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The Boy Who Trapped The Sun – Video zu “Dreaming Like A Fool”

Foto: Myspace der Band

Im Oktober veröffentlicht Fran Healy sein Solo-Debüt “Wreckorder”. Wie wir jetzt drauf kommen? Na hört euch einfach “Dreaming Like A Fool”, die neue Single von Colin MacLeod, der vor Kurzem mit “Fireplace” sein Debüt-Album als The Boy Who Trapped The Sun veröffentlichte. Das Album stellt eine Verneigung vor den Künsten des Fran Healy und seinen Mannen von Travis dar und bietet herrlichen Singer-Songwriter Pop mit einem Augenzwinkern und viel guter Laune.


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Travis – Fran Healy mit Soloalbum

Foto: Pressefreigabe

Erst vor Kurzem tingelte Travis Frontmann Fran Healy, nur zusammen mit seinem Band-Kollegen Andy Dunlop durch die Vereinigten Staaten und spielte eine Reihe von Unplugged-Konzerten. Das war wohl offensichtlich eine Übung für das, was bei Fran Healy als nächstes kommen sollte. Der hat nämlich mittlerweile seiner Truppe von Travis eine Kreativpause verordnet und die Arbeit an seinem im September begonnen Soloalbum “Wreckorder” weiter geführt. Auf seinem Blog berichtet er ausführlich über die Arbeiten und auch über das genutzte Equipment. Dazu gibt es dann auch noch kleine Anekdoten über Spaziergänge im Park und von seinem Sohn. Wann mit einem Release zu rechnen ist, steht noch nicht fest, aber darüber gibt es dann sicher etwas auf Fran Healy’s Blog zu lesen.


Travis “Song To Self”

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Travis – Fran Healy Unplugged bei SPIN.com

Foto: Pressefreigabe

Kurz nach der Tour zum aktuellen Album “Ode To J. Smith” kündigten Travis Frontmann Fran Healy und Gitarrist Andy Dunlop an, bald auf Akustik-Tour quer durch Amerika zu gehen. Da die Tour nun kurz bevor steht läuft natürlich auch die Promo entsprechend. Ein guter Grund auch für Fran einmal bei SPIN vorbeizuschauen und Unplugged ein paar Songs zum Besten zu geben. Die Songs kann man zwar nicht einbinden, die gesamte Session aber hier anschauen.


Travis “Song To Self”

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Travis + The Alexandria Quartet, Köln, Live Music Hall, 04. Februar 2009

Foto: Myspace der Band

Nach mehr als 13 Jahren Bandgeschichte sollte man meinen, dass der Name Travis, sagen wir einmal zumindest in Pressekreisen und vielleicht auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit ein Begriff ist, vielleicht nicht so bekannt wie Coldplay, die es laut Chris Martin ohne Travis nicht einmal gäbe, aber immerhin so bekannt, dass den Leuten bewusst ist, dass es sich um eine Band und nicht um einen Solokünstler handelt. Denkste! So fanden sich auch an der Live Music Hall beim ersten Konzert der Deutschland-Tour der vier Schotten von Travis, neben vielen früh erschienenen Hardcore-Fans, auch ein paar “Musikinteressierte” ein, die meinten, sie kennen “nur ein paar Lieder von dem”, aber wenn sogar das Hamburger Abendblatt titelt “Travis stellt sein Album “Ode To J. Smith” live [...] vor, wieso sollte es der Musikinteressierte schaffen? Das ist wahrscheinlich das Dilemma einer Band, die auf dem Weg in den Popolymp eine Kehrtwende unternahm und nun lieber vor 1.500 in der Live Music Hall, statt vor 15.000 in der Phillipshalle Menschen spielt. Uns war es nur Recht und so fanden auch wir uns pünktlich an der LMH ein, um auch möglichst alles mitzubekommen. Die Geschehnisse sollten sich nämlich mehr als unterhaltsam gestalten. Kurz vor Einlass reichte die Schlange vor der LMH schon bis zur nächsten Kreuzung und machte klar, es würde gemütlich in der Halle. Wurde es tatsächlich, mit einem bunt gemischten Publikum, in dem alterstechnisch alles von 13 bis 63 vertreten war.

