Mit bis zu elf Köpfen handelt es sich bei Emanuel …
Monsters Of Folk – Video zu “Dear God”

Am Wochenende stieg eine gewisse Frau Käßmann mit ein paar Promille im Blut in ihr Auto und dachte sich, “Gott hilft und lenkt”. Das Ergebnis daraus waren Führerscheinentzug und Rücktritt von ihrem Amt als Landesbischöfin von Hannover und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Was das mit den Monsters Of Folk zu tun hat? Die haben zu einem Video-Contest zu ihrer neuen Single “Dear God” aufgerufen und das Gewinnervideo von Regisseurin Nele Hecht funktioniert inhaltlich ebenfalls nach dem Prinzip “Gott hilft und lenkt”. Denn im Video wird ein kleines Mädchen gezeigt, das sich mit geschlossenen Augen seinen Weg durch die Landschaft bahnt, tanzt, schreit und am Ende die Augen öffnet und in die Arme der Mutter findet. Toll gemacht und deshalb natürlich absolut sehenswert:
Monsters of Folk – Video zu “Say Please”

Anfang der Woche erst veröffentlichten die Monsters Of Folk ihr Video zu “Temazcal”, das zeigte wie das Video zu “The Right Place” eine Studio-Performance. Mittlerweile hat nun auch das Video zu “Say Please”, der ersten Vorab-Single zum Monsters Of Folk Album Premiere gefeiert. Darin gibt es nun eine Perfomance in Uniformen aus dem Ersten Weltkrieg vor einer Rollschubahn, also quasi Rollschuh-Disco anno 1914.
Monsters of Folk – Video zu “Temazcal” / Philadelphia-Konzert im Live-Stream

Bei ihrem Abstecher nach New York spielten Monsters Of Folk am Wochenende ganze 40 Songs an einem Abend. Ein Genuss, in den deutsche Fans wohl leider nicht so schnell kommen, denn das Quartett M. Ward, Conor Oberst, Yim Yames und Mike Mogis sagte beide Deutschland-Termine vor ein paar Wochen ab, um ein paar Konzerte in Skandinavien zu geben. Das neue Video zu “Temazcal”, der dritten Single vom Monsters Of Folk Album, ist zwar kein richtiger Trost, aber passt ganz nett zur besinnlichen Stimmung des Songs. Und wer weiß, vielleicht nehmen Monsters Of Folk ja auch noch irgendwann ihre Deutschland-Termine wahr. Bis dahin könnt ihr auf der Homepage der Band heute Nacht das Konzert der Monsters Of Folk in Philadelphia im Live-Stream mitverfolgen.
Monsters Of Folk – Video zu “The Right Place”

