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Yim Yames – Gratis-Download von George Harrison Tribute EP

Hinter dem Pseudonym Yim Yames verbirgt sich wenig überraschend My Morning Jacket Frontmann Jim James. In Tagen, in denen jeder Musiker Michael Jackson zu huldigen scheint veröffentlicht dieser sinnigerweise eine George Harrison Tribute EP. Macht doch Sinn, oder nicht? Finden wir auch und so freuen wir uns auf die sechs Tracks, die ihr übrigens im kleinen Widget direkt hier streamen könnt. Den Song “Behind That Locker” könnt ihr sogar gratis downloaden, indem ihr euch über das Widget für den Yim Yames Newsletter registriert. Das erste Yim Yames Soloalbum ist übrigens auch bereits in der Mache und wird wohl irgendwann nach dem Monsters Of Folk Album, das er gemeinsam mit Conor Oberst, Mike Mogis und M. Ward eingespielt hat, das Licht der Welt erblicken. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

George Harrison
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The Raconteurs – Consolers of the Lonely

Na das kam unerwartet. Bis vor einigen Wochen war nur bekannt, Jack White hat sich wieder mit Brendan Benson und den Greenhornes ins Studio eingeschlossen und werkelt am zweiten Raconteurs Album. Als voraussichtlicher Release-Termin wurde irgendwann 2008 in Aussicht gestellt. Nun am 18. März eine simple Myspace-Bulletin, “Consolers of the Lonely our second studio album will be released March 25th”.

“Consolers of the Lonely” eröffnet mit einem typischen Raconteurs Song, heißt man wirft Brendan Bensons Gitarrenpop und seine Beatlesvernarrtheit zusammen mit dem Bluesrock der White Stripes und einer Prise Led Zeppelin in einen Topf, rührt kräftig und heraus kommen die Raconteurs. Das dass funktioniert bewies ja bereits das Debütalbum “Broken Boy Soldiers”. Wenig überraschend eigentlich auch bei zwei so begnadeten Songwritern. Das Album hält was es verspricht, es stampft, schnaubt, hält bei deutlich von Brendan Benson geprägten Songs auch ein wenig inne und versetzt ins Schwelgen. Das ist vielleicht auch das einzige, was man den Raconteurs vorwerfen kann, man merkt einfach ganz deutlich, welche Songs Brendan geschrieben hat, hier gehts dann in die Beatles Richtung und welche Songs Jack geschrieben hat, hier klingts dann nach den White Stripes. Das ist aber nicht schlimm, da sich alles trotzdem zu einem Gesamtkonstrukt zusammenfügt und nicht zu einer Compilation aus Einzelstücken von Brendan Benson und den White Stripes “verkommt”. Keine deutliche Weiterentwicklung zum Vorgängeralbum aber eine konsequente Weiterführung, will heißen es fügt sich nahtlos in das ein, was man von den Raconteurs kennt und erwartet. Klingt jetzt eventuell etwas negativ, ist es aber nicht, da man dem Album deutlich anmerkt, dass beide Songwriter alles gegeben haben uns ein paar kleine amerikanische Bluesrockgeschichten zu erzählen, die man auch gerne immer wieder hört. Im Übrigen, hübsches Albumcover.

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Eugene McGuinness – The Early Learnings of Eugene McGuinness

Vor gut einem Jahr veröffentlichte der junge Liverpooler Eugene McGuinness (rein optisch eine Mischung aus dem jungen Paul McCartney und John Cusack) sein Debütalbum “The early learnings of Eugene McGuinness” und traf damit genau den Geschmack der Kritiker, die Fanscharen bleiben ihm noch verwehrt, aber das kann sich ja noch ändern. Jetzt also gönnt uns Domino Records auch einen Release dieses Debüts hierzulande, vielleicht mit dem Gedanken, hmm, Adam Green und Rufus Wainwright funktionieren auch super in Deutschland.

So weit also zu möglichen Querverweisen, die einem beim Hören von “The early learnings of Eugene McGuinness” in den Sinn kommen. Das Genre in dem sich das abspielt heißt Neofolk, im eigentlichen Sinne geht es darum klassische Strukturen von Singer- Songwritersongs zu durchbrechen und mit eigenen, meist überraschenden, bzw. untypischen Elementen zu füllen. Eugene McGuinness tut dies auf eine sehr erfrischende Art, ohne aufgesetztes sich abheben wollen, wie bei Adam Green und ohne übertriebenen Pathos, wie bei Rufus Wainwright (bei dem allerdings auch gerade die Übertreibung die Kunst darstellt, aber dazu sicherlich beim nächsten Album mehr). Eugene legt eine enorme Dramatik in seine Songs, mischt dazu noch Percussions, Klavier, Wurlitzer, Keyboards und Gitarre. Daraus entstehen mitreißende Songs, wie z.B. “Monsters under the Bed”, das mit Handclaps und schrägem Chorgesang einen der Hits des Albums darstellt. Auch ganz groß, die Art, wie Eugene “Twinkle twinkle little Star” in den Song “Bold Street” einbaut, so als wäre der Song nur für ihn geschrieben. Lobend hervorzuheben dann auch noch der beste Song des Albums “A Girl Whom My Eyes Shine For But My Shoes Run From”, nur mit Gitarre und Gesang entwickelt sich hier ein ganz großer Popsong, der schnell ins Ohr geht und dort tagelang als Ohrwurm weiter nachhallt. Einziges Manko an den Songs, die meisten sind mit zweieinhalb Minuten leider recht kurz geraten, positiv gesehen kommt Eugene McGuinness eben schnell auf den Punkt. Das bringt die 8 Songs dann auf knapp 27 Minuten, in denen dieser junge Liverpooler beweist, dass etwaige Vergleiche mit Ed Harcourt und Rufus Wainwright absolute Berechtigung haben. Talentierte Musiker aus Liverpool dürften nun auch wirklich keine Überraschung darstellen.

Video zu “Monsters Under The Bed”

httpv://www.youtube.com/watch?v=Lb1YMQYqcd0

Myspace von Eugene McGuinness