Foto: Myspace der Band

Bevor es um 20 Uhr mit der Vorgruppe The Alexandria Quartet losgehen sollte, dröhnte noch das neue Oasis-Album aus den Boxen, eine Anspielung darauf, dass die ein Stück den Rhein runter in der Phillipshalle spielten? Das weiß wohl nur der Tonmann – ob vor Oasis auch das neue Travis Album lief, dazu in Kürze mehr. Nach Oasis, die also akustisch auch in der LMH anwesend waren, betraten vier junge Männer aus Norwegen / England die Bühne und stimmten ohne große Worte zu verlieren ihre kraftvollen Brit-Pop Songs an. The Alexandria Quartet nannten sich die vier und stellten so etwas wie das Musterstück einer Vorgruppe für Travis dar. Sie spielten unterhaltsame Pop-Songs, die getragen waren von eingängigen Gitarren-Melodien und dem gelungenen Wechsel zwischen schnellen und langsamen Passagen. Dabei erinnerte Sänger Martin Skålnes stimmlich an eine Mischung aus Starsailor Frontmann James Walsh und Stereophonics Sänger Kelly Jones, beides Einflüsse, die sich neben anderen Brit-Pop Größen, wie Doves und eben Travis auch im Sound der Band wiederspiegelten. Soundtechnisch lieferten die vier also eigentlich nichts Neues, aber spielten ihr Set so leidenschaftlich und mischten diese Einflüsse dermaßen unterhaltsam, dass sich alles andere als Langeweile im Publikum breit machte. Insbesondere die Single “Into The Light” sorgte für mehr als überschwänglichen Applaus von den 1.500. Leuten, der auch nach dem 30minütigen Set des Quartetts noch eine ganze Weile anhalten sollte.

Foto: Ariane WhiteTapes, Rockpalast Festival

Beste Voraussetzungen also unter denen die vier im Frühling ihr Debüt-Album hierzulande veröffentlichen werden. Es folgte eine kurze Umbaupause, die ersten Reihen versorgten sich ein letztes Mal mit Getränken und um knapp 21 Uhr betraten Francis Healy und seine Kollegen die Bühne des LMH, schmissen die elektrischen Gitarren an und legten anders als bei den bisherigen Konzerten der Tour nicht mit “Chinese Blues”, sondern mit dem Hidden Track von “The Man Who…”, “Blue Flashing Lights” los. Die Zeichen standen also gut und der erste Eindruck sollte nicht trügen, mit den nächsten vier Songs ging es nämlich ähnlich temporeich und gut gelaunt weiter. Der Geist von “Ode To J. Smith”, mit dem Travis zu einem raueren Sound zurück gefunden haben, setzte sich nun auch live komplett durch. Einzig Problem an diesem Abend, der Sound in der LMH. Zu Beginn war die Technik noch dermaßen leise eingestellt, dass das Publikum die Band übertönte und die Gitarren von Fran und Andy zu einem ziemlichen Brei verschwammen. Das legte sich dann glücklicherweise bei “Love Will Come Through”, der ersten Ballade, die vom Timing nicht besser hätte platziert werden können, legte die Band doch ein Tempo vor, bei dem sogar Oasis-Fans überfordert gewesen wären.