Letzte Woche veröffentlichten M. Ward, Conor Oberst, Yim Yames und Mike Mogis als Monsters Of Folk ihr erstes gemeinsames Album. Darauf neben einigen tollen Songs leider auch viel Mittelmaß. Wirklich frohlocken wollten wir auch bei der neuen Single “The Right Place” nicht, der Song ist eben ganz nett, zu mehr reichts da nicht. Dafür ist das Video sehr hübsch und macht dann doch Laune:
14. November, Berlin, Huxleys Neue Welt
19. November, Köln, E-Werk
21. November, Den Haag, tba.
22. November, Antwerpen, tba.
Monsters Of Folk – Monsters Of Folk (s/t)
Ende 2004 war Conor Oberst gerade einmal wieder auf ausgedehnter Tour mit seinen Bright Eyes. Dabei hatte er unterschiedlichste Supportbands, an ein paar speziellen Abenden traf er dann aber mit den Folk- / Songwriter-Größen M. Ward und Jim James (My Morning Jacket) zusammen. Angekündigt wurden die Abende als “An Evening with: Bright Eyes, Jim James (My Morning Jacket) and M.Ward”, unter den Musikern entwickelte sich daraus zunächst im Scherz der Arbeitstitel “Monsters Of Folk” und die Idee diesen Namen vielleicht wirklich einmal in einer gemeinsamen Zusammenarbeit zu nutzen. Bis zu der sollte es dann noch einmal fünf Jahre dauern, aber nun ist das Monsters Of Folk Album Wirklichkeit geworden. Bei Supergroups gibt es im Prinzip drei Arten, es gibt den Typus, bei dem die gebündelten Talente für ein wahres kreatives Feuerwerk sorgen, wie etwa bei The Good The Bad and The Queen unter der Feder von Damon Albarn, den Typus, bei dem der Initialzünder das Zepter in die Hand nimmt und dem Rest der Truppe sein Korsett überstülpt, was zumeist wenig originell wird, wie etwa bei The Dead Weather.
Dann gibt es noch den Typus, bei dem das Aufeinandertreffen der kreativen Köpfe im Konsens endet, Vordenker sind da nicht erwünscht, da wird alles in einen Topf geworfen, ein wenig verrührt und fertig ist das fade Süppchen. Die erste Monsters Of Folk Vorabsingle “Say Please” weckte dann die Hoffnung, diese neue Supergroup könnte Typ 1 entspringen. Der Song geht gut gelaunt nach vorn, bietet eine unterhaltsame Struktur und ist ein Ohrwurmgarant erster Güte. Keiner der Musiker drängt sich dabei zu sehr in den Vordergrund, man spürt die Einheit und aus der ist ein starker Folk-Popper erwachsen. Diese Momente sind dann aber nicht so großzügig gesät, wie man sich das wünschen würde. Das zeigt auch schon der Opener “Dear God (Sincerely M.O.F.)”, eine weichgespülte R’n'B angehauchten Nummer, die gemächlich vor sich hinplätschert und alles andere als ein Monster ist. Knackiger ist dagegen schon das von 60s Rock inspirierte “Whole Lotta Losin’”, das ein launiges Tempo besitzt und neben Gitarren auch mit kleinen Keyboardspielereien daher kommt. “Temazcal” ist dann eine ruhige und besinnliche Nummer. Ein Song, der eindeutig aus der Feder von Conor Oberst stammt und hübsch atmosphärisch daher kommt. Das einzige Problem, dieser Song funktioniert zwar prima, aber in dieser Art kennt man ihn von Conor Oberst schon in verschiedensten Fassungen vom Bright Eyes Album “Cassadaga” und den Alben mit der Mystic Valley Band. Im Prinzip also gewohnte Conor Oberst Kost. Das countryeske “The Right Place” dudelt sich mit Steel-Pedal und gefälligem Gesang auch eher dahin, als sich beim Hörer wirklich festsetzen zu können. Ähnlich geht es auch dem Stück “Baby Boomer”, das groovt sich ein wenig ein und plätschert dann vor sich hin. Schnell kommt man dann auch nach ein paar Durchläufen zum Schluss, das Monsters Of Folk bis auf ein paar wenige Ausreißer nach oben leider zur Sorte der “Konsens-Supergroups” gehören. Das ist auch deshalb schade, weil viele Chancen vertan wurden ein wirklich mitreißendes Album zu schaffen. Das Quartett scheint es vorgezogen zu haben in gewohnter Gefälligkeit vor sich hinzujammen, statt sich kreativen Prozessen und eventuellen Auseinandersetzungen zu stellen. Dabei ist doch eigentlich altbekannt, aus Reibung entspringt Wärme und aus der vielleicht ein Funke.










Monster Of Folk
Monsters Of Folk – Album im Stream

Bereits am Freitag erscheint das lang ersehnte Debüt-Album von M. Ward, Conor Oberst, Yim Yames und Mike Mogis als Monsters Of Folk. Vom Ergebnis kann man sich ab sofort auch mit einem Stream in voller Länge auf dem Myspace der Band überzeugen. Vom ersten Höreindruck her zünden bisher nur die Songs, bei denen Conor Oberst eindeutig das Zepter beim Songwriting in der Hand hielt, aber die anderen Songs brauchen eindeutig auch noch ein paar Durchläufe. Auf der der Homepage der Band gibt’s übrigens auch immer noch den Song “Say Please” als Gratis-Download.
14. November, Berlin, Huxleys Neue Welt
19. November, Köln, E-Werk
21. November, Den Haag, tba.
22. November, Antwerpen, tba.
Monsters Of Folk – Gratis-Download “Say Please”

Wie wir bereits angekündigt haben, werden M. Ward, Conor Oberst, Yim Yames und Mike Mogis im September endlich ihr Monsters Of Folk Album veröffentlichen. Wie sich das inzwischen auch gehört, gibt es ab sofort auch den ersten Song “Say Please” zum Streamen und runter laden auf der Monsters Of Folk Homepage. Dafür müsst ihr zwar eine kleine Quizfrage beantworten, das sollte aber durchaus machbar sein.
Yim Yames – Gratis-Download von George Harrison Tribute EP

Hinter dem Pseudonym Yim Yames verbirgt sich wenig überraschend My Morning Jacket Frontmann Jim James. In Tagen, in denen jeder Musiker Michael Jackson zu huldigen scheint veröffentlicht dieser sinnigerweise eine George Harrison Tribute EP. Macht doch Sinn, oder nicht? Finden wir auch und so freuen wir uns auf die sechs Tracks, die ihr übrigens im kleinen Widget direkt hier streamen könnt. Den Song “Behind That Locker” könnt ihr sogar gratis downloaden, indem ihr euch über das Widget für den Yim Yames Newsletter registriert. Das erste Yim Yames Soloalbum ist übrigens auch bereits in der Mache und wird wohl irgendwann nach dem Monsters Of Folk Album, das er gemeinsam mit Conor Oberst, Mike Mogis und M. Ward eingespielt hat, das Licht der Welt erblicken. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.














