsse, die an sich nichts schlechtes verheißen, wenn sie originell verarbeitet werden, Borrell und Co. tun das leider nicht.

Dabei fängt es sehr vielversprechend an, der Opener “Wire To Wire” ist eine lupenreine Piano-Ballade mit schmachtenden an Bob Geldof gemahnenden Johnny Borrell und einem Background-Chor, der hymnenartig nach den Sternen greift. Song 2, “Hostage Of Love” ist dann ein guter Mid-Tempo Pop-Song mit tollem Refrain und eingängiger Melodie, danach begibt sich die Band allerdings schon sehr nahe an der Schmerzgrenze. Bei “Tabloid Lover” und “North London Trash” ist es nämlich schon unmöglich die Razorlight wieder zu erkennen, die man einst auf dem Indie-Dancefloor lieben gelernt hat. 70ies Rock-Nummern mit selten dämlichen Texten und beinahe nervigen Piano-Pop-Einlagen. Stücke, wie “Stinger” und das leicht an die Beatles erinnernde “Burberry Blue Eyes” stimmen dann zumindest wieder milde, man sollte sich aber nicht in Sicherheit wägen. Darauf folgt dann nämlich mit “Blood For Wild Blood” so etwas wie “Wire To Wire” Part 2. Das Problem, hier klingen Razorlight als hätten sie sich den Song von einer aktuellen Bon Jovi Platte geklaut und ein Abziehbild eines Abziehbildes ist nun wirklich alles andere als das, was man erwartet. “Monster Boots” hebt die Stimmung dann zumindest wieder etwas und lässt kurz noch einmal an die sich hochpeitschenden Songs auf Album 1 erinnern. Man will nach einem solchen Moment eigentlich nicht resignieren, tut es dann mit dem Abschluss “The House” und Bon Jovi Part 2 dann doch. Das sollte man jetzt nicht falsch verstehen, von einem Pop-Standpunkt aus ist “Slipway Fires” durchaus ein gutes Album, zum Beispiel für den Plattenschrank der großen Schwester, die noch etwas Platz neben den Kuschelrock CD’s hat. Betrachtet man das Album allerdings wirklich tiefgehend, offenbart sich ein trauriges Zeugnis der Amokfahrt von Razorlight in die musikalische Mittelmäßigkeit. Langweilig wird ihnen da aber bestimmt nicht werden, da warten ja auch schon die Landsmänner der Kaiser Chiefs und Snow Patrol auf sie.

★★★½☆☆☆☆☆☆
Razorlight
Album in voller Länge bei Last.fm hören

Video zu “Hostage Of Love”

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Razorlight – Wire To Wire

Am 3.11 erscheint, wie wir auch schon berichteten das neue Razorlight Album “Slipway Fires”. Das Video zur ersten Single “Wire To Wire” ist auch frisch fertig gestellt. Die Single eine eher gewöhnungsbedürftige Piano-Ballade, mit viel Bombast, das Video zeigt die Band mit ein paar Streichhölzern und vor allem Sänger Johnny Borrell der sich nun optisch immer mehr Bob Geldof annähert.

Video zu “Wire To Wire”:

Foto: Myspace der Band

Iain WhiteTapes

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Razorlight – neues Album kommt

Endlich gibt es auch mal was Neues von Johnny Borrel & Co. Zwei Jahre nach Razorlights selbstbetiteltem und zurecht sehr erfolgreichem Zweitwerk, erscheint in England am 3. November mit “Slipway Fires” der neueste Streich des Quartetts. Die erste Single zum Album “Wire To Wire” wird am 26. September digital und am 27. Oktober physisch erscheinen und heute abend auf BBC 1 bei Zane Lowe Premiere feiern. Dem NME versprach Johnny Borrel kürzlich, dass die neuen Songs “verflucht großartig klingen”. Unter der eigens für den Launch des neuen Albums gestarteten Website www.wearerazorlight.com hält die Band ihre Fans auf dem Laufenden, stellt exklusive Videos zur Verfügung und bloggt ein wenig. So scheint dieser Herbst mit dem Soloalbum von Duncan Lloyd, der neuen Bloc Party Platte, dem neuen Travis und dem Razorlight Album ein sehr britischer zu werden, Vorfreude ist auf jeden Fall garantiert.

Video zu “I Can’t Stop This Feeling I’ve Got”:

Myspace der Band

Ariane WhiteTapes