Der Chor bei “Closer” sorgte im Anschluss für einen der größten Gänsehaut-Momente des Abends. Nach zwei ruhigen Songs hieß es dann wieder Tempo und so gab es eine leicht rockigere Version von “Side” und mit der B-Seite “Ballad Of J. Smith” sogar eine echte Rarität. Nachdem bereits “Side” in ein raueres Soundkleid gehüllt wurde, war auch schnell klar, Travis machen auch vor Klassikern nicht halt und gaben in der Folge auch ein schnelleres “Driftwood” zum Besten. Der Geist von “Ode To J. Smith” schien die Band dermaßen zu beflügeln, dass sie so rockig aufspielten, wie sie es in ihrer Karriere wohl selten zuvor bei einem Tourstart taten. So unvergesslich schön ihre von Akustik-Gitarre geprägten Konzerte in der Vergangenheit waren, so erfrischend war es dennoch zu sehen, wie sich Travis einmal von einer neuen Seite zeigten. Neben dieser Änderung gab es dennoch eine Konstante, egal ob Ballade oder Up-Tempo Song, das Publikum sang jede Zeile leidenschaftlich mit und feierte mit der Band jeden Ton. Sänger Fran stachelte das Publikum zu Höchstleistungen an, ob rhythmisches Winken, oder der obligatorische Pogo bei “Why Does It Always Rain On Me”, er hatte das Publikum unter Kontrolle und genoss augenscheinlich jede Sekunde. Das kam natürlich auch in den Ansagen durch, in denen er, wie auf Travis-Konzerten üblich wieder einige Brocken Deutsch ausprobierte und gelobte, dass er bei seiner Rückkehr nach Köln mindestens drei neue Sätze auf Deutsch beherrsche. Die allerschönsten Momente des Abends kamen dann wie gewohnt gegen Ende: “Turn” als Abschluss des regulären Sets ließ wohlige Schauer über den Rücken laufen. Noch beeindruckender allerdings dann die Live-Version von “Song To Self”, die von der schönen Ballade zum Gänsehaut erzeugenden, beinahe epischen Rockwerk wurde und eine so dichte Atmopshäre in die Live Music Hall zauberte, die diese vier Minuten zu den unvergesslichsten des Abends machten. “Selfish Jean” und “Why Does It Always Rain On Me” waren dann die perfekten Songs für den Abschluss einer knapp 80 minütigen Party mit vier Schotten.

Setlist:

Blue Flashing Light
Beautiful Occupation
J. Smith
Re-Offender
Something Anything
Long Way Down
Love Will Come Through
Closer
Side
Ballad Of J. Smith
Driftwood
Falling Down
Sing
Writing To Reach You
All I Want To Do Is Rock
Before You Were Young
Turn
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Song To Self
Selfish Jean
Why Does It Always Rain On Me

 

“Travis Live-Foto vom Rockpalast-Festival von Ariane WhiteTapes, mehr hier, restliche Bilder von den Myspace der Band

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Travis – im Februar auf Deutschland-Tour

travis12“See you soon” sagte Fran Healy, als Travis beim Rockpalast Festival die Bühne verließen. Nicht nur eine Floskel, sondern der Hinweis auf die bald bevorstehende Deutschland-Tour. Schon im Februar machen sich die vier Schotten auf zu fünf Terminen quer durch Deutschland, um ihr neues Album Ode To J. Smith auch hierzulande live vorzustellen. Eine neue Single gibt es mit “Something Anything” ab 19. Dezember auch, die ist aber eine alte Bekannte, war sie doch auch schon Single-Auskopplung in England. Man darf sich also ab sofort auf folgende fünf Termine freuen:

04. Februar, KÖLN, Live Music Hall
05. Februar, HAMBURG, Docks
06. Februar, BERLIN, Kesselhaus
08. Februar, MÜNCHEN, Muffathalle
09. Februar, FRANKFURT, Mousonturm

Video zu “Something Anything”:

httpv://www.youtube.com/watch?v=CerklfGdltQ

Myspace der Band
Travis bei Vertigo.fm

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Rockpalast Festival – Travis + Ben Folds + Donovan Frankenreiter + Fleet Foxes + Glasvegas + The Rascals, Essen, Grugahalle, 22. November 2008

