0

The Futureheads – Video zu “Christmas was better in the 80s”

Wir berichteten ja bereits, The Futureheads aus Englands Norden sind in diesem Jahr ganze zehn Jahre alt geworden und veröffentlichen extra aus diesem Anlass eine Weihnachts-Single. Die trägt den schönen Titel “Christmas was better in the 80s”, eine Aussage, der wir als Anfang der 80er Jahre geborene nur zustimmen können. Im zugehörigen Videos sind süße Kinderbilder der Jungs zu sehen, ganz so, wie sich das gehört, wenn man ein Video über die Weihnachtszeit in der Kindheit singt.


Youtube direkt

Myspace // Homepage

0

First Aid Kit – Session für Shoot The Player

Was tun, um nun, wo aller Orten die Jahresbestenlisten erstellt werden nicht übersehen zu werden, wenn man sein Album bereits im 1. Quartal veröffentlicht hat. Ganz einfach, entweder man veröffentlicht eine neue Single, wie es Frightened Rabbit nun taten, oder man lässt sich einfach vor jeder Menge Kameras sehen und spielt Sessions. Das tun gerade eben erwähnte Schotten natürlich auch sehr gern. Bekanntlich sind sie da aber nicht die Einzigen, wäre ja auch langweilig. Auf ihrer US-Tour fanden sich die beiden jungen Schwedinnen von First Aid Kit vor den Kameras von Shoot The Player wieder um zwei Songs ihres Debüts “The Big Black And The Blue” vorzustellen. Und nun an eure Bestenlisten.

Myspace // Homepage // Label

2

Freelance Whales – Weathervanes

Hört man im Zusammenhang mit einer Indie-Band als Herkunft New York, kommen die Bands in gefühlten 99% der Fälle aus Brooklyn. Vielleicht auch der Grund, warum die nun in Queens heimischen Freelance Whales auch in Brooklyn verortet werden. Aber das dürfte für sie in Ordnung sein, schließlich ist der Buzz um Bands aus Brooklyn immer noch ein wenig größer und Freelance Whales hatten es bisher schwer genug ihr Album erst einmal in den USA zu veröffentlichen und es dann auch noch über den Atlantik nach Europa zu bringen. Mit ihrer Liebe zu vielschichtigen Klangwelten und Geistergeschichten eroberten sie zunächst nur die Herzen einiger Fans, darunter auch amerikanische Blogger. Die lobten das selbst veröffentlichte Debüt “Weathervanes” so über den Klee, dass sie Anfang diesen Jahres eine Heimat bei French Kiss Records fanden und ein halbes Jahr nach dem Eigenrelease einen offiziellen Release feiern durften. Noch ein halbes Jahr später ist das Album nun auch in deutschen Landen zu haben, Sony Music und dem Hamburger Label Devil Duck Records sei Dank.

Ohne einen hiesigen Release wäre deutschen Musikfans nämlich ein kleiner Schatz vorenthalten geblieben. Ein Schatz, den man musikalisch am ehesten irgendwo Richtung Twee- und Dream-Pop verorten kann, wie das mit Brooklyn-Bands ja auch gern gemacht wird. Mit Banjo, Glockenspiel, Harmonium, Laptop-Klängen und kleinen Chören erschaffen sie niedliche Klänge, die mal an Sufjan Stevens, Death Cab For Cutie, Arcade Fire und sogar ein wenig Passion Pit erinnern und immer sanft und verträumt erzählt werden. Was hier erzählt wird ist eine kleine Gespenstergeschichte in musikalischer Form. Die Geschichte eines Mädchens, das sich in einen Gespensterjungen verliebt, erzählt in einfachen, plakativen Worten. Ein wenig, wie “Where The Wild Things Are” als Geistergeschichte, neu im Tim Burton Stil interpretiert. Dazu passen auch die Videos auf der Homepage der Band und vor allem auch die Illustrationen im Booklet, die in einfachen Bleistiftzeichnungen ein paar der Szenen in dunklen Bildern illustrieren. Die träumerischen Klänge bilden einen schönen Gegensatz zur leicht düsteren Geschichte und verstärken damit den positiven Eindruck. Ein wenig schade ist dabei nur, dass “Weathervanes” manchmal, wie bei “Location” zu sehr nach den Einflüssen, in diesem Fall Sufjan Stevens, klingt und gegen Mitte des Albums etwas abflacht. Dafür entschädigt aber das großartige “Generator ^ Second Floor” gegen Ende, das zwar wieder nach Sufjan Stevens klingt, aber eine mitreißende Melodie mit toller Gesangslinie hat. Mit “The Great Estates” haben sie zudem ein echtes kleines Folk-Pop-Schmankerl als letzten Song gesetzt, so dass man gern über die Parallelen zu anderen Bands hinweg sieht und zu einem guten Gesamturteil gelangt. Darüber hinaus gibt es für die niedliche kleine Gespenstergeschichte noch ein paar Extrapunkte, da sie sich hiermit wiederum stark von anderen Bands abheben können, die über die immer gleichen Themen singen. Spannend wird nun sein zu beobachten, wie sich diese New Yorker weiter entwickeln. Jede Menge Potential für einen Erfolg, der über den Status “Sufjan Stevens für kleine Schwestern” hinaus geht bringen sie jedenfalls mit.

