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Slow Club – verschenken “Let’s Fall Back In Love” EP

So was auch, da ist uns das Duo aus Sheffield schon wieder zuvor gekommen. Eigentlich sollte unser nächster Slow Club Beitrag unser Interview mit dem Duo sein. Nun haben Slow Club aber bereits eine Bonus-Edition ihres Debüt-Albums “Yeah, So” veröffentlicht, zu der es als Bonus die “Let’s Fall Back In Love” EP gibt und wir haben das Interview immer noch nicht abgetippt. Jedenfalls gibt es nun für diejenigen, die das Album bereits besitzen und jene, die es sich vielleicht noch kaufen möchten, oder auch solche, die Slow Club überhaupt noch nicht kennen die “Let’s Fall Back In Love” EP hier zum Gratis-Download.


Slow Club – Giving Up On Love

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Slow Club – Video zu “Giving Up On Love”

Versprochen, in den nächsten Wochen werden wir hier endlich das Interview, das wir mit Slow Club vor deren Konzert in Münster geführt haben, abtippen und auch veröffentlichen. Bis dahin muss eine neue Single aus dem famosen Band-Debüt “Yeah, So” reichen. Die lautet auf den Namen “Giving Up On Love” und ist ein Slow Club Hit erster Güte. Das Video ist auch ganz hübsch, also für Fans von Riesenkarussels.


Slow Club – Giving Up On Love

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Heute im AMP: Slow Club + Herr Hund

Bei der letztjährigen Premiere der Blogger-Jahrescharts Top Of The Blogs war das Twee-Folk Duo Rebecca und Charles, besser bekannt als Slow Club mit ihrem Debüt-Album “Yeah So!” auf Platz 5 wohl die größte Überraschung. Zumindest dürften nicht viele sie auf der Rechnung gehabt haben, die Zustimmung war dennoch groß. Das dürfte auch heute Abend im kuscheligen AMP so sein, wenn Rebecca sich hinter ihre Drums stellt und zusammen mit Charles zuckersüßen Folk zum Besten gibt. Unterstützt werden die Beiden vom Münsteraner Songwriter Herr Hund.

Termin: Mi. 03.03. // Beginn: 21h30 // Einlass: 21h00 // AK 8eur, E-Tickets (+1eur Gebühr) hier!, weitere Infos hier


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Slow Club – Weihnachts-EP und Gratis-Download

Wir hatten das ja nun schon ein paar mal, bald ist Weihnachten, Bands sind voller Vorfreude und verteilen fleißig Geschenke. Das Sheffielder Folk-Duo Slow Club gehört auch dazu. Die haben eine ganze Weihnachts-EP mit dem Titel “Christmas Thanks For Nothing” aufgenommen. Davon kann man das Phil Spector Cover “Christmas (Baby Please Come Home)” beim NME gratis downloaden. Dort gibt’s auch noch eine ganze Reihe anderer Indie-Weihnachtssongs. Auf Deutschland-Tour kommen Slow Club übrigens auch bald, genau genommen im März:

2. März, Bremen, Belle
3. März, Münster, AMP
4. März, Duisburg, Steinbruch


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Slow Club – Yeah, So

Sheffield, eine Stadt in den nördlichen Midlands Englands ist mit 500.000 Einwohnern eine der größten Städte Englands. In den späten Siebzigern war die Stadt eine der Keimzellen der Industrial-Musik, in den frühen Achtzigern des New Wave. Auch das Label Industrial Records und das vor allem durch elektronische Musik bekannte Label Warp Records sind in dieser Stadt beheimatet. Berühmte Bands aus der Industrie-Metropole sind Def Leppard, Pulp, die Arctic Monkeys, The Long Blondes und Little Man Tate. Einfach gesagt, offensichtlich ist Sheffield nicht die Art Stadt, die man auf dem Schirm hätte, wenn es um Folk-Musik geht, mal davon abgesehen, dass man England bei dieser Musik-Richtung eigentlich nie direkt auf dem Schirm hat. Und dennoch, direkt aus dieser Stadt stammen die beiden Musiker Charles Watson und Rebecca Taylor, die nach dem Ende der Band The Lonely Hearts, in der beide spielten, 2006 gemeinsam das Anti-Folk-Duo Slow Club bildeten. Seitdem machten sie mit einer Reihe Singles, die sie auf Moshi Moshi Records (übrigens auch die englische Label-Heimat von Tilly And The Wall) veröffentlichten von sich reden und wurden auch 2008 bereits ausgelassen vom NME für ihre EP “Let’s Fall Back In Love” gefeiert.

Auch mit ihrem Debüt-Album “Yeah, So” werden sie sicherlich für ein hohes Level an Verzückung sorgen. Kein Wunder, sprüht das Album förmlich über vor kurzweiligen Melodien, die sich wild bei Twee, Indie-Rock, Anti-Folk und Pop bedienen. Der Opener “When I Go” zeigt sich noch entspannt, als von sanft gezupfter Gitarre getragenes und vom gemeinsamen Gesang des Duos lebendes Akustik-Folk Stück. In “Giving Up On Love” schmeißt das Duo dann die elektrische Western-Gitarre an und präsentiert eine Uptempo-Folk Nummer mit stimmigem Gesang des Duos und einem tollen gegen Ende des Stücks einsetzendem Chor. Der Sound wirkt auf seine ganz eigene Weise völlig spontan und vom Duo beinahe locker runter gespielt. Die Produktion scheppert ein wenig und gibt dadurch auch dem gesamtem Album einen direkten Sound, so als würde man das Duo live erleben, was zufällig auch eine der Stärken des Slow Club sein soll, wenn man der Pressenotiz glaubt. “I Was Unconscious, It Was A Dream” ist dann wieder eine schöne Ballade, die mit schöner, herrlich verzerrter elektrischer Gitarre ausfadet. Der erneute Wechsel zu einer Uptempo Nummer, dem starken “It Doesn’t Have To Be Beautiful”, das vor allem durch seinen zuckersüßen Twee-Refrain überzeugt, hält die Spannung weiter hoch und sorgt für das nötige Maß an Abwechslung. Besonders heraus zu stellen ist auch noch das Stück “Because We’re Dead”, das locker dahin marschiert und die Band im Alt-Country Gewand vermutlich von seiner amerikanischten Seite zeigt. Wohlig dicht ist auch die Ballade “Sorry About The Doom”, in dem insbesondere Rebecca mit ihrer Stimme für wohlige Schauer sorgt. Auf seinem Debüt präsentieren sich Slow Club – verzeiht das Wortspiel – alles andere als langsam, sondern mit abwechslungsgreichen LoFi-Folk-Songs, an denen eigentlich nur eines stört, nämlich, dass man derlei Musik einfach nicht in England verorten würde, aber dafür kann das Duo ja nichts.

★★★★★★★★½☆
Slow Club

Video zu “It Doesn’t Have To Be Beautiful”

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