Die Essener Grugahalle feierte dieser Tage ihren 50ten Geburtstag und da man im Leben auch nur einmal 50 wird, lud der WDR mit dem Rockpalast Festival zu einer ausgelassenen Geburtagsfeier. Dem Aufruf folgten leider nicht so viele wie erwartet und so wurde kurzerhand der größte Teil der Ränge mit riesigen blauen Vorhängen abgeshangen, um die Halle etwas intimer wirken zu lassen. Diejenigen, die es doch durch den Schnee in den Essener Westen geschafft hatten bekamen knapp 7 Stunden erlesener musikalischer Unterhaltung geboten. Den Startschuss gaben die Jungspunde des Abends, The Rascals, ab 17:30 Uhr vor ein paar hundert Menschen. Sänger Miles Kane, der kurz vor Einlass noch draußen vorbei schaute, um den frierenden Fans vor der Halle kurz einmal Hallo zu sagen, begrüßte freundlich die Anwesenden und startete in ein sehr kurzweiliges knapp 30-minütiges Set.
Dabei zeigte sich besonders Miles sehr sympathisch und plauderte in den Pausen immer wieder kurz mit dem Publikum. Die Songs ihres Debüt-Albums “Rascalise” gewannen live einiges an Dichte hinzu, dennoch erweckten The Rascals mit ihrem Sound an diesem frühen Abend den Eindruck sich um den Titel als beste Oasis-Coverband bewerben zu wollen. Darauf hätten sie gute Chancen gehabt, wenn nicht schon lange Oasis selbst ihre beste Coverband wären.

Die Band war gut gelaunt und zeigte eine angenehme Spielfreude. So hätte es weiter gehen dürfen. Tat es aber nicht. Denn nach The Rascals betraten die Schotten von Glasvegas die Bühne. Die waren zwar eben so gut gelaunt und sehr sympathisch dank ihres schottischen Akzents, ihre Musik jedoch wirkte wie ein unappetitlicher Stadionrock-Brei mit viel Bombast und einer leicht unbeholfenen Dame am Schlagzeug. Nach einer halben Stunde vor einer nicht ganz halb vollen Halle verabschiedeten sich die vier Schotten dann auch schon und machten Platz für das erste Highlight des Abends.

Die Fleet Foxes standen nun nämlich auf dem Programm und sollten sich nun auch live, wie schon auf ihrem Debütalbum, als hoch talentierte, junge Musiker entpuppten. Gleich von Beginn an setzten sie ihre wunderschönen, klassischen Folk-Songs perfekt in Szene. Der Gesang war glasklar und auch mit dem Sound hatte die Band, im Gegensatz zu ihrem Auftritt auf dem Haldern-Pop 2008, keine Probleme.

Besonders stark dabei die Stücke “White Winter Hymnal”, “Sun It Rises” und der Abschluss-Track “Blue Ridge Mountains”, mit sehr schönen Chören und sanfter Folk-Instrumentierung. Von Beginn an machte die Fleet Foxes immer wieder Witze über das Wort “Rockpalast”, unter dem der Abend stand. “Subjects of Rock… Are you ready for some rock? Soft folky Rock?”. Einem Besucher, der wohl dachte, er sei auf einem Volks-Fest und nicht bei einer Folk-Band, schienen die Fleet Foxes offensichtlich nicht zu gefallen und schrie “Lern erstmal deutsch, du Arschloch!”. Davon ließen sich die Fleet Foxes jedoch nicht stören und wurden am Ende ihres knapp 1-stündigen Sets mit einem langen Applaus belohnt, dem längsten Applaus des Abends.


Nach den Fleet Foxes hieß es dann erst einmal Geduld beweisen, denn es folgte Donovan Frankenreiter. Buddy von Jack Johnson und noch langweiliger als eben jener. Die eine Stunde, in der er sich auf der Bühne mit seinen Mitstreitern feierte, war aber auch irgendwann überstanden. Die Müdigkeit, die sich während seines Sets breitmachte, wurde durch den nachfolgenden Ben Folds glücklicherweise nicht noch verstärkt. Der nette Amerikaner spielte eine Stunde lang vor der inzwischen recht gut gefüllten Halle seinen überraschend unterhaltsamen Piano-Pop. Sehr lustig war auch zu beobachten, wie der Percussionist eingesetzt wurde. Da Ben Folds sich wegen des großen Tasteninstruments, das er spielte nicht wirklich viel auf der Bühne bewegen konnte, lief der Percussionist immer mal wieder mit einem Schellenkranz über die Bühne, machte ein paar Posen und ging wieder zurück auf seinen Platz.