★★★★★★★★☆☆
Freelance Whales

Myspace // Homepage // Label

0

Beat!Beat!Beat! – Gratis-Download “We Are Waves”

Im Oktober veröffentlichten die Viersener Beat!Beat!Beat! ihr sicherlich von vielen sehnlich erwartetes Debüt-Album “Lightmares”. Einer der besten Songs darauf, die aktuelle Single “We Are Waves”. Damit und auch mit ihrem zackigen Indie-Sound dürften sie sich sicher noch einige Freunde machen und auch bald zur Speerspitze deutscher Indie-Bands aufschließen. Falls ihr euch noch immer nicht mit den Jungs vertraut gemacht habt, dann habt ihr nun wieder die Chance dazu, denn über diese eigens dafür eingerichtete Website könnt ihr das Stück runterladen.

Myspace // Label

0

Sufjan Stevens – Video zu “Too Much”

Foto: Pressefreigabe

Auch wenn “The Age Of Adz”, das erste richtige Sufjan Stevens Album seit mehreren Jahren doch leider eher ein durchwachsenes Werk war, überwiegt doch die Freude darüber, dass der junge Herr zurück ist. Da kann das Video zum neuen Song “Too Much” dann auch gern schrill und rasant sein. Dass Sufjan mittlerweile auch seinen Platz in der Musikszene gefunden hat dürfte übrigens unbestritten sein und wer doch einen Beleg dafür, der wird sich sicher über die Nachricht freuen, dass der Amerikaner nun ein Tribute-Album bekommt. Genau genommen ist es seinem Album “Seven Swans” gewidmet und wird den Titel “Seven Swans Reimagined:” tragen. Darauf tummeln sich Künstler, wie Bonnie “Prince” Willy, DM Stith und viele mehr und mehr dazu auch bald sicher hier, bis dahin nun das bereits erwähnte Video zu “Too Much”:

Myspace // Label

0

The Depreciation Guild – Video zu “Blue Lily”

Am Samstag starten die New Yorker The Pains Of Being Pure At Heart ihre Deutschland-Tour, auf der sie sicherlich auch einige Songs ihres zweiten Albums “Belong” spielen werden. The Depreciation Guild, bei denen 2 von 3 Mitgliedern ebenfalls bei den Pains dabei sein, haben ihr zweites Album bereits veröffentlicht und mit “Spirit Youth” ein Werk mit verspielten Sounds und großer Hitdichte veröffentlicht. Einer davon ist “Blue Lily”, zu dem es nun auch ein hübsch animiertes Video gibt.

Myspace // Homepage // Label

1

Arcade Fire – Video zu “The Suburbs”

Okay, ganz schnell, dann herrscht hier Stille bis morgen. Also, die Kanadier von Arcade Fire veröffentlichten bekanntlich dieses Jahr ihr famoses drittes Album “The Suburbs”. Daraus haben sie nun eine neue Single ausgewählt, nämlich den Titel-Track. Darin zu sehen, Kids die durch einen Vorort radeln, dazu kritische Bilder zu Kriegs-, Gewalt- und Terrorszenarien, alles von toller Musik untermalt.

Myspace // Homepage // Label

0

Male Bonding – Video zu “All Things This Way”

Letzte Woche stellte euch Ariane in unserer wöchentlichen Sendung bei Quu.fm bereits den Song “All Things This Way” vom Male Bonding Debüt “Nothing Hurts” vor. Und wie es der Zufall so will ist auch genau dieser Song nun auch neue Single und wurde sodann auch mit einem Video bedacht. Darin seht ihr das britische Trio bei etwas das es höchstwahrscheinlich gut kann, nämlich live spielen.


Youtube direkt

Myspace // Label

0

Perfume Genius – Video zu “Learning”

Foto: Myspace

Keine Ahnung, ob es das offizielle Video zum Titel-Track des Perfume Genius Debüt-Albums “Learning” ist, aber über dieses kleine Filmchen sind wir zufällig bei Youtube gestolpert und haben es für gut befunden. Die Bilder zeigen ein junges Mädchen, das mit ihrem Leben nicht mehr wirklich klar zu kommen scheint, passend zur Atmosphäre des Stücks. Passt also super zusammen und wenn es nicht das offizielle Video zum Mike Hadreas Song ist, sehen wir doch immerhin eine tolle Symbiose aus Film und Musik.


Youtube direkt

Myspace // Label

0

Patrick Wolf – neue Single “Time Of My Life” im Stream

Im Mai wird der junge Engländer Patrick Wolf endlich den zweiten Teil von “Battle”, bzw. den Nachfolger von “The Bachelor” veröffentlichen. Der hört nicht mehr auf den Titel “The Conquerer”, sondern wird bald einen neuen Namen erhalten. Auch wenn der Titel also noch unklar ist, gibt es immerhin schon Klarheit über die erste Single. Die heißt nämlich “Time Of My Life” und wird am 6. Dezember erscheinen. Bereits heute, also knapp einen Monat zuvor gibt es das gute Stück zu hören, begleitet von einem kleinen Video, in dem man die Lyrics ein wenig mitlesen kann.


Youtube direkt

Homepage // Myspace // Bandstocks

Foto: Ariane WhiteTapes