Der Höhepunkt des Abends folgte dann um 23:20 Uhr mit den vier Schotten von Travis. Fran Healy und seine Mannen waren von Beginn an super aufgelegt und eröffneten mit dem “Ode To J. Smith” Album-Opener “Chinese Blues”. Besonders Sänger Fran Healy grinste nicht nur während des Openers spitzbübisch. Vielleicht war das auch die Erleichterung, dass die Halle noch gut gefüllt war, denn nach der Show gestand er uns noch, dass er einige Bedenken wegen der Auftrittszeit gehabt hatte. “
We thought everyone would be going home but they stayed and we had fun.”


Das Publikum sang überschwänglich die Hits der Band, wie “Writing To Reach You”, “Sing”, oder auch “Closer” mit und Travis bewiesen trotz einiger kleinerer Pannen, dass ihnen Wörter, wie Bühnenpräsenz und Spielfreude nicht fremd sind. Gerade die kleinen Fehler, wie Texthänger von Fran Healy und kleine Verspieler von Gitarrist Andy Dunlop, machten diese Band noch einmal umso sympathischer. Ein Highlight dann sicherlich, als Fran während “Falling Down” von der Bühne in den Zuschauerraum kletterte und dort den Song weiter sang.


Der absolute Höhepunkt dann aber, als die Band zur Zugabe auf die Bühne zurück kam, Sänger Fran das Kabel aus der Gitarre zog, den Mikroständer weg stellte und sich mit der Band an den Bühnenrand begab, um “Flowers In The Window” zu spielen. Hier zeigten sich die wahren Punks in Travis und Fran erklärte: “You’ve got to be dead quiet, if that’s ok, otherwise you won’t be able to hear us. I don’t think the cameras can record this, so this is just for you”. Das kleine Geschenk nahm die Menge natürlich gern an, wollte aber schon beim Refrain nicht mehr still sein und sang begeistert mit.


Als finale Zugabe spielten Travis dann noch, wie das inzwischen Tradition auf ihren Konzerten ist, ihren Klassiker “Why Does It Always Rain On Me”. Das Publikum und sogar eine der Kamerafrauen sangen von Anfang an mit. Vor der letzten Strophe instruierte Fran dann noch einmal das Publikum “so now, this has become a tradition, when we sing our last chorus, I ask you to do the oldest dance in the world, the Pogo. I want all of you to jump then. Don’t say, nah I’m too cool for this, it’s too late for being cool now, being cool stops at eleven o’clock”. Natürlich sprangen alle mit und brachten die Grugahalle zum Abschluss der Geburtstagsfeier noch einmal zum Beben, bevor der Abend um halb 1 vor leider lange nicht vollen Rängen, sein Ende fand.

An dieser Stelle noch ein TV-Tipp für euch:

06. auf 07.12.2008
00.25 – 03.25 Uhr im WDR
(Sonntag auf Montag)
ROCKPALAST FESTIVAL
mit TRAVIS
DONAVON FRANKENREITER
GLASVEGAS
THE RASCALS
07. auf 08.12.2008
00.45 – 02.45 Uhr im WDR
(Sonntag auf Montag)
ROCKPALAST FESTIVAL
mit BEN FOLDS
FLEET FOXES

Fotos: Ariane WhiteTapes, mehr von Travis hier, vom Rest hier

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Rockpalast Festival – 50 Jahre Grugahalle, 1 toller Abend

50 Jahre gibt es jetzt schon die altehrwürdige Grugahalle in Essen, ein guter Anlass 25 Jahre Rockpalast damit zusammen zu legen und eine kleine Party zu veranstalten. Diese steigt nun am 22. November, mit einem traumhaften Line-Up.

16:30 Uhr, Einlass
17:30 Uhr, The Rascals
18:15 Uhr, Glasvegas
19:10 Uhr, Fleet Foxes
20:30 Uhr, Donovan Frankenreiter
21:50 Uhr, Ben Folds
23:10 Uhr, Travis

Ariane WhiteTapes

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Popkomm 2008 – viel Festival, viel zu wenig Zeit

Am 8. Oktober öffnet die diesjährige Popkomm ihre Pforten und neben Messe und allerlei Diskussionen gibt es wie jedes Jahr ein reichhaltiges Festival-Programm, auch für das Indie-Herz. Schon am ersten Abend dürfte der Besucher hin- und hergerissen sein, warten doch gleich drei großartige Konzerthighlights auf die Fans. … Continue Reading

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Travis – Ode To J. Smith

Zum Release des letzten Albums “The Boy With No Name” verglich die Neon Travis mit der Lieblingseiscreme, man isst sie eigentlich immer sehr gern, nur irgendwann kommt der Punkt, an dem man genug davon hat. An diesem Punkt wird es Zeit eine aufregende neue Sorte auszuprobieren, da kommt es nun natürlich gelegen, dass Travis diese neue Sorte selbst liefern, denn nimmt man die Statements der Band zu “Ode To J. Smith” ist das Album so etwas wie das Ben & Jerry’s Eis unter den bisher produzierten Häagen Dazs Alben. Also nun alles aufregend anders, verspielt und kreativ?

Oberflächlich gesehen ja, “Ode To J. Smith” ist das zweite Travis Album, seit dem Debüt “Good Feeling”, das komplett auf der elektrischen Gitarre geschrieben wurde. Eine weitere Neuerung ist wohl auch, dass Fran Healy nun nicht mehr aus seiner Perspektive, sondern aus der eines imaginären Charakters, J. Smith nämlich, singt. Die Themen sind dennoch die gleichen. So stellt man schnell fest, im Grunde ist “Ode To J. Smith” ein typisches Travis Album, aber eines, mit dem sich die Band mal wieder etwas zu trauen scheint. Das Rezept ist im Gegensatz zu den Häagen Dazs Alben ein anderes. Gleich im Opener “Chinese Blues” wird das ganz deutlich, der Pianosound von Travis wird nun von einem dichteren elektronischen Gitarrensound begleitet. Die deutlichste Änderung zum Vorgänger zeigt dann das annähernd namens gebende “J. Smith”, das mit schreienden E-Gitarren und im Interlude mit einem lateinischen Chor aufwartet. Diese Form des Schottenrock, mit viel Energie und rauerem Klang herrscht dann auch auf dem größten Teil des Albums vor, am besten gelungen bei “Something, Anything”. Aber auch Fans des Häagen Dazs Klangs kommen auf ihre Kosten, so sind mit “Song To Self”, “Before You Were Young” und “Quite Free” wunderschöne Travis-Balladen dabei, die live wieder für die ein oder andere Gänsehaut sorgen dürften. Diese Stücke zeigen auch, Travis verteufeln ihre Vergangenheit nicht – das wäre auch Blödsinn, da sie bis auf “12 Memories” immer nur Alben auf höchstem Häagen Dazs Niveau abgeliefert haben – sie haben aber ihre Musik offensichtlich einmal gehörig überdacht und so eines ihrer bisher mutigsten Alben geschrieben.

Video zu “Song To Self”:

httpv://www.youtube.com/watch?v=LK_ScHgPvCA

Myspace der Band

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Travis – I Kissed A Girl

Herrlich ironisch vorgetragene Coverversionen waren schon immer eine Spezialität von Travis, das haben sie schon kurz nach ihrem Durchbruch mit “Hit Me Baby, One More Time” (als B-Seite zum Hit “Turn”) von Britney Spears bewiesen. Pünktlich zu ihrem neuen Album “Ode To J. Smith” (Release 26. September) haben sich die vier Schotten die Hitsingle “I Kissed A Girl” von Pastorentöchterchen Kate Perry geschnappt und auf ihre eigene Art aufgemöbelt.

Auch ein Video zur neuen Single “Song To Self” gibt es bereits:

Myspace der Band

Ariane WhiteTapes